Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.669,29
    +154,75 (+1,00%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.109,10
    +50,05 (+1,23%)
     
  • Dow Jones 30

    35.061,55
    +238,20 (+0,68%)
     
  • Gold

    1.802,10
    -3,30 (-0,18%)
     
  • EUR/USD

    1,1770
    -0,0003 (-0,02%)
     
  • BTC-EUR

    28.968,35
    +188,95 (+0,66%)
     
  • CMC Crypto 200

    786,33
    -7,40 (-0,93%)
     
  • Öl (Brent)

    72,17
    +0,26 (+0,36%)
     
  • MDAX

    35.163,22
    +319,25 (+0,92%)
     
  • TecDAX

    3.668,39
    +19,87 (+0,54%)
     
  • SDAX

    16.349,95
    +140,56 (+0,87%)
     
  • Nikkei 225

    27.548,00
    +159,80 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    7.027,58
    +59,28 (+0,85%)
     
  • CAC 40

    6.568,82
    +87,23 (+1,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.836,99
    +152,39 (+1,04%)
     

Aktien Frankfurt: Dax gibt Großteil der Anfangsgewinn ab

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag seine anfänglich deutlichen Gewinne nicht halten können. Der Dax <DE0008469008> notierte zuletzt 0,14 Prozent höher bei 15 553,06 Punkten, nachdem er am Vormittag um mehr als ein Prozent zugelegt hatte. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsenwerte stieg um 0,12 Prozent auf 34 090,86 Punkte. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> als Leitindex der Eurozone gewann rund 0,2 Prozent.

"Es bleibt nun spannend zu sehen, ob das zweite Börsenhalbjahr den Schwung aus der ersten Jahreshälfte nutzen kann und dadurch wieder in Richtung des bisherigen Rekordhochs ansteigen kann. Eine Freifahrt wird diese Kursreise mit Sicherheit nicht, denn es liegen viele Stolpersteine auf dem Weg dorthin", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect. In den ersten sechs Monaten des Jahres hatte der Dax mit einem Plus von mehr als 13 Prozent eine starke Performance hingelegt.

Aus Branchensicht waren am Donnerstag die Stahlwerte besonders gefragt. Die Aktien von Thyssenkrupp <DE0007500001>, Salzgitter und Klöckner & Co <DE000KC01000> profitierten von einer Studie und verbuchten Kursaufschläge von 2,0 bis 3,5 Prozent. Analyst Bastian Synagowitz von der Deutschen Bank zeigte sich positiv gestimmt für die europäischen Stahlaktien. Gestützt von einer sich erholenden Inlandsnachfrage hätten Preiserhöhungen in Europa, den USA und anderen Märkten die Margen der Stahlproduzenten auf ein Rekordniveau steigen lassen. Er rechnet für 2021 und 2022 mit einer steilen Gewinnerholung im Sektor.

Eine angekündigte Kapitalerhöhung von Nordex <DE000A0D6554> verprellte die Anleger des Windkraftanlagen-Herstellers. Die Aktien sackten um mehr als 11 Prozent ab. Nordex will über eine Bezugsrechtsemission knapp 42,7 Millionen neue Aktien für je 13,70 Euro ausgeben. So soll unter anderem künftiges Wachstum finanziert werden. Die überraschende Kapitalerhöhung dürfte am Markt nicht gut ankommen, die Bilanz werde allerdings deutlich gestärkt, kommentierte Jefferies-Analyst Constantin Hesse.

Die Aktien von LPKF <DE0006450000> gerieten mit einem Minus von 6,8 Prozent unter erheblichen Verkaufsdruck und waren damit größter Verlierer im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386>. Analystin Alina Köhler von der Privatbank Hauck & Aufhäuser hält den Zeitpunkt eines größeren Auftrags für "kritisch", um die Marktprognosen für Umsatz und Gewinn (Ebit) im laufenden Jahr zu erreichen. Sie strich die Aktien von ihrer Top-Favoriten-Liste.

Entsetzt reagierten die Anleger auf endgültige Studiendaten zum Corona-Impfstoffkandidaten von Curevac <NL0015436031>. Auf Tradegate brachen die Papiere um mehr als 15 Prozent ein. Trotz einer Wirksamkeit von nur 48 Prozent wertete Analyst Zhiqiang Shu von der Berenberg Bank den Ausgang der Studie positiv. Die Ergebnisse dürften für eine Zulassung des Impfstoffs wohl ausreichen.

Der bevorstehende Wechsel Jadon Sanchos für 85 Millionen Euro von Borussia Dortmund <DE0005493092> zu Manchester United <KYG5784H1065> ist an der Börse gut abgekommen. Die Aktien des deutschen Fußballclubs stiegen um 2,9 Prozent.

Der Euro <EU0009652759> wurde zuletzt mit 1,1875 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1884 Dollar festgesetzt.

Die Umlaufrendite deutscher Bundesanleihen verharrte auf minus 0,28 Prozent. Der Rentenindex Rex <DE0008469107> sank um 0,03 Prozent auf 144,71 Punkte. Der Bund-Future <DE0009652644> blieb stabil bei 172,55 Punkten./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.