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Aktien Europa: Zurückhaltung vor US-Arbeitsmarktdaten

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Vor dem US-Arbeitsmarktbericht präsentierten sich die europäischen Börsen am Freitag wenig verändert. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 <EU0009658145>, verharrte am Vormittag nahezu bei 4325,77 Punkten.

Vergleichbar die Entwicklung in Paris. Der Cac 40 <FR0003500008> sank zuletzt um 0,1 Prozent auf 7309,79 Punkte. Etwas besser präsentierte sich der FTSE 100 <GB0001383545> mit gut behaupteter Tendenz bei 7453,08 Punkten. Hier stützten die Rohstoffwerte etwas.

Nach den Verlusten am Vortag verlief das Geschäft verhalten. Wegen der Sorgen über einen strikteren Kurs der US-Notenbank, der die Börsen zuletzt belastet hatte, ist die Aufmerksamkeit nun ganz auf den US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag gerichtet. Starke Zahlen dürften "die Währungshüter in ihrer Absicht bestärken, die Zinswende bald nach Beendigung der Anleihekäufe einzuleiten", merkten die Volkswirte der Helaba an.

Die womögliche stagflationäre Kombination der jüngsten Euroraum-Daten lieferte ebenfalls ein Warnsignal. Während die Inflationsrate im Euroraum Ende 2021 auf einen weiteren Rekordwert stieg, trübte sich die Wirtschaftsstimmung im Dezember stärker als erwartet ein.

Auf der Verliererseite stand der volatile Reise- und Freizeitsektor. Die in dem Sektor vereinten Hotel- und Gastronomiebetreiber neigten zur Schwäche. Seit dem Rückschlag im November befindet sich der Subindex zwar auf dem Weg der Erholung, doch diese fällt angesichts der Meldungslage zu Corona-Restriktionen für Tourismus und andere Freizeitbereiche holperig aus.

Rohstoffwerte erholten sich unterdessen von den vorherigen Abgaben. Gefragt waren die Aktien von Rio Tinto <GB0007188757>, die von einer Kaufempfehlung durch Berenberg profitierten.

Der Technologiesektor, der am Vortag unter Druck gekommen war, gehörte ebenfalls zu den Gewinnern. Gute Umsatzzahlen von Samsung Electronics <KR7005930003> und STMicroelectronics <NL0000226223> stützten. Dabei ragten die Aktien des französischen Halbleiterherstellers mit einem Plus von über fünf Prozent heraus. STM hatte im vergangenen Jahr dank der hohen Chipnachfrage etwas mehr umgesetzt als erwartet. Auch zur Margenentwicklung äußerten sich die Franzosen zuversichtlich.

Im Bankensektor stachen UBS <CH0244767585> hervor. Die kanadische Bank RBC hatte die Einstufung vor der Berichtssaison zum vierten Quartal auf "Outperform" belassen. Das Jahr 2021 dürfte für globale Investmentbanken gut zu Ende gegangen sein, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Freitag vorliegenden Studie.

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