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145 Millionen für Berliner Blitz-Lieferdienst Jokr

·Lesedauer: 1 Min.
So sieht die App des neuen Lieferdienstes Jokr aus.
So sieht die App des neuen Lieferdienstes Jokr aus.

Es ist eine der größten Series-A-Runden der vergangenen Jahre: Der Lebensmittel-Lieferdienst Jokr holt sich für seine Expansion nur drei Monate nach dem Marktstart umgerechnet rund 145 Millionen Euro (170 Millionen US-Dollar) bei namhaften Investoren. Angeführt wurde die Finanzierung vom milliardenschweren Silicon-Valley-Kapitalgeber GGV Capital, Balderton Capital und Tiger Global. Der deutsche Risikokapitalgeber HV Capital war wie schon in der Seed-Runde ebenfalls mit von der Partie.

„Sie kamen an Bord, weil wir beispiellos wachsen“, sagte Jokr-Gründer und Firmenchef Ralf Wenzel der Nachrichtenagentur Reuters. Erst im April wurden Details zu dem Unternehmen bekannt, das der Ex-Foodpanda-CEO und Softbank-Manager Wenzel mit seinen alten Kollegen Benjamin Bauer, Sven Grajetzki, Konstantin Sorger und Aspa Lekka gegründet hat: Jokr ist bereits in Lima, Mexiko-Stadt, São Paolo, Warschau und Wien aktiv und liefert online-bestellte Lebensmittel innerhalb von 15 Minuten an die Wohnungstür.

Ein Geschäftsmodell, mit dem sich andere Blitz-Lieferdienste wie Gorillas, Getir und Flink hierzulande einen aggressiven Wettbewerb liefern. Der Online-Handel mit Lebensmitteln boomt seit Beginn der Corona-Krise: Allein in Deutschland betrug das Plus von 2019 bis 2020 etwa 60 Prozent. Auch Wenzels altes Startup Foodpanda, das 2016 an Delivery Hero verkauft wurde, wird hier bald mitmischen.

Nach eigener Aussage sieht Wenzel aber weniger diese Unternehmen als größte Konkurrenz. Der Nachrichtenagentur Reuters sagte er: „Es besteht die Möglichkeit, ein schnelleres Amazon, ein personalisierteres Amazon, ein nachhaltigeres Amazon und ein lokaleres Amazon zu schaffen.“

Mit Material von Reuters

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