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Ölpreise drehen trotz Nahost-Risiken in die Verlustzone

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) -Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Nachdem am Morgen noch Sorgen vor einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Ostens gestützt hatten, drehten die Notierungen bis zum Mittag in die Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 89,88 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai fiel um 23 Cent auf 85,18 Dollar.

Am Markt wurde auf eine allgemein trübe Stimmung an den Finanzmärkten verwiesen, die auch die Ölpreise im Handelsverlauf belastet habe. Negative Vorgaben der US-Börsen sorgten an den europäischen Aktienmärkten für deutliche Kursverluste.

Allerdings bleibt die weitere Entwicklung im Nahen Osten ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Die Möglichkeit einer direkten Reaktion Israels "bedeutet, dass diese Unsicherheit und Spannung noch eine ganze Weile anhalten werden", heißt es von Rohstoffexperten der ING-Bank. Eine weitere Eskalation der Lage könnte die Ölversorgung aus der Region beeinträchtigten.

"Die entscheidende Frage ist nun, wie Israel reagiert", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Sollte Israel auf einen Vergeltungsschlag verzichten, dürfte sich die Lage beruhigen. Im anderen Fall wäre mit einer weiteren Reaktion des Iran zu rechnen, was eine Eskalationsspirale in Gang setzen könnte. "Dann wäre mit einem deutlichen Anstieg des Ölpreises zu rechnen", warnte Fritsch.