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Airport: Taxi-Fahrer: Flughafen wie Tegel wird es nicht mehr geben

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Berlin. Mit Tegel schließt in knapp drei Wochen für viele ihr Flughafen der Herzen. Haydar Akyuz jedoch ist gerade nicht in der Stimmung, um nostalgisch zu werden. „Es war sehr schön hier. Aber jetzt ist es miserabel.“ Akyuz ist Taxifahrer, einer von mehr als 7000 in Berlin laut Innung. Für viele von ihnen war der Flughafen Tegel eines der Hauptarbeitsgebiete. Der City-Airport ist bekannt für seine besondere Nähe zum Berliner Stadtzentrum – und die schlechte Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Perfekte Bedingungen für Taxifahrer, um ein gutes Geschäft zu machen.

Bis zu 2000 von ihnen sollen laut Innung zu den Hochzeiten des Flugbetriebs in den vergangenen Jahren, als Tegel immer neue Passagierrekorde aufstellte, den Flughafen regelmäßig angesteuert haben. „Hier auf dem Parkplatz war immer alles voll“, sagt Akyuz. Selbst auf der Zufahrt hätten noch wartende Taxis gestanden. Trotzdem hätte der Durchlauf für die Taxifahrer lediglich eine Stunde gedauert und die Fahrzeuge manchmal nicht ausgereicht.

Dreinhalb Stunden Wartezeit auf einen Fahrgast

Diese Zeiten sind seit Monaten vorbei. „Jetzt ist es durch die Pandemie eine tote Zeit“, sagt Akyuz. Auf dem Taxiparkplatz rechts neben der Auffahrt zum Terminal A warten am Montagnachmittag maximal 100 Taxis. Platz wäre für 350. Dennoch geht nichts voran. Das von früher bekannte Landen der Maschinen im Minutentakt bleibt aus – und damit auch die Fahrgäste. Früher hätten manche Fahrer bis zu zehn Fahrten vom und zum Flughafen Tegel am Tag ge...

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