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Aktien Europa: Geringe Veränderungen - Märkte in Wartestellung

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Dienstagvormittag an die Entwicklung des Vortages angeknüpft und sich wenig verändert gezeigt. Angesichts der vielen Quartalsberichte sowie der noch anstehenden Zahlen herrschte eine abwartende Haltung vor. Der EuroStoxx <EU0009658145> gab zuletzt um 0,14 Prozent auf 4015,63 Punkte nach.

Nicht viel anders sah es an den größeren Länderbörsen aus. Der französische Cac 40 <FR0003500008> trat mit 6277,98 Punkten auf der Stelle, auch der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> schwankte mit 6957,94 Punkten um den Vortagesschluss.

Nicht nur die laufende Berichtssaison hielt die Anleger in der Reserve. "Zudem kommen noch einige wichtige Konjunkturzahlen und die US-Fed-Sitzung als Highlight in dieser Handelswoche hinzu", merkte Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirekt an. Ähnlich äußerte sich die LBBW. Die Marktteilnehmer wollten offenbar im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank an diesem Mittwoch und der Quartalsergebnisse von Facebook und Apple <US0378331005> keine größeren Positionen eingehen.

Unter den einzelnen Sektoren stachen die Reise- und Verkehrswerte mit Gewinnen von über zwei Prozent hervor, die damit an die starke Vortagesentwicklung anknüpften. Hoffnungen auf verbesserte Reisemöglichkeiten für Geimpfte stützten die Branche. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuletzt den Amerikanern Hoffnung auf baldige Reisen in die Europäische Union gemacht.

Ansonsten reagierten die Einzelwerte auf die Quartalsberichte der Unternehmen. ABB <CH0012221716> kletterten nach endgültigen Zahlen um 1,7 Prozent. Das erste Quartal des Technologiekonzerns sei so stark ausgefallen, wie es die Eckdaten angedeutet hätten, schrieb Analyst Guillermo Peigneux Lojo von der UBS. Auch die Umsatzangaben des französischen Elektrokonzerns Schneider Electric <FR0000121972> kamen gut an. Goldman Sachs lobte den Bericht, die Aktie kletterte um 0,7 Prozent.

Umsatzzahlen gab es mit Michelin <FR0000121261> noch von einem weiteren französischen Unternehmen. Diese entsprachen den Erwartungen, reichten den Marktteilnehmern nach den starken Zahlen vieler Unternehmen aus dem Autosektor aber offensichtlich nicht ganz, zumal Wettbewerber Continental <DE0005439004> besser abgeschnitten hatte. Die Aktie fiel um 2,7 Prozent.

Gelassen fiel unterdessen die Reaktion auf die enttäuschenden Zahlen des Pharmakonzerns Novartis <CH0012005267> aus. Die Aktie trat auf der Stelle, nachdem sie allerdings schon in den vergangenen Wochen nicht gerade zu den stärksten Werten gehört hatte.

An der Londoner Börsen waren BP <GB0007980591> knapp ein Prozent fester. Der britische Ölkonzern startet nach einem überraschend deutlichen Gewinnsprung zum Jahresstart mit Aktienrückkäufen. Im laufenden zweiten Jahresviertel sollen Aktien im Wert von 500 Millionen US-Dollar zurückgekauft werden.

Leichte Gewinne verzeichneten auch die Aktien von HSBC <GB0005405286>. Die britische Bank war besser als erwartet ins Jahr gestartet. Der bereinigte Vorsteuergewinn habe die Erwartungen um fast die Hälfte übertroffen, schrieb Analyst Martin Leitgeb von Goldman Sachs in einer Studie.