Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.163,52
    -90,66 (-0,50%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.907,30
    -40,43 (-0,82%)
     
  • Dow Jones 30

    39.150,33
    +15,57 (+0,04%)
     
  • Gold

    2.334,70
    -34,30 (-1,45%)
     
  • EUR/USD

    1,0697
    -0,0009 (-0,09%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.112,00
    +178,05 (+0,30%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.349,34
    -10,99 (-0,81%)
     
  • Öl (Brent)

    80,59
    -0,70 (-0,86%)
     
  • MDAX

    25.296,18
    -419,58 (-1,63%)
     
  • TecDAX

    3.286,63
    -24,79 (-0,75%)
     
  • SDAX

    14.473,71
    -125,85 (-0,86%)
     
  • Nikkei 225

    38.596,47
    -36,55 (-0,09%)
     
  • FTSE 100

    8.237,72
    -34,74 (-0,42%)
     
  • CAC 40

    7.628,57
    -42,77 (-0,56%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.689,36
    -32,23 (-0,18%)
     

AKTIE IM FOKUS: Hapag-Lloyd auf Hoch seit September - UBS setzt aber auf Maersk

FRANKFURT (dpa-AFX) -Aktien von Hapag-Lloyd DE000HLAG475 sind am Dienstag mit 189,80 Euro auf das höchste Niveau seit September geklettert. Damit schafften die Papiere der Container-Reederei im vierten Anlauf den Sprung über die Charthürde um 180 Euro. Anteilsscheine des dänischen Container-Riesen Maersk DK0010244508 notieren derweil unter ihrem Jahreshoch vom Januar.

Seit den Angriffen auf Frachtschiffe im Roten Meer durch die Huthi-Rebellen Mitte Dezember hätten beide Konzerne deutlich an Wert gewonnen, rechnete UBS-Experte Cristian Nedelcu in einem aktuellen Kommentar vor. Maersk, die jährlich etwa das doppelte Frachtvolumen transportiere, dabei aber deutlich weniger als Hapag-Lloyd. Dies begründet Nedelcu mit der Sorge der Anleger vor einer großen Übernahme der Dänen, aber auch ihrer geringeren Abhängigkeit von den aktuellen Frachtkosten. Aus Sicht Nedelcus basiert die unterschiedliche Entwicklung allerdings auf einer Fehleinschätzung.

Denn die Höhe des "Profit Windfall", also der außergewöhnlichen Gewinne durch die ungewöhnliche Marktsituation, werde bei Maersk unter- und bei Hapag eher überschätzt. Er hob sein Kursziel zwar bei steigenden Ergebnisschätzungen etwas an auf 106 Euro, bleibt damit aber weit unter dem aktuellen Xetra-Niveau. Sein Votum lautet folglich weiter "Sell". Bei Maersk liegt er hingegen mit 13 953 Kronen etwa 16 Prozent über Marktniveau und rät weiter zum Kauf.