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Ölpreise legen weiter zu

Ein überraschend starker Rückgang der US-Bestände verteuert Rohöl. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee steigt am Mittwoch auf 61,23 Dollar je Barrel.

Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 41 Cent auf 61,23 Dollar. Foto: dpa

Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen und konnten damit an die Gewinne vom Vortag anknüpfen. Seit Beginn der Handelswoche ging es mit den Preisen leicht nach oben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 61,23 US-Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 37 Cent auf 56,47 Dollar.

Jüngste Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zur Entwicklung der Handelsgespräche zwischen den USA und China haben die Ölpreise nur zeitweise etwas belastet. Trump hatte am Vortag eine mögliche Verschiebung eines Abkommens zur Entschärfung des Handelskonflikts der beiden größten Volkswirtschaften der Welt bis ins kommende Jahr hinein angedeutet. Der Konflikt hatte die Ölpreise in den vergangenen Monaten mehrfach belastet.

Im weiteren Tagesverlauf dürften Daten zur Entwicklung der US-Ölreserven und das anstehende Treffen der in der „Opec+“ zusammengefassten Mitgliedsstaaten des Kartells und verbündeter Ölländer wie Russland das Geschehen am Ölmarkt maßgeblich beeinflussen. Am Abend werden erste Daten zu den amerikanischen Lagerbeständen an Rohöl in der vergangenen Woche erwartet, die am Ölmarkt für neue Impulse sorgen könnten.