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Ölpreise legen weiter zu

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Die Notierungen ziehen zwar nicht mehr so stark an wie an den beiden vorangegangenen Handelstagen – dennoch geht es weiter aufwärts.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Ölpreise haben ihren Höhenflug am Dienstag fortgesetzt. Allerdings konnten sie nicht mehr so stark zulegen wie an den beiden vorangegangenen Handelstagen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 63,50 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 72 Cent auf 60,19 Dollar.

Zum Wochenauftakt hatten sowohl der Preis für US-Öl als auch für Rohöl aus der Nordsee jeweils den höchsten Stand seit Anfang 2020 erreicht. Unter anderem wurden die Ölpreise durch eine Kursschwäche des US-Dollars gestützt, die das in Dollar gehandelte Öl in Regionen außerhalb des Dollar-Raums günstiger macht und die Nachfrage verstärkt.

Außerdem sorgte eine frostige Witterung in Teilen der USA für Förderausfälle und Engpässe beim Transport und der Verarbeitung von Rohöl. Experten schätzen den aktuellen Förderausfall in den USA derzeit auf mehr als eine Million Barrel pro Tag.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.