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Ölpreise steigen leicht – Anleger schauen auf Opec-Treffen

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Auftrieb erhalten die Ölpreise von den Hoffnungen auf einen Impfstoff sowie vor dem Hintergrund eines wichtigen Treffens des Ölverbunds Opec+.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Ölpreise sind am Montag vor einem wichtigen Treffen des Ölverbunds Opec+ gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,27 US-Dollar. Das waren 49 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 57 Cent auf 40,70 Dollar.

Auftrieb erhalten haben die Ölpreise zuletzt von der Hoffnung auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Eine relativ zeitnahe Versorgung der Bevölkerung würde der schwächelnden Rohölnachfrage zugute kommen. Fachleute dämpfen jedoch den Optimismus, da eine flächendeckende Impfung einige Zeit benötigt.

Am Dienstag trifft sich ein hochrangiges Gremium des Ölverbunds Opec+, um über die Einhaltung verabredeter Förderkürzungen zu wachen. Es wird erwartet, dass sich die Experten auch mit der Förderpolitik im kommenden Jahr beschäftigen. Angesichts der angespannten Corona-Lage wird es für möglich gehalten, dass für Januar angepeilte Produktionsanhebungen zunächst ausgesetzt werden. Ein Beschluss bereits am Dienstag gilt aber als eher unwahrscheinlich.

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