Deutsche Märkte geschlossen

Ölpreise abermals auf höchstem Stand seit einem Jahr – Brent steigt über 61 Dollar

·Lesedauer: 1 Min.

Der Konjunkturoptimismus treibt die Ölpreise zu immer neuen Höchstständen. Die Preise für Brent und WTI gewinnen jeweils etwa einen halben Dollar.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Der Preisanstieg am Ölmarkt setzt sich fort. Am Dienstag kletterten die Preise für die beiden wichtigsten Ölsorten abermals auf die höchsten Stände seit gut einem Jahr.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen bis zu 61,27 US-Dollar und damit gut einen halben Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg in ähnlichem Ausmaß auf bis zu 58,62 Dollar. Das ist jeweils das höchste Niveau seit Januar 2020.

Unterstützung erhalten die Erdölpreise schon seit längerem durch die Aussicht auf eine konjunkturelle Beschleunigung. Dafür werden in erster Linie zwei Gründe genannt: Zum einen die vielerorts angelaufenen Corona-Impfungen und die damit verbundene Erwartung baldiger Lockerungen von Corona-Beschränkungen. Zum anderen wird auf das geplante billionenschwere Konjunkturpaket der US-Regierung verwiesen.

Auf der Angebotsseite stützt die künstliche Begrenzung der Förderung die Preise. Vor allem der Ölriese Saudi-Arabien hält sich gegenwärtig mit seiner Produktion spürbar zurück. Mit steigender Nachfrage dürfte aber auch das Angebot wieder ausgeweitet werden.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.