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Ölpreise legen erneut zu - US-Rohöllagerbestände sinken

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre jüngsten Kursgewinne angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 61,52 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 34 Cent auf 58,70 Dollar.

Die Ölpreise erreichten damit den höchsten Stand seit gut einem Jahr. Seit Anfang November sind sie um rund 60 Prozent gestiegen. Auch am Mittwoch erhielten die Ölpreise nach vorübergehenden Verlusten wieder Auftrieb. Die Preise werden laut Commerzbank durch den Konjunkturoptimismus und die Nachfrage aus China gestützt. Hinzu kämen die Produktionskürzungen des Ölkartells Opec+.

Gestützt wurden die Ölpreise auch durch überraschend deutlich gefallene Rohöllagerbestände. Die Vorräte sanken laut Energieministerium um 6,6 Millionen Barrel auf 469,0 Millionen Barrel. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,8 Millionen Barrel gerechnet.