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Ölpreise legen etwas zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag ein wenig von ihren Kursverlusten am Vortag erholt. Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 40,52 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 19 Cent auf 38,20 Dollar.

Händler sprachen von einer kleinen Gegenbewegung nach den deutlichen Verlusten am Vortag. Am Mittwoch waren die Ölpreise durch Daten zu den Rohöllagerbeständen aus den Vereinigten Staaten merklich belastet worden. Das Energieministerium hatte einen neuen Rekordstand der landesweiten Erdölbestände gemeldet. Hinzu kam ein deutlicher Anstieg der Rohölproduktion.

Die Ölpreise könnten trotz der leichten Erholung wieder unter Druck geraten, erwarten Händler. Vor allem der Anstieg der Corona-Fälle in den USA sorgt für Verunsicherung. So hat beispielsweise der Bundesstaat Texas eine weitere Lockerung der Corona-Beschränkungen abgesagt. Gerade in vielen südlichen Bundesstaaten sind die Zahlen zuletzt merklich gestiegen. Die wirtschaftliche Erholung in den USA könnte ausgebremst werden und so die Nachtrage nach Rohöl gedämpft werden.