Deutsche Märkte öffnen in 58 Minuten
  • Nikkei 225

    26.644,71
    +107,40 (+0,40%)
     
  • Dow Jones 30

    29.872,47
    -173,77 (-0,58%)
     
  • BTC-EUR

    14.510,86
    +98,31 (+0,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    339,17
    -31,34 (-8,46%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.094,40
    +57,62 (+0,48%)
     
  • S&P 500

    3.629,65
    -5,76 (-0,16%)
     

Ärzte fordern OP-Stopp wegen Corona - 'Die Zeit drängt'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschlands Klinikärzte fordern die Bundesländer mit vielen Corona-Fällen zu einem Stopp verschiebbarer Eingriffe in den Krankenhäusern auf. In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Erklärung kritisieren die Ärzteorganisation Marburger Bund und die intensivmedizinischen Fachgesellschaften, dass Krankenhäuser aus Umsatzgründen ihre Kapazitäten nicht auf Covid-19-Patienten konzentrierten.

"Die Krankenhäuser in stark belasteten Regionen müssen unverzüglich von der Politik aufgefordert werden, plan- und verschiebbare stationäre Eingriffe je nach Belastungssituation zu reduzieren beziehungsweise einzustellen", fordern die Ärzte.

"Nur dann ist es möglich, kurzfristig weiteres Personal für die Versorgung akut und kritisch erkrankter Patienten einzusetzen", so die Ärzte. "Ohne diese zusätzliche Unterstützung ist die Belastungsgrenze insbesondere auf vielen Intensivstationen schon bald überschritten."

Derzeit seien die Verantwortlichen für die Finanzen in den Kliniken nicht bereit, verschiebbare Eingriffe zurückzustellen, kritisierten die Mediziner. Deshalb müsse die Politik für eine Gegenfinanzierung der Erlösausfälle sorgen, die entstünden, wenn verschiebbarer Behandlungen zurückgefahren werden.