Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    39.069,68
    +282,30 (+0,73%)
     
  • Dow Jones 30

    39.823,74
    -179,85 (-0,45%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.296,25
    +2.001,20 (+3,26%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.427,06
    +72,64 (+5,36%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.790,53
    +104,56 (+0,63%)
     
  • S&P 500

    5.309,47
    +6,20 (+0,12%)
     

Ölpreise steigen leicht - Deutliche Gewinne auf Wochensicht

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben am Freitag weiter zugelegt. Im Vergleich zum deutlichen Preisanstieg vom Vortag hielten sich die Gewinne aber in Grenzen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete im Mittagshandel 89,34 US-Dollar. Das waren 33 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 31 Cent auf 83,88 Dollar.

Gestützt wurden die Notierungen am Ölmarkt durch einen schwächeren Dollar. Da Rohöl überwiegend in der US-Währung gehandelt wird, führen Wechselkurseffekte häufig zu Nachfrageveränderungen, da sie den zu zahlenden Endpreis beeinflussen. Fällt der Dollarkurs, steigt für gewöhnlich die Ölnachfrage außerhalb des Dollarraums - und umgekehrt.

Auch auf Wochensicht ging es mit den Ölpreisen nach oben. Seit Montag hat sich Rohöl der Sorte Brent um etwa zwei Dollar je Barrel verteuert. Als ein Preistreiber gilt die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Regierungsdaten hatten zuletzt gezeigt, dass die Ölreserven der größten Volkswirtschaft der Welt in der vergangenen Woche stark gefallen waren.

Darüber hinaus sorgen die vielen Kriege und Krisen in der Welt für erhöhte Risikoaufschläge am Ölmarkt. Auch halten große Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland seit längerem ihr Angebot knapp, während die Nachfrage aus China und Europa mit der etwas anziehenden Konjunktur stärker werden dürfte.