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AfD verliert bundesweit — aber in Sachsen und Thüringen werden die Rechten stärkste Kraft

·Lesedauer: 1 Min.
Licht und Schatten: Die AfD-Führung bewertete das Wahlergebnis unterschiedlich
Licht und Schatten: Die AfD-Führung bewertete das Wahlergebnis unterschiedlich

Die AfD gehört bei dieser Bundestagswahl zu den Verlierern. Sie erreicht rund 10,4 Prozent der Stimmen, etwa zwei Prozentpunkte weniger als 2017. „Das ist sicherlich ein durchwachsenes Ergebnis“, kommentierte Parteichef Jörg Meuthen auf der Wahlparty seiner Partei. Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD, sagte dagegen, sie sei mit dem Abschneiden ihrer Partei bei der Bundestagswahl "sehr zufrieden".

Die Erfolge der AfD sind vor allem regional. Vor allem im Osten Deutschlands konnte sie gute Ergebnisse erzielen: In Sachsen und in Thüringen wird die AfD die stärkste Partei, in Sachsen gelang das nach 2017 bereits zum zweiten Mal.

In Sachsen holt die Partei rund 29 Prozent, deutlich vor CDU und SPD, die jeweils zwischen 18 und 19 Prozent liegen. In Sachsen hat die AfD 11 Direktmandate zudem geholt. CDU und SPD haben bereits jeweils ein Mandat sicher. Aus drei Wahlkreisen war am Abend zunächst noch kein Ergebnis gemeldet.

In Thüringen ist das Ergebnis knapper. Dort liegt die AfD bei knapp über 24 Prozent, die SPD bei etwa über 23 Prozent. In Thüringen wird die AfD jedoch auch die meisten Direktmandate holen. Nach ersten Prognosen werden vier AfD-Kandidaten direkt in den Bundestag einziehen, zwei Wahlkreisen gehen an die SPD, einer an die CDU.

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