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Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer nach Vorwochenrekord

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Etwas gedämpfter dürfte die Stimmung am deutschen Aktienmarkt zum Start in die neue Woche ausfallen. Der womöglich andauernde Lockdown in Deutschland dürfte Anleger dazu veranlassen, nach den jüngsten Rekorden vorerst etwas auf die Bremse zu treten. Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel sprach von möglichen Gewinnmitnahmen. Dies ändere aber nichts daran, dass der Dax perspektivisch weiter in Richtung 15 000 Punkte strebe.

Knapp eine Stunde vor dem Handelsstart am Montag signalisierte der X-Dax <DE0008469008> als Indikator für den Dax ein Minus von 0,25 Prozent auf 14 585 Punkte. In der Vorwoche hatte der deutsche Leitindex seine Rekordjagd am Donnerstag mit 14 804 Punkten gekrönt, danach verließ ihn die Kraft. Das Eurozonen-Kursbarometer EuroStoxx 50 <EU0009658145> wird knapp im Minus erwartet.

Angesichts erneut stark steigender Infektionszahlen setzt ein Beschlussentwurf aus dem Kanzleramt für die Bund-Länder-Runde an diesem Montag auf eine Verlängerung der Maßnahmen bis zum 18. April - mit einer wohl konsequenten Umsetzung der Anfang März beschlossenen Notbremsregelung. Die dritte Welle war am Aktienmarkt zuletzt allerdings keine wirkliche Belastung, es überwog der Konjunkturoptimismus.

An der Frankfurter Börse treten an diesem Montag die von der Deutschen Börse beschlossenen Index-Änderungen in Kraft. Im Dax neu sind die Aktien des Energietechnik-Konzerns Siemens Energy <DE000ENER6Y0>, die vorbörslich auf der Tradegate-Plattform entgegen der Dax-Schwäche ein halbes Prozent zulegten. Absteigen muss dafür Beiersdorf <DE0005200000>, hier blieb der Kurs aber unauffällig.

Auch in den Reihen hinter dem Leitindex werden zahlreiche Änderungen wirksam. Dazu gehört die Aufnahme der Beteiligungsgesellschaft Porsche in den MDax <DE0008467416>. Die Aktien stehen bei Anlegern zuletzt wegen der Kursausschläge bei der Kernbeteiligung Volkswagen <DE0007664039> stärker im Fokus. Vorbörslich ging es bei Porsche um 3,7 Prozent hoch. Auch die VW <DE0007664039>-Vorzüge zogen im Dax wieder um 2,7 Prozent an.

Änderungen gibt es auch im EuroStoxx, hier steigt Infineon <DE0006231004> anstelle von Nokia <FI0009000681> auf. Die Papiere des Chipkonzerns legten vorbörslich gut ein Prozent zu. Sie profitierten dabei auch von einer Hochstufung durch die Credit Suisse. Experte Achal Sultania zeigt sich wegen des Chip-Bedarfs durch die Elektromobilität optimistisch.