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Ab sofort ist Ostsee-Urlaub wieder möglich: Warum Eckernförde jetzt Hotels und Innengastronomie für Touristen öffnet

Business Insider Deutschland
·Lesedauer: 2 Min.

Meeresrauschen, Meerblick und Sand unter den Füßen. Für die meisten Menschen in Deutschland ist das nicht Alltag, sondern meistens mit dem Gedanken an Urlaub verbunden. Nach Monaten des Lockdowns sehnen sich viele danach, ein paar Tage rauszukommen und ein Ferienhaus oder Hotelzimmer zu mieten. Bislang war das nicht möglich, doch das ändert sich nun. Die Hafenstadt Eckernförde ist zusammen mit der Schlei-Region an der Ostsee eine von vier Modellregionen in Schleswig-Holstein für eine mögliche Öffnungsstrategie. Seit Montag dürfen die Hafenstadt und die Region um den Meeresarm der Ostsee wieder Touristinnen und Touristen empfangen, wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet.

Während in anderen Modellregionen, wie der Lübecker Bucht, zu der die Orte Timmendorfer Strand mit Niendorf, Scharbeutz, Sierksdorf, Haffkrug, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin gehören, und der Insel Sylt der Start aufgrund von auftretenden Problemen immer wieder nach hinten verschoben werden musste, beginnt in Eckernförde und der Schlei nun wieder der Tourismusbetrieb. Sofern ein Corona-konformes Hygienekonzept vorhanden ist, dürfen Ferienhäuser sowie Hotels und Campingplätze für Urlauberinnen und Urlauber öffnen. Auch Sportboothäfen dürfen aus anderen Häfen angelaufen werden.

In Eckernförde dürfen sogar die Innenbereiche von Gastronomien öffnen. Dabei gelten die noch aus dem vergangenen Jahr bekannten Regelungen: Abstand zwischen den Tischen, Kontaktangaben zur Nachverfolgung und zusätzlich nun ein negativer Corona-Test, der für den Besuch im Café oder Restaurant mitgebracht werden muss. Allerdings darf dieser Test kein selbstdurchgeführter Schnelltest sein. Bislang sind nur die Antigen-Tests von medizinischen Dienstleistern erlaubt, wie beispielsweise dem kostenlosen Bürgertest. Maximal 48 Stunden darf der Test alt sein. Wer keinen Test hat, darf zwar nicht im Innenbereich Platz nehmen, aber dafür auf den Terrassen und Gärten der Gastronomien einkehren.

Das Konzept der Modellregion basiert auf einer umfangreichen Test-Strategie. Bereits bei der Anreise muss ein negativer Antigen-Schnelltest, der ebenfalls nicht älter als 48 Stunden sein darf, in der Unterkunft vorgelegt werden. Bei einem Aufenthalt über zwei Tage müssen sich die Besucherinnen und Besucher erneut testen lassen. Nach vier weiteren Tagen erfolgt eine erneute Kontrolle. In Eckernförde gibt es dafür sieben und in der Schlei-Region mindestens 13 Teststationen. Die Testungsstellen wurden vor Beginn der Öffnungen ausgebaut, um die zu erwartenden Mengen der Testungen zu ermöglichen. Die Tests sind in allen Teststationen kostenlos.

Die Hoffnung in den Modellregionen ist groß. Vor allem die Gastronomien sind von den Lockdown-Regelungen betroffen und setzen nun auf die Öffnungsprojekte. Zunächst laufen die Projekte knapp einen Monat: vom 19. April bis 15. Mai. Sofern die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 bleibt, kann die Dauer auch verlängert werden. Falls die Zahlen jedoch rapide steigen, können die Projekte von den örtlichen Gesundheitsämtern jederzeit abgebrochen werden.

jk