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610 Fälle von Afrikanischer Schweinepestin Brandenburg

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POTSDAM (dpa-AFX) - Die Zahl der amtlich bestätigten Fälle Afrikanischer Schweinepest (ASP) ist in Brandenburg auf 610 gestiegen. Ein Fund liege wenige hundert Meter außerhalb des Kerngebietes im Landkreis Märkisch-Oderland, teilte das Verbraucherschutzministerium am Freitag mit. Der Kadaver sei innerhalb der Weißen Zone und somit im Gefährdeten Gebiet entdeckt worden, aber außerhalb des bestehenden umzäunten Kerngebietes in Märkisch-Oderland, hieß es.

Der äußere Ring der Weißen Zone ist nach den Angaben mit einem festen Zaun bereits komplett umschlossen. Durch den neuen Fund müsse das Gebiet angepasst werden und das Kerngebiet erneut erweitert werden. Die Suche nach Fallwild laufe mit Unterstützung von Kadaversuchhunden, einem Hubschrauber und Drohnen in dem Bereich weiter.

Der erste ASP-Ausbruch bei Wildschweinen in Deutschland wurde am 10. September 2020 amtlich festgestellt. Letzten Erkenntnissen zufolge sind bereits in der ersten Juli-Hälfte infizierte Tiere verendet. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, für Wild- und Hausschweine fast immer tödlich. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine vorbeugend zu impfen.