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Schaeffler AG (SHA.DE)

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    Schaeffler AG: Schaeffler schließt Geschäftsjahr 2020 mit starkem vierten Quartal ab

    DGAP-News: Schaeffler AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis 04.03.2021 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Schaeffler schließt Geschäftsjahr 2020 mit starkem vierten Quartal ab - Schaeffler Gruppe trotz währungsbereinigtem Umsatzrückgang um 10,4 Prozent gut durch die Krise gekommen - Diversifizierung durch drei Sparten und vier Regionen treibt operatives Ergebnis (EBIT-Marge vor Sondereffekten 6,4 Prozent; Vorjahr: 8,1 Prozent) - Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten mit 539 Millionen Euro über Vorjahr (Vorjahr: 473 Millionen Euro) - Dividendenvorschlag in Höhe von 25 Cent je Vorzugsaktie - Prognose basiert auf vorsichtiger Markteinschätzung Herzogenaurach | 4. März 2021 | Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Die globale Coronavirus-Pandemie führte zu einem deutlichen Umsatzrückgang. Der Umsatz der Schaeffler Gruppe lag bei 12,6 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 14,4 Milliarden Euro). Währungsbereinigt sank der Umsatz um 10,4 Prozent. Von der negativen Entwicklung waren alle Sparten betroffen. Jedoch trat in der zweiten Jahreshälfte und insbesondere im vierten Quartal eine spürbare Verbesserung gegenüber dem 1. Halbjahr ein, zu der alle Sparten beigetragen haben. Von den vier Regionen konnte sich China am schnellsten erholen und schloss das Jahr auf währungsbereinigter Basis mit einem Umsatzplus von 8,7 Prozent ab. In den Regionen Americas, Europa und Asien/Pazifik war die Umsatzentwicklung rückläufig. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und at-Equity bewerteten Beteiligungen und Ertragsteuern (EBIT) war von Sondereffekten in Höhe von 946 Millionen Euro (Vorjahr: 372 Millionen Euro) belastet. Diese betrafen vor allem die Ausweitung der bereits im Jahr 2019 etablierten Transformations- und Effizienzprogramme RACE (Automotive Technologies), GRIP (Automotive Aftermarket) und FIT (Industrial) sowie die Wertminderung des der Sparte Automotive Technologies zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts und führten zu einem EBIT von minus 143 Millionen Euro (Vorjahr: 790 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten lag trotz des Umsatzrückgangs bei 6,4 Prozent (Vorjahr: 8,1 Prozent). Hier zeigte sich, dass die initiierten Maßnahmen im Rahmen der Sparten-Programme sowie zusätzliche Kostenanpassungen wirken. Nach einem schwachen ersten Halbjahr mit 1,2 Prozent EBIT-Marge verbesserte sich diese im zweiten Halbjahr auf 10,5 Prozent und lag damit auch über Vorjahr (8,4 Prozent). Das den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnende Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum minus 424 Millionen Euro nach 428 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Vorzugsaktie lag bei minus 0,63 Euro (Vorjahr: 0,65 Euro). Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis vor Sondereffekten betrug 325 Millionen Euro (Vorjahr: 686 Millionen Euro). Auf dieser Basis wird der Vorstand der Schaeffler AG der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 25 Cent je Vorzugsaktie (Vorjahr: 45 Cent) vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 50 Prozent (Vorjahr: rund 43 Prozent) bezogen auf das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis vor Sondereffekten. Starker Auftragseingang in der E-Mobilität in Automotive Technologies Die Sparte Automotive Technologies erzielte einen Umsatz in Höhe von 7.821 Millionen Euro (Vorjahr: 9.044 Millionen Euro). Währungsbereinigt ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent zurück. In einem ohnehin rückläufigen Marktumfeld wurde die Umsatzentwicklung im Berichtsjahr massiv durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie belastet. Weltweit ging die Automobilproduktion um rund 16 Prozent zurück. Diesem negativen Trend konnte sich auch Schaeffler nicht entziehen. Gleichwohl entwickelte sich der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte positiv und übertraf den Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent. Insgesamt erreichte die Sparte Automotive Technologies so eine Outperformance von mehr als 4 Prozentpunkten gegenüber dem Markt. Die Sparte Automotive Technologies erzielte im Berichtsjahr ein Auftragseingangsvolumen von 10,2 Milliarden Euro. Hiervon entfielen 2,7 Milliarden Euro auf den Unternehmensbereich E-Mobilität, was deutlich über der Zielvorgabe von 1,5 bis 2 Milliarden Euro lag. Der starke Rückgang der weltweiten Automobilproduktion führte im Berichtsjahr in drei von vier Regionen zu Umsatzrückgängen. Besonders betroffen war Europa, wo der Umsatz währungsbereinigt um minus 19,7 Prozent zurückging. Die Region Americas verzeichnete ein Umsatzminus von währungsbereinigt 13,7 Prozent. In der Region Greater China stieg der Umsatz währungsbereinigt um 5,8 Prozent. In der Region Asien/Pazifik ging der Umsatz währungsbereinigt um minus 13,2 Prozent zurück. Das EBIT vor Sondereffekten sank um 44 Prozent auf 278 Millionen Euro (Vorjahr: 496 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten ging auf 3,6 Prozent (Vorjahr: 5,5 Prozent) zurück. Vor Sondereffekten konnte die EBIT-Marge im zweiten Halbjahr mit 10,0 Prozent sowohl gegenüber dem ersten Halbjahr (minus 5,5 Prozent) als auch dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (6,1 Prozent) deutlich verbessert werden. Automotive Aftermarket mit starker Marge trotz Umsatzrückgang Auch die Sparte Automotive Aftermarket musste im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Volumenbedingt sanken die Umsatzerlöse auf 1.641 Millionen Euro (Vorjahr: 1.848 Millionen Euro). Dies entspricht einem Rückgang um währungsbereinigt minus 7,0 Prozent. Die Umsatzentwicklung verlief in allen Regionen negativ, wobei sich die Entwicklung im zweiten Halbjahr überall verbesserte. In der Region Europa sanken die Umsatzerlöse um währungsbereinigt minus 7,8 Prozent. Die Region Americas verzeichnete einen Umsatzrückgang um währungsbereinigt minus 4,3 Prozent. In Greater China fiel der Umsatzrückgang mit währungsbereinigt minus 1,9 Prozent moderater aus. In der Region Asien/Pazifik sanken die Umsatzerlöse um währungsbereinigt minus 12,3 Prozent. Das EBIT vor Sondereffekten lag bei 259 Millionen Euro (Vorjahr: 305 Millionen Euro). Dies entspricht einem Rückgang um 15,1 Prozent. Trotz des deutlichen Umsatzrückgangs konnte die EBIT-Marge vor Sondereffekten im zweiten Halbjahr aufgrund von Kostenanpassungen gegenüber dem ersten Halbjahr verbessert werden und erreichte wieder das Niveau des Vorjahreszeitraums von 17,4 Prozent. Bezogen auf das Berichtsjahr lag die EBIT-Marge vor Sondereffekten bei 15,8 Prozent (Vorjahr: 16,5 Prozent). Sparte Industrial mit deutlichem Umsatzplus im Sektorcluster Wind Die Sparte Industrial erzielte einen Umsatz von 3.138 Millionen Euro (Vorjahr: 3.535 Millionen Euro), was einem Rückgang um währungsbereinigt minus 9,2 Prozent entspricht. Dabei entwickelten sich die verschiedenen Sektoren unterschiedlich. So konnte insbesondere der Sektorcluster Wind ein spürbares Umsatzwachstum erzielen, zu dem insbesondere die Region Greater China beitrug. Dies reichte aber nicht aus, um das stark gesunkene Nachfragevolumen weltweit zu kompensieren. In der Region Europa sank der Umsatz um währungsbereinigt minus 18,4 Prozent, was auf die rückläufige Nachfrage in den meisten Sektorclustern zurückzuführen ist, inbesondere in den meisten Sektoren des Clusters Industrial Automation. Das Handelsgeschäft (Industrial Distribution) war durch den Nachfragerückgang im Service und ein entsprechendes Herunterfahren der Lagerbestände geprägt. Die Region Americas musste einen deutlichen Umsatzrückgang um währungsbereinigt minus 13,5 Prozent hinnehmen. Belastend waren hier der Rückgang bei Industrial Distribution und in den Sektorclustern Raw Materials und Aerospace. In der Region Greater China stieg der Umsatz im Geschäftsjahr um währungsbereinigt 18,1 Prozent. Dies war vor allem auf das gute Geschäft in den Sektorclustern Wind und Power Transmission zurückzuführen. In der Region Asien/Pazifik lag der Umsatz mit währungsbereinigt minus 13,6 Prozent unter dem Vorjahr. Maßgeblich für den Rückgang waren Industrial Distribution und der Sektorcluster Two Wheelers. Allerdings verbesserte sich die Umsatzentwicklung im zweiten Halbjahr in diesen beiden Bereichen deutlich. Das EBIT vor Sondereffekten sank um 26,3 Prozent auf 266 Millionen Euro (Vorjahr: 361 Millionen Euro). Die EBIT-Marge vor Sondereffekten ging um 1,7 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent (Vorjahr: 10,2 Prozent) zurück. Free Cash Flow über Vorjahr Der Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten der Schaeffler Gruppe war mit 539 Millionen Euro (Vorjahr: 473 Millionen Euro) positiv. Damit liegt der Wert im Rahmen der angepassten Prognose vom 9. November 2020 von rund 500 bis 600 Millionen Euro. Die Investitionsauszahlungen (Capex) für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Berichtszeitraum unter das Niveau des Vorjahrs auf 632 Millionen Euro (1.045 Millionen Euro). Dies entspricht einer Investitionsquote von 5,0 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Die Reinvestitionsrate lag bei 0,67 (Vorjahr: 1,01). Die Netto-Finanzschulden beliefen sich zum 31. Dezember 2020 auf 2.312 Millionen Euro (31. Dezember 2019: 2.526 Millionen Euro). Dabei erhöhte sich das Gearing-Ratio, also das Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu Eigenkapital, auf 125,8 Prozent (31. Dezember 2019: 86,6 Prozent). Die Schaeffler Gruppe, deren Bilanzsumme sich zum 31. Dezember 2020 auf rund 13,2 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 12,9 Milliarden Euro) erhöhte, beschäftigte zum selben Stichtag 83.297 Mitarbeiternde (Vorjahr: 87.748), was einem Rückgang um rund 5,1 Prozent entspricht. Prognose für das Jahr 2021 basiert auf vorsichtiger Markteinschätzung Die Schaeffler Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2021 mit einem deutlichen währungsbereinigten Umsatzwachstum um mehr als 7 Prozent. Der untere Grenzwert basiert auf einer konservativen Markteinschätzung für das globale Wachstum der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Zugleich geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2021 davon aus, eine EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von 6 bis 8 Prozent zu erzielen. Für das Jahr 2021 erwartet die Schaeffler Gruppe zudem einen Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten von etwa 100 Millionen Euro. Hierbei sind im Vergleich zum Vorjahr ein volumenbedingter Anstieg des Working Capital, eine Normalisierung des Investitionsvolumens sowie höhere Auszahlungen für Restrukturierungen berücksichtigt. Der Konzern erwartet, dass die Sparte Automotive Technologies um 2 bis 5 Prozentpunkte stärker wächst als die globale Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Auf dieser Basis rechnet das Unternehmen für die Sparte Automotive Technologies mit einem deutlich positiven währungsbereinigten Umsatzwachstum sowie mit einer gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von über 4,5 Prozent. Für die Sparte Automotive Aftermarket erwartet der Konzern im Geschäftsjahr 2021 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum um 5 bis 7 Prozent und eine gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufige EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von über 11,5 Prozent. Hierbei sind höhere Produktkosten, temporär höhere Logistikkosten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Montage- und Verpackungszentrums in Halle (Saale), Kosten für Digitalisierung sowie negative Währungseinflüsse berücksichtigt. Für die Sparte Industrial geht das Unternehmen angesichts der Bandbreite der Einschätzungen unter anderem von Oxford Economics zum Wachstum der globalen Industrieproduktion davon aus, im Geschäftsjahr 2021 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum um 4 bis 6 Prozent zu erzielen sowie eine hohe einstellige EBIT-Marge vor Sondereffekten in Höhe von über 8,5 Prozent. Dr. Klaus Patzak, Finanzvorstand der Schaeffler AG, sagte: "Wir blicken zuversichtlich auf das kommende Geschäftsjahr und gehen für unsere Märkte von einem relativ robusten Wachstum aus. Allerdings bleibt das wirtschaftliche Umfeld in Zeiten der Pandemie herausfordernd, mit dem Erreichen des Vorkrisenniveaus rechnen wir erst nach 2022. Unsere Prognose reflektiert das." Roadmap 2025 gestartet und mit Umsetzung begonnen Am 18. November 2020 hat die Schaeffler Gruppe im Rahmen ihres Kapitalmarkttags 2020 ihre Roadmap 2025 vorgestellt, die eine aktualisierte Unternehmensstrategie, ein Programm zu deren Umsetzung sowie die Mittelfristziele bis 2025 umfasst. Die Roadmap 2025 zeigt den Weg nach vorne auf. Sie steht für Kontinuität und Ausbau der unternehmenseigenen Stärken aber auch für Optimierung und Weiterentwicklung im Hinblick auf neue Technologien und Geschäftsmodelle sowie Kosten und Effizienz. Zugleich bringt der neue Unternehmensclaim "We pioneer motion" den Anspruch zum Ausdruck, als diversifizierter Automobil- und Industriezulieferer mit globaler Reichweite auch in Zukunft Bewegung und Fortschritt zu gestalten. Dabei sollen in Zukunft noch stärker Synergiepotentiale innerhalb der Schaeffler Gruppe genutzt werden. Der Erfolg beruht dabei weiterhin auf den vier bewährten Alleinstellungsmerkmalen - Innovation, höchste Qualität, ausgeprägtes Systemverständnis und Fertigungsexzellenz. "Das Jahr 2020 war von großen Unsicherheiten geprägt, die bis heute anhalten. Es zeigt sich einmal mehr, dass sich unsere Aufstellung als weltweit agierender Automobil- und Industriezulieferer auch in schwierigen Zeiten bewährt und uns geholfen hat, relativ gut durch die Krise zu kommen", sagte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG. "Wir haben das Krisenjahr genutzt, um im Rahmen der Roadmap 2025 unsere Strategie zu schärfen und auf die aktuellen Herausforderungen und die sich bietenden Chancen auszurichten. Nun geht es vor allem darum, die Roadmap 2025 konsequent umzusetzen." Unseren Geschäftsbericht finden Sie unter: www.schaeffler-geschaeftsbericht.de Hier finden Sie unsere digitale Pressemappe: www.schaeffler.com/jpk Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Pressemitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Pressemitteilung widerspiegeln. In dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten. Schaeffler Gruppe - We pioneer motion Seit über 70 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe als ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegung und Mobilität voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern CO₂-effiziente Antriebe, Elektromobilität, Industrie 4.0, Digitalisierung und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung und Mobilität effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen. Das Technologieunternehmen produziert Präzisionskomponenten und Systeme für Antriebsstrang und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen. Im Jahr 2020 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 12,6 Milliarden Euro. Mit zirka 83.300 Mitarbeiternden ist die Schaeffler Gruppe eines der weltweit größten Familienunternehmen. Mit knapp 2.400 Patentanmeldungen belegte Schaeffler im Jahr 2019 laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz zwei im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands. Ansprechpartner Dr. Axel Lüdeke Kommunikation & Public Affairs Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 8901 E-Mail: axel.luedeke@schaeffler.com Renata Casaro Leiterin Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 E-Mail: ir@schaeffler.com Bettina Lichtenberg Leiterin Unternehmenskommunikation Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 5000 E-Mail: presse@schaeffler.com Johann Eisenmann Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 E-Mail: ir@schaeffler.com 04.03.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Schaeffler AG Industriestr. 1-3 91074 Herzogenaurach Deutschland Telefon: 09132 - 82 0 E-Mail: ir@schaeffler.com Internet: www.schaeffler.com ISIN: DE000SHA0159 WKN: SHA015 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1173009 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Schaeffler AG: Schaeffler AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für Geschäftsjahr 2020

    Schaeffler AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis Schaeffler AG: Schaeffler AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für Geschäftsjahr 2020 26.01.2021 / 14:35 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Schaeffler AG veröffentlicht vorläufige Zahlen für Geschäftsjahr 2020 HERZOGENAURACH | 26. Januar 2021 | Die Schaeffler AG (ISIN DE000SHA0159, WKN SHA015) erwartet auf Basis der vorläufigen und ungeprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 für die Schaeffler Gruppe ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum und eine EBIT-Marge vor Sondereffekten jeweils über der am 9. November 2020 bekanntgegebenen Prognose und der von VARA Consensus ermittelten Schätzung. Für die Schaeffler Gruppe ergeben sich die folgenden vorläufigen Ergebnisse: Gruppe Q4 2020 Geschäftsjahr 2020 Umsatzwachstum1) 4,6 % -10,4 % EBIT Marge2) 11,5% 6,4% Free Cash Flow3) EUR 355 Mio. EUR 539 Mio. 1) währungsbereinigt; 2) vor Sondereffekten; 3) vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten Die drei Sparten tragen auf Basis der vorläufigen und ungeprüften Zahlen dazu wie folgt bei: Sparten Automotive Technologies Automotive Aftermarket Industrial Q4 2020 Gj 2020 Q4 2020 Gj 2020 Q4 2020 Gj 2020 Umsatzwachstum1) 8,1% -11,6% 1,3 % -7,0% -2,7 % -9,2% EBIT Marge2) 11,7% 3,6% 16,0% 15,8% 8,6% 8,4% 1) währungsbereinigt; 2) vor Sondereffekten In einem in Folge der Coronavirus-Pandemie weiterhin von großer Unsicherheit geprägten Umfeld hat sich das Geschäft der Sparte Automotive Technologies im Verlauf des vierten Quartals in allen vier Regionen positiver entwickelt als bei Bekanntgabe der Prognose erwartet. Das EBIT inklusive Sondereffekten für 2020 beträgt auf vorläufiger und ungeprüfter Basis EUR -143 Mio. Diese Zahl beinhaltet die Restrukturierungsaufwendungen und die im ersten Quartal 2020 erfasste Wertminderung auf Geschäfts- oder Firmenwerte. Die endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 und eine Prognose für 2021 wird die Schaeffler AG wie geplant am 4. März 2021 veröffentlichen. "Umsatzwachstum (vor Währungseinflüssen)", "EBIT-Marge (vor Sondereffekten)" und "Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten" entsprechen den Definitionen im Geschäftsbericht 2019 auf den Seiten 15 und 30, der unter www.schaeffler.com abrufbar ist. Ansprechpartner Renata Casaro Leiterin Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82-4440 E-Mail: ir@schaeffler.com Dr. Axel Lüdeke Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82-5000 E-Mail: presse@schaeffler.com 26.01.2021 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de Sprache: Deutsch Unternehmen: Schaeffler AG Industriestr. 1-3 91074 Herzogenaurach Deutschland Telefon: 09132 - 82 0 E-Mail: ir@schaeffler.com Internet: www.schaeffler.com ISIN: DE000SHA0159 WKN: SHA015 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1163367 Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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    Schaeffler AG: Schaeffler startet Roadmap 2025

    DGAP-News: Schaeffler AG / Schlagwort(e): Sonstiges 18.11.2020 / 19:55 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Schaeffler startet Roadmap 2025   - Roadmap 2025 auf 5. Kapitalmarkttag der Schaeffler AG per Webcast vorgestellt - Strategie, Umsetzungsprogramm und Mittelfristziele bilden die drei Säulen der Roadmap 2025 - CEO der Gruppe und CEOs der drei Sparten skizzieren Wachstumsperspektiven und Wertschaffungspotential - Mittelfristziele 2025 auf Gruppen- und Spartenebene festgelegt - Klaus Rosenfeld: "Wir wollen auch in Zukunft der bevorzugte Technologiepartner unserer Kunden sein." HERZOGENAURACH | 18. November 2020 | Der weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat heute im Rahmen seines Kapitalmarkttags 2020 (CMD) seine Roadmap 2025 vorgestellt, die eine aktualisierte Unternehmensstrategie, ein Programm zu deren Umsetzung sowie die Mittelfristziele bis 2025 umfasst. Die Mittelfristziele 2025 wurden bereits am Vortag nach Börsenschluss veröffentlicht und auf dem heutigen CMD erläutert. Den Kern des CMD bildeten die Präsentationen der Sparten-CEOs, die in ihren Ausführungen die Wachstumsperspektiven und Wertschaffungspotentiale ihrer jeweiligen Sparten aufzeigten. Strategische Priorisierungen im Rahmen der Roadmap 2025 Zu Beginn der Veranstaltung betonte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, dass die Roadmap 2025 keinen radikalen Strategiewechsel einleite. Es gelte vielmehr, dort wo sich Kontinuität bewährt hat, Kurs zu halten, noch deutlicher auf die Stärken des Unternehmens zu fokussieren und dort, wo Aufholbedarf besteht, besser zu werden. Zugleich bringe der neue Unternehmensclaim "We pioneer motion" den Anspruch zum Ausdruck, als diversifizierter Automobil- und Industriezulieferer mit globaler Reichweite auch in Zukunft Bewegung und Fortschritt zu gestalten. Dabei sollen in Zukunft noch stärker Synergiepotentiale innerhalb der Schaeffler Gruppe genutzt werden. Der Erfolg beruht dabei weiterhin auf den vier bewährten Alleinstellungsmerkmalen Innovation, Fertigungsexzellenz, höchster Qualität und ausgeprägtem Systemverständnis. Gleichzeitig komme es darauf an, die Transformation des Unternehmens fortzusetzen, auf Kernkompetenzen zu fokussieren und konsequent umzusetzen. Im Kern bedeute dies, dass in der Sparte Automotive Technologies der Wandel des Portfolios hin zur E-Mobilität und zu Fahrwerksanwendungen beschleunigt wird. In der Sparte Automotive Aftermarket soll die hohe Marge aufrechterhalten werden. Gleichzeitig sollen vor allem Wachstumschancen im Independent Aftermarket genutzt werden. Die Sparte Industrial wird neue Wachstumsfelder besetzen und ihre Profitabilität konsequent weiter stärken. Die Umsetzung aller Maßnahmen erfolgt weiter konsistent mit operativer Disziplin. Der Fokus bleibt dabei auf die Erzielung von Free Cash Flow gerichtet und auf eine überzeugende Kapitalallokation innerhalb der Gruppe. Ziel ist es, langfristig und nachhaltig Wert zu schaffen. Klaus Rosenfeld hob fünf Zukunftstrends hervor, die für die Schaeffler Gruppe mit besonderen Chancen verbunden sind: (1) Nachhaltigkeit und Klimawandel, (2) Neue Mobilität & Elektrifizierung des Antriebsstrangs, (3) Autonome Produktion, (4) Datenwirtschaft & Digitalisierung und (5) Demographischer Wandel. Hieraus ließen sich fünf Fokusfelder ableiten, in denen Schaeffler sich noch stärker positionieren will. Diese seien so konzipiert, dass sie sowohl das Produkt- und Leistungsangebot der drei Sparten als auch die spartenübergreifend definierten zehn Kundensektoren und Sektorcluster abdecken. Besonderes Wachstumspotential sieht die Schaeffler Gruppe zum Beispiel in der Wasserstofftechnologie, und zwar in Form der Brennstoffzelle für mobile Anwendungen sowie für die Ausstattung von Elektrolyseuren für die Produktion von grünem Wasserstoff: "Die Schaeffler Gruppe sieht im Bereich Wasserstoff eine signifikante Wachstumschance. Mit unserer Fertigungsexzellenz und Industrialisierungskompetenz sind wir hervorragend positioniert, um unseren Kunden hochqualitative Lösungen anzubieten und vom Ausbau der erneuerbaren Energien zu profitieren", sagte Klaus Rosenfeld. Das Thema Nachhaltigkeit ist für die Schaeffler Gruppe von übergeordneter Bedeutung. Hierzu verfolgt das Unternehmen einen integrierten Ansatz über alle Sparten, Funktionen und Regionen hinweg. Ziel ist es, die Produktion ab dem Jahr 2030 CO2-neutral zu stellen. Automotive Technologies: Innovationsführerschaft beim elektrischen Antriebsstrang angestrebt Matthias Zink, CEO Automotive Technologies, verwies zu Beginn seiner Ausführungen auf das anhaltend hohe Maß an Unsicherheit in der Automobilbranche, die im besonderen Maße durch die Folgen der Coronavirus-Pandemie betroffen sei, sich aber auch schon zuvor in einem tiefgreifenden Strukturwandel befunden habe. Die Planung müsse daher konservativ sein unter Wahrung einer strikten Kostendisziplin, zugleich sei aber auch Flexibilität gefragt. Mit Blick auf den Antriebsstrang erweiterte Matthias Zink die bisherige auf die globale Produktion von PKW und leichten Nutzfahrzeugen bezogene "Vision Powertrain 2030" auf das Jahr 2035. Es sei von einer starken Beschleunigung der Elektrifizierung und einer deutlichen Zunahme der durch Batterie- oder Brennstoffzelle angetriebenen Fahrzeuge (xEV) auf 50 Prozent auszugehen, während Hybrid-Antriebe (HEV) auf 35 Prozent und Verbrenner-Antriebe (ICE) auf 15 Prozent zurückgingen. Diesem Wandel müsse Schaeffler mit seinem Portfolio-Management und der Kapitalallokation Rechnung tragen. Es gelte, bei den ausgereiften Geschäftsfeldern mit geringerem Wachstumspotential einen stärkeren Fokus auf Rentabilität und Effizienz zu setzen, während in Zukunftstechnologien und Neugeschäft bewusst stärker investiert wird. Gleichwohl blieben auf absehbare Zeit auch HEV- und optimierte ICE-Antriebe im Hinblick auf die Stabilisierung der Margen und die Generierung von Free Cash Flow wichtig, auch um das Wachstum in neuen Geschäftsfeldern zu finanzieren. Die Maßnahmen innerhalb der Sparte Automotive Technologies zur Steigerung der Effizienz und zur Reduktion von Komplexität würden weiter implementiert. Dr. Jochen Schröder, Leiter des Unternehmensbereichs E-Mobilität, hob den starken Auftragseingang in der E-Mobilität hervor, der im Jahr 2019 bei 4 Milliarden Euro und im ersten Halbjahr 2020 bei über 1 Milliarde Euro lag. Bis einschließlich 2021 gilt das Ziel, jährlich einen Auftragseingang in der E-Mobilität in Höhe von 1,5-2 Milliarden Euro zu erzielen, danach soll dieser im Durchschnitt bei 2-3 Milliarden Euro pro Jahr liegen. Besonders hervorzuheben seien die Errichtung eines Werks zur E-Motorenproduktion in Ungarn im kommenden Jahr, die Ansiedlung eines hochmodernen Kompetenzzentrums für E-Mobilität in Bühl, die Etablierung als Zulieferer für "3in1"-E-Achsen sowie die Fertigung von Elektromotorenkomponenten für LKW in den USA. Zudem sei das Potential für Brennstoffzellen gerade für LKW vielversprechend, ein Bereich, in dem sich die Schaeffler Gruppe als Teil ihrer Initiativen im Bereich Wasserstofftechnologie spartenübergreifend positioniert. Und schließlich gebe es auch Erfolge bei Fahrwerksanwendungen im Zusammenhang mit der Schaffung der Voraussetzungen für das autonome Fahren, zum Beispiel im Rahmen einer Kooperation mit Bosch im Bereich Hinterachslenkungen und dem Joint Venture Schaeffler Paravan, das derzeit Lösungen im Bereich Steer-by-Wire entwickelt. Im Rahmen der Mittelfristziele 2025 strebt die Sparte Automotive Technologies ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum an, das im Durchschnitt 200-500 Basispunkte über dem Wachstum der weltweiten Produktion von PKW und leichten Nutzfahrzeugen liegt. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten soll bei 4-6 Prozent liegen, wobei das untere Ende der Spanne bis spätestens 2023 erreicht werden soll. Automotive Aftermarket: Realisierung von Marktchancen erfordert Anpassung des Geschäftsmodells Michael Söding, CEO Automotive Aftermarket, fasste die aktuellen und zukünftigen Markttrends für sein Geschäftsfeld wie folgt zusammen: Nach aktuellen Prognosen wird der weltweite Fuhrpark von derzeit 1,40 Milliarden Autos auf 1,55 Milliarden Autos im Jahr 2025 ansteigen, wobei diese Entwicklung maßgeblich durch die Entwicklungen in China getrieben ist. Neben der Zunahme des Fahrzeugbestands bieten sich im Ersatzteilgeschäft auch Chancen durch den Anstieg des durchschnittlichen Fahrzeugalters sowie durch die zunehmende Komplexität der Fahrzeuge. Als Folge hiervon steigt der Reparaturbedarf. Zugleich steht die gesamte Aftermarket-Branche insbesondere aufgrund von Konsolidierungen und neuen Marktteilnehmern unter Ergebnisdruck. Digitale Plattformen und E-Commerce verändern zudem das Verbraucherverhalten. Schaeffler müsse auf diesen anspruchsvollen Mix von Herausforderungen auf verschiedenen Ebenen sowie durch eine Anpassung des Geschäftsmodells reagieren. Zum Beispiel durch die Ausweitung von Lösungen und Serviceleistungen. So setze Schaeffler mit der Ergänzung des Angebots um datenbasierte Services und innovative Plug-and-Play-Reparaturlösungen die Entwicklung vom Komponentenzulieferer zu einem Anbieter von Systemen und integrierten Lösungen fort. Zudem sei auch die Bildung von Industriepartnerschaften denkbar, um ganzheitliche Lösungen einschließlich des Zugangs zu Fahrzeugdaten anzubieten. Michael Söding hob auch die Errichtung digitaler Vertriebsmöglichkeiten hervor und nannte hier beispielsweise das ETC-Produktportfolio (Engine, Transmission, Chassis) in China, das einen "One-stop-shop" für hochkomplexe Produkte in einem fragmentierten Markt biete, der hohes Wachstumspotential aufweise. Auch das Werkstattportal REPXPERT nutze digitale Kanäle. Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Effizienz sei darüber hinaus auch die Errichtung des Montage- und Verpackungszentrums Europa ("Aftermarket Kitting Operation Europe", kurz: AKO Europe), das am 12. August 2020 seine Tätigkeit aufnahm. Das AKO wird bis zum Jahr 2023 mindestens 60 Prozent der weltweiten Lagerbestände aufnehmen und die Effizienz und Agilität bei der Lieferung von Ersatzteilen für den Automotive Aftermarket auch mittels digitaler Lösungen nachhaltig stärken. Außerdem sinken die CO2-Emissionen als Folge der geringeren Transportwege um 20 Prozent. Die Sparte Automotive Aftermarket strebt im Rahmen der Mittelfristziele 2025 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum an, das im Durchschnitt über dem globalen BIP-Wachstum liegt sowie eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 13-15 Prozent, wobei das untere Ende der Spanne bis spätestens 2023 erreicht werden soll. Industrial: Stärkung der Marge durch neue Geschäftsfelder und operative Maßnahmen Dr. Stefan Spindler, CEO Industrial, verwies auf den für das Jahr 2020 erwarteten Rückgang der globalen Industrieproduktion um mindestens acht Prozent. Außer in China sei das Wachstum in allen Regionen rückläufig. Erst im Jahr 2022 wird eine Rückkehr zu den Wachstumsraten auf einem Niveau wie vor der Coronavirus-Pandemie erwartet. Langfristig sei der Wachstumsausblick in den acht Sektorclustern überwiegend positiv, wobei die Bereiche Wind und Rail marktseitig das stärkste erwartete Wachstumspotential aufweisen. Wachstum lasse sich einerseits im Kerngeschäft generieren, unterstützt durch Zukunftstrends wie der Erhöhung der Nachhaltigkeit oder der demographischen Bevölkerungsentwicklung und andererseits durch die Vermarktung von innovativen Systemen und Services. Schaeffler zeichnet sich durch eine starke Position im Komponentengeschäft aus, die auf Basis der über Jahrzehnte entwickelten Fertigungstechnologie und der innovativen Produktentwicklung gewachsen ist. Gezielte Investitionen in Hochleistungsprodukte wie auch in kostengünstige Serienprodukte werden abhängig von den Kundenbedarfen gesteuert. Ebenfalls abhängig von den Kundenbedarfen werden vermehrt Systeme und mechatronische Produkte sowie Servicelösungen in den Markt gebracht. Beispielhaft für Wachstumsinitiativen im Komponenten- und Systemgeschäft nannte er die folgenden sechs Bereiche: Komponenten für Windkraftanlagen und für die Eisenbahnanwendung, Wälzlager und Sensorik für die Agrartechnik, neue Systeme im Bereich Robotics, die Service-Lösung OPTIME sowie die beginnende Entwicklung von Komponenten zur Herstellung von Wasserstoff. In Summe wird die Sparte Industrial ihre Technologieführerschaft ausweiten, den Kundenservice auch mittels E-Commerce Lösungen weiter verbessern, über das Programm FIT kontinuierlich Effizienzsteigerungen erzielen und die im September beschlossenen strukturellen Anpassungen Schritt für Schritt umsetzen. Die Sparte Industrial strebt im Rahmen der Mittelfristziele 2025 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum an, das im Durchschnitt über dem Wachstum der globalen Industrieproduktion liegt, sowie eine EBIT-Marge vor Sondereffekten von 12-14 Prozent, wobei das untere Ende der Spanne bis spätestens 2023 erreicht werden soll. Wertorientierte Steuerung der Gruppe und Fokus auf Free Cash Flow Dr. Klaus Patzak, Finanzvorstand der Schaeffler AG, gab zum Abschluss des CMD einen Überblick über die Mittelfristziele der Schaeffler Gruppe, die Teil eines neu gefassten Financial Framework sind. Maßgeblich für die Festsetzung der Mittelfristziele sei die Mehrjahresplanung der Divisionen. Das Budgetjahr stellt dabei das erste Jahr der Mittelfristplanung dar. Die Mehrjahresplanung ziele darauf ab, in neue Wachstumsfelder zu investieren, führende Marktpositionen zu schaffen, reife Geschäftsteile auf Profitabilität und Free Cash Flow zu fokussieren, den Footprint aktiv anzupassen und den Overhead zu reduzieren. Die maßgeblichen Kennziffern für die Wertschaffung auf Gruppenebene sind der Return on Capital Employed (ROCE, basierend auf dem berichteten EBIT), der spätestens im Jahr 2023 das Zielband von 12-15 Prozent erreichen soll, sowie die Free Cash Flow Conversion Ratio (Free Cash Flow vor Ein- und Auszahlungen für M&A-Aktivitäten dividiert durch das berichtete EBIT), die spätestens im Jahr 2023 in das Zielband von 0,3-0,5 eintreten soll. Die beiden Zielgrößen unterstreichen die zentrale Bedeutung von profitablem Wachstum, fokussierter Kapitalallokation und Kapitaleffizienz für eine wertorientierte Unternehmenssteuerung und die Generierung von Free Cash Flow aus dem EBIT. Der Vorstand der Schaeffler AG habe für die Schaeffler Gruppe zudem folgende Parameter für die Kapitalstruktur und die Dividendenpolitik festgelegt: Der Verschuldungsgrad der Schaeffler Gruppe, definiert als Netto-Finanzschulden dividiert durch EBITDA vor Sondereffekten, soll in den Jahren 2021-2025 1,2x bis 1,7x betragen. Die Dividendenpolitik bleibe unverändert. Grundsätzlich werde wie bisher angestrebt, 30-50 Prozent des um Sondereffekte bereinigten Konzernergebnisses an die Aktionäre auszuschütten. Roadmap 2025 richtet Schaeffler Gruppe für erfolgreiche Zukunft aus Mit der Roadmap 2025 richtet die Schaeffler Gruppe ihre Aktivitäten erfolgreich auf die Zukunft aus. Klaus Rosenfeld sagte dazu abschließend: "Die Roadmap 2025 ist eine Vorwärtsstrategie, mit der wir die Schaeffler Gruppe noch wettbewerbs- und zukunftsfähiger machen. Wir wollen die sich uns bietenden Wachstumschancen noch besser nutzen, mehr Synergien in der Schaeffler Gruppe realisieren und nachhaltig Wert schaffen. Unser neuer Claim ,We pioneer motion' verbindet dabei alle Aktivitäten. So werden wir unserem Anspruch gerecht, auch in Zukunft der bevorzugte Technologiepartner unserer Kunden zu sein." Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen Bei bestimmten Aussagen in dieser Presse- und IR-Mitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Presse- und IR-Mitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Presse- und IR-Mitteilung widerspiegeln. In dieser Presse- und IR-Mitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.       Schaeffler Gruppe - We pioneer motion Seit über 70 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe als ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegung und Mobilität voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern CO₂-effiziente Antriebe, Elektromobilität, Industrie 4.0, Digitalisierung und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung und Mobilität effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen. Das Technologieunternehmen produziert Präzisionskomponenten und Systeme für Antriebsstrang und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen. Im Jahr 2019 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 14,4 Milliarden Euro und ist mit zirka 83.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der weltweit größten Familienunternehmen. Mit knapp 2.400 Patentanmeldungen belegte Schaeffler im Jahr 2019 laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz zwei im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands.       Ansprechpartner Thorsten Möllmann Leiter Kommunikation & Public Affairs Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 5000 Email: presse@schaeffler.com Renata Casaro Leiterin Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 Email: ir@schaeffler.com Dr. Axel Lüdeke Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation & Öffentlichkeitsarbeit Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 8901 Enail: axel.luedeke@schaeffler.com Johann Eisenmann Manager Investor Relations Schaeffler AG, Herzogenaurach Tel.: +49 9132 82 4440 Email: ir@schaeffler.com   18.11.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. 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