FB - Facebook, Inc.

NasdaqGS - NasdaqGS Echtzeitpreis. Währung in USD
181,44
+3,16 (+1,77%)
Börsenschluss: 4:00PM EDT
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Kurs Vortag178,28
Öffnen178,25
Gebot0,00 x 1400
Briefkurs0,00 x 1300
Tagesspanne178,25 - 181,66
52-Wochen-Spanne123,02 - 218,62
Volumen13.389.889
Durchschn. Volumen17.970.164
Marktkap.518,122B
Beta (3 J., monatlich)1,20
Kurs-Gewinn-Verhältnis (roll. Hochrechn.)23,97
EPS (roll. Hochrechn.)7,57
Gewinndatum24. Apr. 2019
Erwartete Dividende & RenditeN/A (N/A)
Ex-DividendendatumN/A
1-Jahres-Kursziel197,14
Die Handelspreise werden nicht von allen Märkten bezogen.
  • Marken für Millennials: Weltkonzerne müssen massiv ins Marketing investieren
    Handelsblattvor 12 Stunden

    Marken für Millennials: Weltkonzerne müssen massiv ins Marketing investieren

    Kleine Unternehmen werden für große Marken wie Heinz, Nivea oder Milka zur Gefahr. Die Branche investiert plötzlich kräftig – zulasten der Margen.

  • Identität 3.0: Mr. Robot, Digitale Identität und Blockchain
    BTC Echovor 17 Stunden

    Identität 3.0: Mr. Robot, Digitale Identität und Blockchain

    Wir begeben uns auf die Reise zur Persönlichkeit: Was bedeutet Identität? Wie kommt man von der analogen zur digitalen Identität? Nachdem wir nun wissen, dass unsere digitale Identität aus einem großen Berg an Daten besteht, der einige Satoshis wert ist, stellt sich die Frage: Was machen wir jetzt damit? Heute: Identität 3.0. Digitale Identität und Blockchain. Die zentrale Verwaltung von Geld ist ein Faktor, der in den Lagern der Krypto-Community immer wieder kritisiert wird. Banken haben ebenso wie Regierungen Vormachtstellungen – sie bestimmen (zum großen Teil), wie viel und welches Geld im Umlauf ist. Mit seinem Vorschlag, ein digitales dezentrales Peer-to-Peer-Geldsystem zu schaffen, kreierte der sagenumwobene Satoshi Nakamoto eine Alternative: Bitcoin. Die Blockchain-Technologie, die hinter dieser revolutionären Währung liegt, birgt noch mehr disruptives Potential als die Währung selbst. Neben typischen Feldern wie dem Finanz- oder Wahlsystem rückt hier vor allem ein Aspekt immer weiter in die Mitte der Betrachtung: die digitale Identität. Vor allem in Gebieten, die oft als „soziale Brennpunkte“ bezeichnet werden, kann die Blockchain helfen. Im Folgenden also eine Auswahl an Projekten, die die Frage beantworten, wie die digitale Identität auf die Blockchain kommt. SecureKey: Identitätsnachweis per App Die kanadische Sicherheitsfirma SecureKey arbeitet gemeinsam mit IBM an einer Software-Lösung, um Identitätsdaten auf der Blockchain zu speichern. Ob Führerschein, ID-Card oder Bankinformationen: Alles wird per Smartphone-App abrufbar und einsatzbereit. Der Zugang und die Verfügung über diese Daten bleiben bei den Nutzern. Hier geht es vorrangig um den Nachweis der Kreditwürdigkeit. Die Bestätigung läuft automatisiert ab, ohne Fragen des Datenschutzes zu berühren. Denn: Die Blockchain ist sowohl dezentral als auch transparent. Moldawien: Blockchain gegen Menschenhandel Einen humanitären Ansatz verfolgt die Republik Moldau. Das Land, besser bekannt unter dem Namen Moldawien, hat nicht nur mit einer großen Armut zu kämpfen. Auch gegen den Menschenhandel muss das Land vorgehen. Eine hohe Korruption gepaart mit Geldmangel verführt einige dazu, gegen eine Handvoll Euro Menschenleben zu kaufen. Der Schmuggel über die Grenze fällt dann vergleichsweise leicht. Falls jemand nach der Identität der geschmuggelten Personen fragen sollte, wird mit Bestechung geantwortet. Um dem entgegenzutreten, arbeitet die Regierung an einer Blockchain-Lösung. Durch die fälschungssichere und dezentrale Verwaltung von Identitätsdaten soll der Menschenhandel unterbunden werden. Außerdem denkt man darüber nach, Identitätsdaten wie den Fingerabdruck oder einen Scan der Iris zu sammeln, um sie bei Kontrollen abrufen zu können. Jordanien: Identitätsnachweis für Geflüchtete Das Flüchtlingscamp „Azraq“ bietet etwa 35.000 Flüchtlingen in Jordanien eine Unterkunft. Die interne Verwaltung arbeitet auch hier mit Identitätsdaten. An der Kasse im Supermarkt steht etwa ein Iris-Scanner, der die Identitätsdaten mit denen auf der Blockchain abgleicht. Somit können die Menschen im Prinzip mit einem Scan ihrer Augen bezahlen – die Technologie erledigt dann den Rest. Alle Flüchtlinge im Camp haben ein Konto auf der Blockchain – nach dem Scan wird das Konto überprüft und die Zahlung im besten Fall genehmigt. Ohne Bank und ohne Regierung. Mr. Robot und die Frage nach der digitalen Identität Wer Mr. Robot gesehen hat, behält ein mulmiges Gefühl zurück. Schnell will man seine Laptop-Kamera abkleben, das Mikrofon zukleistern und den Computer am besten gleich aus dem Fenster werfen – denn nichts ist sicher. Der Protagonist der Serie, Elliot Alderson, sagt an einer Stelle: Menschen stellen immer die besten Sicherheitslücken dar. Ich hab es nie besonders schwer gefunden, die meisten Menschen zu hacken. Im Kampf gegen das multinationale Konglomerat Evil Corp. hackt sich der paranoide Schizophreniker Elliot Alderson nahezu mühelos in das Leben seiner Mitmenschen – und irgendwie auch in ihre Köpfe. Beim Zusehen zeichnet sich ein düsteres Bild, das ebenso von Paranoia geprägt ist wie der Protagonist der Serie. Beinahe alle von uns tragen die Empfänger, die solche Hacks möglich machen, in der Hosentasche. Unsere Smartphones beinhalten letztlich nahezu alles, was uns ausmacht: das Bankkonto, die Schuhgröße, sexuelle Vorlieben und den Musikgeschmack. Das alles schwebt irgendwo in diesem schwer greifbaren Raum des Digitalen. Spätestens nachdem man Elliot Alderson beim mühelosen Hacken von Identitätsdaten beobachtet hat, sollte einen die Frage nach der Sicherheit seiner Daten beschäftigen. Anschließend kann man sich die Frage stellen: Wem gehören diese Daten überhaupt? Die Antwort auf beide Fragen liegt auf zentralen Servern. Sei es die Sicherheit und der damit einhergehende Schutz der Daten oder die Verfügungsmacht darüber – beides liegt in den meisten Fällen bei einzelnen „Evil Corps“ und selten bei den Individuen. Dieses Video ansehen auf YouTube. Wie bekommen wir die Macht über unsere Daten wieder? Ein Grund mehr, sich zu überlegen, wie man die Macht über seine Daten zurückerlangt. Ansätze gibt es bereits, doch bisher scheint die Dringlichkeit, diese auch zu verwenden, noch nicht zu existieren. Sei es Bequemlichkeit oder einfach Ignoranz: Vielen Menschen scheint es nach wie vor egal zu sein, was mit ihren Daten passiert. Sollte man sich dennoch nach Alternativen umsehen wollen, haben wir einige Vorschläge, mit denen man die Macht über seine Daten zurückerlangen kann. Außerdem bekommt man noch Geld dafür. Steemit – Fürs Bloggen bezahlt werden Steemit ähnelt bei den bekannten sozialen Netzwerken wohl am ehesten Reddit. Der Hauptunterschied: Alle Blogeinträge sind auf der Blockchain gespeichert. Diese Blogeinträge kann man von Accounts aus posten. Erstellt man entsprechend besonders lesens-, hörens- oder sehenswerte Einträge, haben andere Nutzer die Möglichkeit, diese mit Steem-Power oder Steem-Dollar zu bewerten. Ferner gibt es ein internes Reputationssystem. Das dezentrale Netzwerk bietet durch die interne Kryptowährung und das Wallet-System einen ersten Ansatz, um den Datenkraken zu entkommen. Jolocom – Souveräne digitale Identitäten Das Projekt Jolocom verfolgt das Ziel, seinen Nutzern eine „self-sovereign Identity“ zu bieten. Eine Option also, seine Identitätsdaten in souveräner Weise über eine App zu verwalten. In Verbindung mit einer Wallet und der Möglichkeit, sich per Fingerabdruck zu identifizieren, sollen Nutzer zudem darüber entscheiden dürfen, wem sie wie und wann ihre Daten geben – vor allem, was sie dafür bekommen. Minds – Wie Facebook, nur besser Minds ist ein Projekt, das den Gewohnheiten der Nutzer wohl noch am ehesten entgegenkommt. Dabei vereint es Eigenschaften von Twitter, YouTube und Facebook in sich – die Nutzer müssen sich hier bei einem Wechsel wohl am wenigsten umgewöhnen. Der hinter der Plattform liegende Code gehört dabei der Community – alle haben Zugriff und können ihn ändern. Indem das Netzwerk keine Zensur walten lässt, unterstützt es Meinungsfreiheit. Es gibt aber damit ebenso Nutzern eine Plattform, deren Meinung man nicht unbedingt hören möchte. Doch man kann seinen Newsfeed manuell filtern, um dies zu umgehen. Auch hier können die Nutzer Geld verdienen, und zwar mit ihren Daten. Mit einem Peer-to-Peer-Werbungssystem können sich Nutzer bewerben lassen und dafür Geld bekommen. Dabei kann man sich in Bitcoin oder per Kreditkarte bezahlen lassen. Berühmte letzte Worte Zugegeben, die vorgestellte Auswahl ist denkbar klein. In der Welt von Blockchain und Dezentralität tummeln sich zahlreiche Ansätze, um der zentralisierten Verwaltung von Facebook und Google zu entkommen. Doch bis das geschieht, muss zunächst ein Umdenken stattfinden. Letztlich gibt Mr. Robot einen Denkanstoss, nach dem man die Zentralisierung von Macht (durch Daten) nicht zwingend akzeptieren muss. Die Option, sein Profil zu löschen und die Macht über seine Daten zurückzuerlangen, liegt letztlich bei jedem selbst. Um es mit Elliot Alderson zu sagen: Löschen. Wenn du diese Entscheidung triffst, gibt es immer den Moment des Zögerns. Diese nervige ‚Bist du dir sicher?‘-Dialogbox. Dann triffst du deine Entscheidung. Ja oder Nein.   Source: BTC-ECHO Der Beitrag Identität 3.0: Mr. Robot, Digitale Identität und Blockchain erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Identität 2.0.: US-Präsident Donald Trump, dein Facebook-Profil und der letzte Wahlkampf
    BTC Echovorgestern

    Identität 2.0.: US-Präsident Donald Trump, dein Facebook-Profil und der letzte Wahlkampf

    Was hat US-Präsident Donald Trump mit deinem Profil zu tun? Was bedeutet Identität? Wie kommt man von der analogen zur digitalen Identität?  Wie geht es weiter? Heute: Identität 2.0. Der Status quo. Donald Trump und dein Facebook-Profil: Nach großen historischen Sprüngen befinden wir uns plötzlich in der nahen Vergangenheit und schon beinahe in der Gegenwart. Nachdem wir geklärt haben, dass Identität schon lange nicht mehr als etwas Identisches, sondern viel mehr als etwas Zersplittertes angesehen wird, geht die Spurensuche nach diesem ungreifbaren Konstrukt weiter. Wagen wir uns also in die unendlichen Weiten des Netzes und suchen dort nach den (digitalen) Fetzen der Identität. Gerade in Bezug auf die Dezentralität bietet das Internet vielfältige Möglichkeiten zur Zersplitterung. Nicht nur zwischen den verschiedenen Online-Identitäten, sondern auch zwischen der Online- und Offline-Identität. Doch eins nach dem anderen. Das Spiegelstadium Zum besseren Verständnis sei hier eine (zugegebenermaßen stark vereinfachte) Annahme aus der Psychologie erläutert. Der französische Psychoanalytiker Jacques Lacan entwickelte in der Mitte des 20. Jahrhunderts einen Erklärungsansatz zur Entstehung des menschlichen Bewusstseins, den er das Spiegelstadium nannte. Dabei ging er davon aus, dass Kleinkinder, die sich zum ersten Mal im Spiegel sehen, ein Bewusstsein für ihre Existenz entwickeln. Sie erkennen sich im Spiegel selbst und identifizieren sich damit – das  Selbstbild  entsteht. Währenddessen entsteht nach Lacan eine Spaltung: Das (innere) Ich trennt sich vom „Nicht-Ich“, also dem Bild, das es von sich selbst hat. Dabei „rutscht“ das Bild, das das Kind von sich entwickelt, nach außen und befindet sich im Bereich des Imaginären . Nach Lacan empfindet das Kleinkind bei dieser ersten Identifikation mit sich selbst große Freude und bildet das Grundgerüst dessen, was sich später (Selbst-)Bewusstsein nennt. Das Internet als Spiegel Nimmt man diese Annahme des Spiegelstadiums mit all seiner Umstrittenheit und (notwendigen) Vereinfachung als Grundlage, lässt sie sich in den Tiefen des World Wide Webs in allen erdenklichen Variationen wiederfinden. Denn: Die Profile, die wir dort erstellen, dienen nicht nur als Spiegel. Dieser Spiegel ist darüber hinaus (fast) nach Belieben formbar und aktualisierbar – man kann ihn nach Wünschen umstellen, ganz egal, wie sehr er mit der gelebten Wirklichkeit zusammenhängt. Duckface: Ganz wichtig fürs Selbstbild Erinnern wir uns an die sozialen Rollen aus Teil 1: Je nach Kontext verhalten wir uns unterschiedlich. Ob im Umkreis der Familie, bei Freunden oder auf Arbeit – in jedem Umfeld spielen wir eine andere Rolle. Genauso verhält es sich letztlich im Netz. Der Großteil der Menschen verwendet wohl nach wie vor Facebook, um seinen großzügig umrissenen Freundeskreis ungefragt über seine Meinung, Urlaubsfotos oder die neueste Trennung zu informieren. Für schnelle Nachrichten verwendet man Snapchat, WhatsApp oder Telegram, für den visuellen „Anspruch“ sorgt man auf Instagram. Will man seinen ICO effektiv pushen, präsentiert man sich möglichst seriös auf LinkedIn, während man auf Tinder nach der Liebe seines Lebens sucht. Dabei gestaltet man sein jeweiliges Profil dem entsprechenden Kontext so angemessen wie möglich – ohne dabei (zwingend) darauf zu achten, ob alles echt ist. Man gestaltet sein digitales Selbstbild. Ganz nach Belieben. Das Ich im Netz Zurück zu Lacan: Das Internet dient in all den gegebenen Beispielen als Vermittler für den digitalen Spiegel. Mit den jeweiligen Apps und/oder sozialen Netzwerken baut man sich ein Abbild, das mehr oder weniger mit der Person vor dem Spiegel übereinstimmt. Spinnt man das Ganze mit den vorliegenden Annahmen weiter, kann das auch gefährlich werden. Kommt es nämlich zu einem allzu hohen Ungleichgewicht zwischen imaginärem Selbstbild und der Person vor dem Spiegel, kann es zu psychischen Dispositionen kommen – doch das führt an dieser Stelle zu weit. Eins steht fest: Das Reich des Digitalen dient all denen, die es nutzen, auf die eine oder andere Weise als Spiegel. Auf sozialen Medien, durch Apps und allen voran mit den mobilen Endgeräten können wir vielfältige Bilder unserer Selbst entwerfen, denen wir bisweilen hinterherrennen. Der goldene digitale Fußabdruck – Von Daten und Konzernen Der Tag beginnt. Verschlafen erfolgt der ins motorische Gedächtnis übergegangene Griff zum Smartphone. Wecker aus und swipen. Unzählige Benachrichtigungen, viele Neuigkeiten, wenig Inhalte. Doch das stört wohl die wenigsten von uns. Oder besser: Wir ignorieren es gekonnt. Und wischen weiter. Schnell den News-Feed checken, den aktuellen Bitcoin-Kurs überprüfen und dann langsam darüber nachdenken, aufzustehen. (Oder wahlweise völlig überstürzt zum Bus/Auto/Fahrrad rennen). Bei den meisten beginnt und endet der Tag mit dem Konsum von Medien. Selbst wenn der Akku leer oder das Datenvolumen aufgebraucht ist, leuchtet das Display mit den „allerwichtigsten“ Nachrichten in der U-Bahn oder tönt das Radio im Auto. Kurzum: offline-sein ist nicht. Ob das gut oder schlecht ist, darum soll es hier nicht gehen. (Das würde auch sämtliche Rahmen sprengen). Stattdessen soll es um die Spur gehen, die wir dabei hinterlassen. Digitale Identität – Eine Spur aus Daten Denn mit jeder Bewegung, jedem Status-Update, jedem neuen Profilbild verlängern wir die Datenspur, die wir produzieren. Mehr noch: Die meisten Apps auf unseren schlauen Telefonen wollen so viele Berechtigungen, dass sie wohl die wenigsten von uns lesen, überdenken und schließlich akzeptieren. Diese Spur enthält nicht nur wichtige (Meta-)Daten über unsere Vorlieben, Geschmäcker, Aussehen und Liebesleben. Mehr noch: Sie dokumentiert unsere Bewegungen – und kann sie sogar präzise voraussagen. Schließlich sind wir Gewohnheitstiere, die ungern aus ihrer Routine gerissen werden. Da darf es eigentlich kaum verwundern, dass all die Dienste, die wir nutzen, „kostenlos“ sind. Facebook, Instagram, Google und all die anderen Verdächtigen verlangen – vermeintlich – nichts für ihre Dienste. Dass die Daten, die wir während der Nutzung produzieren, jedoch weitestgehend verwertet werden, fällt dabei oft unter den (digitalen) Tisch. Die Datengeier: Donald Trump und dein Facebook-Profil Hätte es ohne Datenspuren vermutlich nicht zum Präsident geschafft: Donald Trump Wie weit das gehen kann, zeigte jüngst der „Skandal“ um Cambridge Analytica. Mit gezielten „Persönlichkeitstests“ erstellten die Datenanalysten Persönlichkeitsprofile, die das Unternehmen später dazu verwendete, Wahlmanipulation (unter anderem) in den USA zu betreiben. Durch Mikrotargeting platzierten sie Informationen so, dass sie die Menschen mit Negativinformationen versorgten. Das Ergebnis: Donald Trump. (Mehr dazu hier, wir berichteten). Das war letztlich nur möglich, weil sie mehr oder weniger ungehinderten Zugriff auf die Daten der Facebook-Nutzer hatten. Dass sie dafür großzügig bezahlt worden sind, liegt auf der weit ausgestreckten Hand. Was sich an der ganzen Geschichte zeigt: Die Datenspur, die wir Tag für Tag erzeugen, ist bares Geld wert. Der goldene Fußabdruck Das kann, sollte und – ja, da kommt der Zeigefinger: Muss man sich bewusst machen, während man sein Profil updatet und seinen Freunden mitteilt, wo man ist und wie man sich dabei fühlt. Das kann man auch immer mit seinen Freunden teilen – je mehr darauf aufmerksam werden, umso besser. Beim nächsten Aufstehen, beim nächsten Swipen kann man dann ja vielleicht nochmal daran denken, was das alles bedeutet, was man da tut. Denn unser digitaler Fußabdruck ist Gold wert. Und dann kann man sich nach Alternativen umschauen – gibt es die? Kann man vielleicht sogar eine Blockchain-Lösung ins Auge fassen? Wohin mit unserer zersplitterten digitalen Identität?   Source: BTC-ECHO Der Beitrag Identität 2.0.: US-Präsident Donald Trump, dein Facebook-Profil und der letzte Wahlkampf erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Pornhub gründet neuen Channel für "Bienensex"
    Yahoo Finanzenvor 4 Tagen

    Pornhub gründet neuen Channel für "Bienensex"

    Interessiert sich wirklich jemand für, äh, Bienensex? Ein neuer Kanal auf Pornhub erweckt den Eindruck. Doch es handelt sich um eine wohltätige Aktion der Pornoseite.

  • "Kindergarten-Picasso" wirbelt Kunstwelt durcheinander
    Yahoo Finanzenvor 4 Tagen

    "Kindergarten-Picasso" wirbelt Kunstwelt durcheinander

    Mikail Acar ist erst sechs Jahre alt, doch seine Bilder sind bereits ein Renner. Der Kölner Mini-Künstler hat bereits fünf Vernissagen veranstaltet und verdient mittlerweile Tausende Euro pro Bild. Alles begann, als ihm seine Eltern zum vierten Geburtstag eine kleine Leinwand und Fingerfarben schenkten, weil sie nicht schon wieder Lego oder Playmobil kaufen wollten. Mika – so nennen ihn seine Eltern – begann gleich zu malen und als sein Vater abends das Bild sah, fragte er seine Frau, seit wann sie so gut malen könne. Diese antwortete: “Ich war das nicht.” Es war Mikas Werk.

  • Handelsblattvor 5 Tagen

    Blackrock-CEO Larry Fink: „Der Kapitalismus ist zu weit gegangen“

    Der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock will, dass sich Unternehmen stärker für die Gesellschaft engagieren. Das sei sogar gut fürs Geschäft.

  • Ripple: Steht die XRP-Integration in Skype bevor?
    BTC Echovor 5 Tagen

    Ripple: Steht die XRP-Integration in Skype bevor?

    Ripples XRP-Token könnte bald Teil eines Micropayment-Tools in Skype sein. Große IT-Unternehmen nutzen den XRP TipBot. Auch andere Social-Media-Konzerne spielen mit dem Gedanken, Blockchain als Grundlage für produktinterne Micropayments zu nutzen. Die Krypto-Ratingagentur Weiss Ratings spekuliert in einem Twitter-Post vom 16. April über die mögliche Integration des XRP-Token in den Videotelefonie- und Messengerdienst Skype. Dies werde über den XRP TokenBot umgesetzt: XRP könnte bald in Skype integriert werden, was bis zu 300 Millionen Usern Zugang zu der XRP-TipBot-App gewähren würde. Man kann den XRP TipBot bereits mit Outlook, Reddit, Twitter und Gmail verwenden. In der Reaktion auf einen entsprechenden Forumsbeitrag auf der Plattform reagierte Skype zwar verhalten, aber wohlwollend. Skype, seit 2011 im Besitz von Microsoft, verwies auf bereits laufende Testprojekte beim Mutterkonzern. Zahlreiche Cyber-Unternehmen nutzen XRP TipBot XRP TipBot, ein Produkt von Ripple Labs, findet bereits Anwendung bei großen IT-Firmen. Reddit, Twitter, Gmail und Microsoft Outlook arbeiten damit. Mit dem Programm können Nutzer kleinere Beträge in XRP untereinander versenden. Neben dem Ripple-Labs-Produkt gibt es auch andere Adaptionsexperimente im Bereich der Peer-to-Peer-Zahlungen. Krypto-Banking mit Facebook, WhatsApp – und zuletzt vKontakte Grundsätzlich beschäftigen sich die meisten Online-Kommunikationsunternehmen inzwischen mit der Frage, wie sie User länger auf ihrer Plattform halten können. Gerade in Hinblick auf die Frage, wie sie sich den Umweg zum Online-Banking oder zu PayPal ersparen. Facebook liebäugelt mit der Vision, in Entwicklungsländern ein Monopol in Finanzdienstleistungen zu bilden. Gerade in Ländern wie Indien, wo sich viele Menschen kein Bankkonto leisten können. Dort sieht Facebook das Potential, mit einem Token-System etablierte Bankenstrukturen zu umgehen und Teil der globalen Wertschöpfung zu werden. Anfang April 2019 machte außerdem das russische Facebook-Äquivalent vKontakte mit einer ähnlichen Idee Schlagzeilen. User können auf der Plattform in Zukunft möglicherweise Krypto-„Trinkgelder“ für Posts versenden, die ihnen gefallen.   Source: BTC-ECHO Der Beitrag Ripple: Steht die XRP-Integration in Skype bevor? erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Handelsblattvor 5 Tagen

    Fünf Fakten zum Pinterest-Börsengang

    Das Start-up aus dem Silicon Valley geht heute an die Börse und wird mit mehr als zwölf Milliarden Dollar bewertet. Kritik gibt es an der Verteilung der Stimmrechte.

  • Handelsblattvor 5 Tagen

    Pinterest-Chef bringt sein Unternehmen zur richtigen Zeit an die Börse

    Pinterest-Chef Ben Silbermann will vom Hype um Tech-Firmen profitieren. Er hat erkannt: Ein besserer Zeitpunkt für einen Börsengang kommt nicht mehr.

  • Weniger drin: Bei Mirácoli fehlen jetzt Zutaten
    Yahoo Finanzenvor 6 Tagen

    Weniger drin: Bei Mirácoli fehlen jetzt Zutaten

    Der Mirácoli-Hersteller Mars hat klammheimlich Zutaten aus den Packungen „Spaghetti mit Tomatensoße“ verschwinden lassen. Es gibt weniger Tomatensoße und ein Tütchen fehlt komplett. Darüber sind viele Kunden verärgert und machen sich auf Facebook Luft.

  • Neues EU-Urheberrecht endgültig beschlossen
    dpavor 8 Tagen

    Neues EU-Urheberrecht endgültig beschlossen

    Die Copyright-Reform kommt - allen Protesten zum Trotz. Ausschlaggebend dafür ist auch die Haltung der Bundesregierung. Berlin präsentiert sogleich die eigene Lesart der Richtlinie. Die Copyright-Reform kommt - allen Protesten zum Trotz. Ausschlaggebend dafür ist auch die Haltung der Bundesregierung. Berlin präsentiert sogleich die eigene Lesart der Richtlinie.

  • Handelsblattvor 9 Tagen

    Gründer Amnon Shashua will mit Algorithmen Blinden helfen

    Der Unternehmer treibt mit deutschen Autofirmen das autonome Fahren voran. Jetzt will er es Blinden ermöglichen, ihre Umgebung besser zu erkennen.

  • Pizza.de ist jetzt Lieferando.de – und die Nutzer schreien auf
    Yahoo Finanzenvor 10 Tagen

    Pizza.de ist jetzt Lieferando.de – und die Nutzer schreien auf

    Pizza.de, der einstige Pionier in Sachen Online-Lieferservice ist nun endgültig Geschichte. Am 10. April verkündete der dazugehörige Twitter-Account: “Pizza.de ist jetzt Lieferando.de und wir heißen euch herzlich willkommen! Folgt Lieferando.de auf Facebook, Twitter und Instagram, um keine Gutscheinaktionen, Gewinnspiele und Updates zu verpassen!” Das Netz ist mäßig begeistert.

  • Wie Apple, Facebook und Google mit Hilfe von Kryptowährungen Banken ablösen werden
    BTC Echovor 11 Tagen

    Wie Apple, Facebook und Google mit Hilfe von Kryptowährungen Banken ablösen werden

    Mit der Apple Card hat Apple einen neuen Meilenstein gen digitaler Finanzmarktevolution gesetzt. Die aus Titan gefertigte Kreditkarte sieht nicht nur gut aus, sondern ergänzt Apples Bezahldienst Apple Pay um ein notwendiges Werkzeug, um zur größten Bank der Welt zu werden. Auch Google und Facebook schlagen die Richtung eines Finanzdienstleisters ein. Warum die drei größten Banken der Welt zukünftig aus dem Silicon Valley kommen, es für gegenwärtige Banken düster aussieht und welche Rolle Blockchain und Kryptowährungen in dieser Finanzmarktevolution spielen. Auch wenn gegenwärtig noch Goldman Sachs und MasterCard als Bankdienstleister von Apple auftreten, gibt es gute Gründe, warum Apple und seine anderen großen Silicon-Valley-Kollegen, Facebook und Google, langsam den Finanzsektor für sich erobern. Noch sind die Digitalkonzerne auf Banken und ihre Infrastrukturen sowie Lizenzen angewiesen. Banken wie Goldman Sachs sind die Stützräder der Digitalkonzerne, um im Finanzsektor an Fahrt zu gewinnen. Wer die Daten hat, gewinnt Es ist kein Geheimwissen: Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Wer über die meisten Daten verfügt respektive Zugang zu ihnen hat, kann schnell die Marktdominanz in einer Branche für sich einnehmen – siehe Google & Co. Bislang haben die Datenkraken den Finanzsektor erst relativ wenig erfasst. Genau dies ändert sich mit Angeboten wie Apple Pay und der Apple Card, die den Markt für Finanzdienstleistungen aufmischen. Im ersten Schritt mag man hier noch recht wenige Parallelen zum Bitcoin-Ökosystem und der Blockchain-Technologie erkennen. Allerdings deutet einiges darauf hin, dass Token und Blockchain-Infrastrukturen dabei helfen können, sich zukünftig von den Bankpartnern ganz zu lösen. Dabei geht es weniger um eine eigene Banklizenz, die Apple über kurz oder lang wahrscheinlich sowieso erwerben wird, als um autonome Finanzinfrastrukturen. Geschützte Strukturen und Regulierung sind die Schutzwälle der alten Finanzelite Gegenwärtig stellen die hohen regulatorischen Lizenz-Anforderungen, etablierten Infrastrukturen und die damit verbunden Kosten erfolgreiche Eintrittsbarrieren dar, um sich neue digital-affinere Konkurrenten, insbesondere Krypto-Start-ups, vom Hals zu halten. Dennoch: Auch hier wächst bereits der Druck durch modernere Bankdienstleister wie N26 oder Revolut, die den Altbanken immer stärker das klassische Kundengeschäft streitig machen. Doch selbst die neuen FinTech-Banken haben gegenüber den Internetkonzernen keine Chance. Facebook oder Google sind potentiell in der Lage, schnellere und bessere Angebote für Finanzdienstleistungen anzubieten. Ganz gleich, ob Provinz-Sparkasse oder N26. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um dem Kunden einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung anzubieten? Wie sollte das jeweilige Finanzprodukt ausgestaltet sein? Welcher Risikotyp respektive Anlegertyp stellt der potentielle Kunde dar? All diese Fragen können Google & Co. im Zweifel besser beantworten und in eine bessere Usability transformieren als eine klassische Bank. Mehr als nur Bausparverträge Dieser Informationsvorsprung im Finanzdienstleistungsgeschäft bleibt nicht auf das klassische Privatkundengeschäft begrenzt. Auch Investmentbanken wie Goldman Sachs oder J.P. Morgan haben langfristig kaum eine Chance im Investmentbanking, wenn Google seine eigenen Finanzalgorithmen entwickelt bzw. mit Daten füttert. Mit einer neuen Finanzmarktfokussierung sollten die großen Datenkraken ihr Wissen so überlegt im Finanzmarkt einsetzen, dass die vermeintlich überlegenden Bankriesen von heute ihr Handtuch nehmen müssen. Gegenüber der Datenhoheit und höheren Nutzerfreundlichkeit der Silicon-Valley-Finanzangebote haben Banken immer weniger eine Chance. Die Folge ist, dass ihr Einfluss schrumpft und sie immer stärker zu kleinen Dienstleistern degradiert werden. Die Wertschöpfung im Finanzsektor wird hingegen zunehmend auf die großen Plattformunternehmen kanalisiert. Das Finden von Nischen wird für Banken immer wichtiger. Nicht zuletzt, weil das klassische Kredit- und Einlagengeschäft Stück für Stück von Digitalunternehmen übernommen wird. Doch was hat diese Entwicklung nun konkret mit dem Bitcoin-Ökosystem bzw. der Blockchain-Technologie zu tun? Wo die Blockchain ins Spiel kommt Wie sich gegenwärtig abzeichnet, konzentrieren die genannten Digitalkonzerne immer mehr Ressourcen in Blockchain-Projekte. So plant beispielsweise Facebook einen eigenen Stable Coin. Korrespondierend dazu fokussieren sich die Internetgiganten stärker auf das Messenger-Geschäft, um beispielsweise Finanztransaktionen noch bequemer für den Endnutzer zu machen. Eine Entwicklung, die bei fast allen großen Messenger-Diensten, wie beispielsweise Telegram, zu beobachten ist. Der Reiz, nicht auf langsame Abwicklungssysteme wie SWIFT, komplexe Korrespondenzbanken-Systeme, Bankkontonummern sowie sonstige Clearingstellen angewiesen zu sein, verspricht nicht nur eine bessere Marge. Vielmehr gibt sie die Aussicht auf mehr Freiheiten und Kontrolle im B2C- sowie B2B-Kundengeschäft. Mit Hilfe eigener Finanztransaktionssysteme auf Blockchain-Basis können die Konzerne mehr Unabhängigkeit gewinnen. Zum einen, indem sie die Bank als Mittelsmann entfernen und zu anderen, indem sie den Einfluss der Staaten einschränken. Als Staat ist es deutlich einfacher, einen Finanzdienstleister zu regulieren, der auf staatliche oder teilstaatliche Infrastrukturen angewiesen ist. Besitzt dieser Finanzdienstleister hingegen eine eigene globale Abwicklungs-Infrastruktur, die den Austausch jeglicher Eigentumswerte ermöglicht, dann schränkt dies den Einfluss staatlicher Maßnahmen wie zum Beispiel Sanktionen ein. Apple könnte sich so nicht nur von Goldman Sachs wie im konkreten Fall unabhängig machen, sondern zunehmend auch von staatlicher Regulatorik. Auch wäre mit einer eigenen Kryptowährung weitestgehende Unabhängigkeit von Notenbanken gegeben. Natürlich dürfte ein Stable Coin dann nicht ausnahmslos 1-zu-1 an die jeweilige Landeswährung gekoppelt sein. Ein Umstand, den man allerdings einfach ändern kann. In Zukunft könnte ein Konzern so seine eigene Geldpolitik umsetzen. Ausblick – So könnte es ablaufen Bis es zum skizzierten Szenario kommen kann, werden einige Zwischenschritte geschehen und noch einige Jahre ins Land ziehen. Der erste Schritt, wie gerade zu beobachten ist, sind Kooperationen wie Apple mit Goldman Sachs. Parallel forscht man an alternativen Infrastrukturen, insbesondere an der Blockchain. Auch kann es in der Übergangsphase vorkommen, dass Bank-Lizenzen oder direkt ganze Bankinstitute erworben werden – Kapital ist schließlich zu Genüge vorhanden. Mit zunehmendem Ausbau der Blockchain-Projekte, allen voran eigener Kryptowährungen, werden mehr und mehr Dienstleistungen auf die neuen Infrastrukturen überführt. Gleichzeitig geraten alte Kooperationspartner, ergo Banken, immer stärker unter Druck, da mehr und mehr Geschäft von den Digitalkonzernen einverleibt wird. Die Marktanteile verschieben sich zu Gunsten der neuen Player, deren Überlegenheit mit jedem weiteren Kunden oder Handelsgeschäft wächst – den Daten und Algorithmen sei Dank. Schlussendlich wird das bestehende Finanz-Ökosystem von den alten Strukturen entkoppelt und in die Hände weniger Digitalkonzerne überführt. Ein Szenario, das nicht nur den Banken Angst machen sollte.   Source: BTC-ECHO Der Beitrag Wie Apple, Facebook und Google mit Hilfe von Kryptowährungen Banken ablösen werden erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Die Lage am Mittwoch: Bitcoin lässt sich nicht unterkriegen
    BTC Echovor 13 Tagen

    Die Lage am Mittwoch: Bitcoin lässt sich nicht unterkriegen

    Der Bitcoin-Kurs hält die 5.000 US-Dollar mittlerweile seit einer Woche. Mehr noch: Nach einer kurzen Konsolidierung orientiert sich der Kurs nun an der Marke von 5.200 US-Dollar. Doch auch bei den Altcoins treibt der Krypto-Frühling erste Knospen. Abseits der Kurse: Ein gemischtes Bündel aus guten, weniger guten und neutralen Nachrichten. Die Lage am Mittwoch. Vorischtiger Optimismus durchdringt derzeit das Krypto-Versum: Allen Unkenrufen zum Trotz bewegt sich der Bitcoin-Kurs weiterhin souverän über dem Level von 5.000 US-Dollar. Zwar wäre es freilich noch verfrüht, von einem neuen, stabilen Support zu sprechen; doch stimmt der aktuelle Bitcoin-Kurs mit Werten über 5.200 US-Dollar durchaus optimistisch, dass die Reise nach Norden weitergehen könnte. Immerhin kann der Kurs derzeit ein Wochenplus von über 10 Prozent vorweisen. Doch die Epigonen der Kryptowährung Nummer Eins müssen sich hinter deren Kursentwicklung nicht verstecken, im Gegenteil: In der Top-10 nach Marktkapitalisierung konnten in den vergangenen sieben Tagen besonders Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) glänzen. Deren Kurse sind – zu Redaktionsschluss – in diesem Zeitraum um 27 Prozent (LTC) beziehungsweise 52 Prozent (BCH)  gestiegen. Die Martklage lädt also vorerst zum Durchatmen ein – und dazu, den Blick von den Charts zu anderen Themen, die den Krypto-Space bewegten, schweifen zu lassen. Schwere Vorwürfe: Betrügt Paxful seine afrikanischen Kunden? Haben sich Wolken des  Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators erst einmal verzogen, offenbart sich mitunter auch der ein oder andere unschöne Anblick: So soll etwa die  Bitcoin-Börse Paxful ihre nigerianischen Kunden um deren Einlagen geprellt haben. Die Nichtregierungsorganisation United Global Resolve for Peace (UGRP) erhebt entsprechende Vorwürfe gegen Paxful. Die P2P-Exchange habe grundlos gehandelt und so erhebliche Schäden auf Seite der nigerianischen Anlegerinnen und Anleger verursacht. Überdies – so ein weiterer Vorwurf der UGRP – habe Paxful bereits im Vorfeld nigerianische Kunden tendenziell unter den Generalverdacht, Betrüger zu sein, gestellt. Die Bitcoin-Börse bestreitet alle Vorwürfe. Kraken: Ehemaliger Arbeitnehmer verklagt Krypto-Börse auf über 900.000 US-Dollar Paxful ist indes nicht die einzige Krypto-Börse, die sich Vorwürfen ausgesetzt sieht. Auch ihre Kollegen von Kraken müssen sich zurzeit einiges anhören – und zwar vor Gericht. Ein ehemaliger Angestellter bezichtigt die Bitcoin-Börse der Unterschlagung. Konkret geht es um die Unterschlagung seiner Abfindung, die wiederum auf einer mündlichen Vereinbarung mit Kraken-Gründer Jesse Powell beruhen sollte. Kraken streitet nicht nur die Vorwürfe ab, sondern wirft Silverman im Gegenzug vor, zu lügen und darüber hinaus seine Verschwiegenheitspflicht verletzt zu haben. Der Fall wird nun vor einem New Yorker Gericht ausgetragen. Es geht um rund 900.000 US-Dollar. Auf zu neuen Ufern: Jamaica Stock Exchange will STOs anbieten & probt Bitcoin-Handel Positivere Meldungen haben uns hingegen aus der Karibik erreicht. Die Jamaica Stock Exchange möchte ihren Kunden künftig den Handel mit Security Token ermöglichen. Die Geschäftsführung der Börse sieht ein großes Potenzial für den Handel mit tokenisierten Assets – so lange dieser reguliert erfolgt. Mit dem Vorstoß will die Jamaica Stock Exchange auch internationale Investoren auf sich aufmerksam machen. NYT: Facebook will eine Milliarde US-Dollar für Stable Coin sammeln Auch Facebook ist auf Investoren-Hatz. Zumindest wenn man Nathaniel Popper von der New Times Glauben schenkt. Dieser gab auf Twitter kund, was er aus Insidermund vernommen haben will; und zwar, dass der Social-Media-Riese auf der Suche nach Wagniskapitalgebern ist. Bis zu eine Milliarde US-Dollar sollen für einen hauseigenen Stable Coin eingesammelt werden. Der Facebook Coin soll durch Deckung in diversen Fremdwährungen einen stabilen Wert behalten. Gegenüber BTC-ECHO wollte Facebook keine Äußerungen zu dem „spekulativen“ Tweet machen. Man „erforsche“ wie zahlreiche andere Unternehmen das Potenzial der Blockchain-Technologie, hieß es vonseiten Facebooks reichlich nebulös. Mit der Blockchain gegen Korruption – KfW veröffentlicht TruBudget Für mehr Klarheit hingegen soll die Blockchain-Technologie in der Entwicklungshilfe sorgen. Das Kreditinstitut für Wiederaufbau (KfW) hat am 3. April seine Blockchain-Plattform „TruBudget“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. TruBudget soll im Rahmen der Entwicklungshilfe ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten bedienen. Dabei geht es vor allem um den Kampf gegen Korruption, die durch die Transparenz der Blockchain-Technologie erschwert werden soll. „Bitcoin ist eine Evolution des Geldes“: Cryptocurrency Researcher Hasu im Interview Der Krypto-Researcher Haku aka Evil Morty hat sich mit BTC-ECHO zum virtuellen Stelldichein getroffen und seine Ansichten über Bitcoin mit uns geteilt. Eine dieser Ansichten ist, dass es nicht die Aufgabe von Bitcoin ist, Kaffee zu bezahlen. Dass Bitcoin als kursstabiler Wertspeicher langfristig schwächere Währungen „Pacman-artig“ einverleiben könnte, ist eine weitere Kostprobe von Hakus Überlegungen. Bitcoin und Binance im Immobilienmarkt: Villa für 457 BTC ersteigert Zum Abschluss noch ein eher elitäres Beispiel einer Bitcoin-Transaktion. In Australien wechselte eine Luxus-Villa den Besitzer. Das besondere daran: Die Immobilie wurde vollständig mit Bitcoin bezahlt. Kostenpunkt: 457 BTC (ca. 2,1 Millionen Euro). Demnach machten besonders die niedrigen Gebühren für grenzüberschreitende Transaktionen Kryptowährungen für den Immobiliensektor interessant. Man möge sich vor Augen halten, dass im Jahr 2010 eine Pizza noch 10.000 BTC kostete…   Source: BTC-ECHO Der Beitrag Die Lage am Mittwoch: Bitcoin lässt sich nicht unterkriegen erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • NYT: Facebook will eine Milliarde US-Dollar für Stable Coin sammeln
    BTC Echovor 14 Tagen

    NYT: Facebook will eine Milliarde US-Dollar für Stable Coin sammeln

    Dass das soziale Netzwerk Facebook mit dem Facebook Coin einen eigenen Stable Coin plant, ist bereits seit Längerem bekannt. Neu ist nun die Art der geplanten Finanzierung. Ein Reporter der New York Times (NYT) beruft sich auf Insiderquellen und behauptet, der Mega-Konzern plane eine Investitionsrunde zum Sammeln von Wagniskapital. Investitionsziel: eine Milliarde US-Dollar. Mark Zuckerberg verfolgt schon seit Längerem die Entwicklungen in der Welt von Kryptowährungen, Blockchain und anderen Distributed-Ledger-Technologien. So lautete sein Vorsatz für das Jahr 2018 noch, den Nutzern seiner Plattform mehr Befugnisse zu verschaffen, indem das Netzwerk dezentraler gestaltet werden soll. Bereits damals begann die Gerüchteküche zu brodeln und aus dieser Drang der Geruch nach einer eigenen Kryptowährung für Facebook. Trotz der vermeintlichen Hinwendung zur Blockchain-Technologie und Kryptowährungen erließ Facebook im vergangenen Jahr schärfere Richtlinien für das Schalten von krypto-bezogener Werbung. Gegen Ende 2018 wurden die Gerüchte dann konkreter. Ein Insider soll der US-Nachrichtenagentur Bloomberg verraten haben, dass Facebook in der Tat an einer Kryptowährung arbeitet. Dabei soll es sich um einen Stable Coin, also eine wertstabile Kryptowährung wie Tether (USDT) handeln. Diese wiederum könnte dann in Facebook-Diensten wie WhatsApp Einzug halten. Davon, dass Messenger Bankfunktionen übernehmen, sollen vor allem Menschen in strukturschwachen Regionen profitieren. Finanzierung des Facebook Coin durch Wagniskapital? Nun könnte man davon ausgehen, dass ein Milliardenunternehmen wie Facebook auch über entsprechende Liquidität verfügt, um sein Stable-Coin-Projekt eigenständig umzusetzen. Doch offenbar möchte Facebook für den Facebook Coin zunächst keine eigenen Mittel in die Hand nehmen. Das geht aus einem Tweet des New-York-Times-Journalisten Nathaniel Popper hervor. Unter Berufung auf Insider-Aussagen zwitscherte Popper am 8. April: Update on Facebook's cryptocurrency: Sources tell me that Facebook is now looking to get VC firms to invest in the Facebook cryptocurrency project we reported on earlier this year. I hear they are targeting big sums — as much as $1b. — Nathaniel Popper (@nathanielpopper) April 8, 2019 Update zur Kryptowährung von Facebook. Quellen sagen mir, dass Facebook jetzt versucht, VC-Firmen dazu zu bringen, in das Facebook-Kryptowährungsprojekt zu investieren, über das wir Anfang dieses Jahres berichtet haben. Ich höre, dass sie große Summen anvisieren – bis zu 1 Milliarde US-Dollar. Ferner will Popper in Erfahrung gebracht haben, dass die Gelder der Deckung des Facebook Coin dienen sollen: One person I spoke with said that Facebook is talking about using the money as collateral for its cryptocurrency. Facebook has been designing the coin to keep a stable value, pegged to a basket of foreign currencies held in bank accounts. — Nathaniel Popper (@nathanielpopper) April 8, 2019 Eine Person, mit der ich gesprochen habe, sagte, dass Facebook davon spricht, das Geld als Kollateral für seine Kryptowährung zu verwenden. Der Coin ist so konzipiert, dass sie einen stabilen Wert behält, verbunden mit einem Korb von Fremdwährungen, die auf Bankkonten gehalten werden. Auf die Bitte zu einer Stellungnahme reagierte Facebook bislang noch nicht. UPDATE : In einer E-Mail an BTC-ECHO verwies Elka Looks, Communications Manager Blockchain bei Facebook, dass sich das Unternehmen nicht zu dem spekulativen Tweet äußern wolle. Sie „verriet“ nur soviel: „Wie viele andere Unternehmen erforscht Facebook Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit der Blockchain-Technologie zu nutzen. Dieses neue kleine Team erforscht viele verschiedene Anwendungen. Wir haben weiter nichts zu teilen.“   Source: BTC-ECHO Der Beitrag NYT: Facebook will eine Milliarde US-Dollar für Stable Coin sammeln erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Beliebter als Twitter: Coinbase unter den Top-50-US-Unternehmen 2019
    BTC Echovor 15 Tagen

    Beliebter als Twitter: Coinbase unter den Top-50-US-Unternehmen 2019

    Die Bitcoin-Börse Coinbase zählt zu den beliebtesten US-Firmen 2019. Als einziges Unternehmen aus dem Krypto-Sektor hat es Coinbase in die Liste der 50 gefragtesten Firmen des Job-Netzwerks LinkedIn geschafft. Die Exchange hat damit selbst bekannte Namen wie Twitter, Intel oder Nike hinter sich gelassen. Das Ranking von LinkedIn wird 2019 zum vierten Mal veröffentlicht und ist das Ergebnis einer umfassenden Datenanalyse des Job-Netzwerks. LinkedIn prüft dabei anhand der Aktionen der Mitglieder, welche Unternehmen bei Jobsuchenden besonders gefragt sind – und welchen sie dann auch letztlich treu bleiben. Coinbase auf Platz 35 des LinkedIn-Rankings Dazu analysiert LinkedIn vier Kernbereiche: Interesse am Unternehmen, Interaktion mit den Mitarbeitern des Unternehmens, Jobsuchen bei dem Unternehmen und Mitarbeiterbindung. Diese Werte werden unter anderem durch die Anzahl der Follower des Unternehmens, die Summe der Jobsuchen bei einem Unternehmen oder die Anzahl der Ansichten von einzelnen Mitarbeitern gemessen. Dabei müssen die Befragten seit mindestens einem Jahr bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt sein. Bei all diesen Messwerten hat sich Coinbase anscheinend recht gut geschlagen. Die Bitcoin-Börse landete auf Platz 35 des LinkedIn-Rankings – allerdings war die Firma das einzige US-Unternehmen aus dem Krypto-Sektor, das es in die Liste schaffte. Die 2012 gegründete Firma zählt inzwischen zu den bekanntesten Krypto-Firmen und konnte in den vergangenen Jahren ein explosives Wachstum verzeichnen. Derzeit wird der Unternehmenswert von Coinbase auf rund acht Milliarden US-Dollar geschätzt. Ein weiterer möglicher Grund, warum Coinbase so beliebt ist: Die Börse bezahlt Angestellte auf Wunsch vollständig oder teilweise in Bitcoin. Ein Angebot, das offenbar gut ankommt. Rund 40 Prozent der Mitarbeiter erhalten ihr Gehalt in Form von Kryptowährungen. Krypto-Börse bei Jobsuchenden beliebter als Twitter und Intel Auf den Spitzenplätzen der LinkedIn-Liste finden sich vor allem die Riesen der amerikanischen Tech-Industrie, etwa Amazon, Alphabet, Apple oder Facebook. Mit diesen Schwergewichten kann sich Coinbase (noch) nicht messen – allerdings hat die Firma in dem Ranking einige bekannte Namen hinter sich gelassen: Coinbase ist bei Jobsuchenden beispielsweise beliebter als Twitter (Platz 36), Intel (Platz 37) oder Nike (Platz 45). LinkedIn hat gleichzeitig auch eine Liste der beliebtesten Unternehmen für Deutschland veröffentlicht. Diese besteht allerdings nur aus 25 Unternehmen – und hier findet sich keine Firma aus dem Krypto-Bereich. Die gefragteste Firma in Deutschland ist der Software-Anbieter SAP, gefolgt von Daimler, Siemens und dem Online-Versandhändler Zalando.   Source: BTC-ECHO Der Beitrag Beliebter als Twitter: Coinbase unter den Top-50-US-Unternehmen 2019 erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Handelsblattvor 17 Tagen

    Wie ein Gründer aus Kiew wider Willen zum Terrorhelfer wurde

    Ein Auftrag von Netflix verhalf Alexander Schukow zum Durchbruch. Doch das Attentat von Christchurch hat den Gründer nun in eine Sinnkrise gestürzt.

  • „Bitcoin ist eine Evolution des Geldes“: Cryptocurrency Researcher Hasu im Interview
    BTC Echovor 17 Tagen

    „Bitcoin ist eine Evolution des Geldes“: Cryptocurrency Researcher Hasu im Interview

    Hasu ist unabhängiger Autor, Ex-Pokerprofi und Evil Morty in Personalunion. Er forscht zu Bitcoin & Co. und veröffentlicht die Ergebnisse auf seinem Blog uncommoncore.co, den er gemeinsam mit Su Zhu betreibt. Mit über 12.400 Followern auf Twitter gehört Hasu zu den profiliertesten Bitcoinern im deutschsprachigen Raum. BTC-ECHO hat ihn zum Interview getroffen. Wir sprachen mit Hasu über freie Märkte, die Cashless Society und warum es nicht schlimm ist, dass ihr euren Kaffee noch nicht mit Bitcoin bezahlen könnt. BTC-ECHO: Was fasziniert dich an Bitcoin? Hasu: Geld ist ein wahnsinnig wichtiges Wirtschaftsgut. Da alles gegen Geld gehandelt wird, macht es die Hälfte aller Transaktionen aus. Und trotzdem wissen wir überhaupt nicht so genau, was Geld eigentlich ist. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass Verbraucher keine Wahl haben, welches Geld sie nutzen möchten. Denn in der Regel ist Geld ein monopolistisches Gut, das von Regierungen oder Zentralbanken herausgegeben wird, ein Wettbewerb wie bei anderen Gütern existiert nicht. Und da setzt Bitcoin an: Es ist der Versuch, eine Währung zu schaffen, die ohne die Zustimmung von Staaten und Banken funktionieren kann. Sofern man an den freien Markt glaubt, ist man auch der Überzeugung, dass die Produkte im freien Wettbewerb besser werden. Und deshalb glaube ich auch, dass freie Märkte ein besseres Geld hervorbringen können als [monopolistisch agierende] Zentralbanken. Private Geldformen anzubieten, ist allerdings kein neues Phänomen. Die Neuerung an Bitcoin ist aber, dass diese Form von Geld durch seine Dezentralisierung dem Widerstand von Nationalstaaten standhalten kann. BTC-ECHO: Bitcoin ist ein komplexes Konstrukt, das kognitiv schwer zu durchdringen ist. Wo war bei dir der Punkt, an dem es „klick“ gemacht hat und dir klar wurde, dass Bitcoin wohl gekommen ist, um zu bleiben? Hasu: Wie angedeutet war dieser Moment, als ich versucht habe, zu hinterfragen, was Geld eigentlich ist. Ich habe festgestellt, dass Geld ein Wirtschaftsgut wie jedes andere ist und auch vom freien Markt bestimmt werden sollte. Es ist auch ziemlich interessant, sich anzuschauen, welche Eigenschaften gutes Geld ausmachen, welche Eigenschaften Menschen an Geld schätzen und welche weniger vorteilhaft sind. Was macht zum Beispiel den Euro besser als die Türkische Lira? Wenn man darüber nachdenkt, beginnt man schon damit, die Eigenschaften von gutem Geld aufzuschlüsseln. In freien Märkten würde sich dann wohl gutes Geld durchsetzen, denn der Verbraucher hält natürlich eher Geld, dessen Eigenschaften er für vorteilhaft hält. Durch die Auswahlmöglichkeiten der Verbraucher ergeben sich dann Vorteile für Individuen, um von gutem Geld zu profitieren – eine robustere Weltwirtschaft beispielsweise – und natürlich für Anleger, die in dieser frühen Phase von Investitionen in Bitcoin profitieren können. „Bitcoin kann man als das seltenste Asset der Welt bezeichnen.“ BTC-ECHO: Bitcoins Eigenschaften unterscheiden sich von Fiatgeld zum Teil enorm. Welche Eigenschaften machen Bitcoin zu gutem Geld? Was ist Bitcoins wichtigste Eigenschaft? Hasu: Ich würde sagen, Bitcoins wichtigste Eigenschaft ist seine Zensurresistenz. Zudem denke ich, dass die 21-Millionen-Cap bei Bitcoins Adaption wohl ziemlich hilfreich war. Auf der Welt gibt es kein anderes Asset, das nachweisbar endlich ist – somit kann man Bitcoin als das seltenste Asset der Welt bezeichnen. Und das ist schon interessant: Wenn man bedenkt, dass es wahre Seltenheit nur im Digitalen geben kann, widerspricht das der Intuition. Denn Dateien können kopiert werden, Regeln können geändert werden. Andererseits kann man nur im digitalen Bereich die Regeln derart absolut gestalten, dass sich so etwas wie Knappheit mathematisch nachweisen lässt. So sieht es aus, wenn man nach dem seltensten Asset der Welt sucht. „Jeder Mensch sollte die Freiheit besitzen, selbst entscheiden zu können, welches Geld er nutzt.“ BTC-ECHO: In Ländern wie Venezuela liegt Bitcoins Wertversprechen auf der Hand. Dort würde Bitcoin wohl schon heute besser funktionieren als die staatliche Währung. Siehst du auch für Industriestaaten wie die USA, die hinreichend gut funktionierende Währungen haben, einen Use Case für Bitcoin? Hasu: Philosophisch betrachtet, hat BTC auch in Ländern mit vergleichsweise stabilen Währungen seine Berechtigung; allein deshalb, weil ich denke, dass jeder Mensch die Freiheit besitzen sollte, selbst entscheiden zu können, welches Geld er nutzt. Du hast aber gute Gründe genannt, weshalb die Bitcoin-Adaption in Ländern der ersten Welt viel langsamer vorangehen wird als anderswo. Denn hier [in Industriestaaten] hat man schlicht weniger zu gewinnen, wenn man Bitcoin nutzt. Das ist auch der Grund, weshalb wir uns viel weniger mit Geld auseinandersetzen. Es besteht einfach keine Notwendigkeit. Jemand, der in einem Land wohnt, in dem sein Geld monatlich zehn Prozent seiner Kaufkraft einbüßt – wie aktuell in der Türkei der Fall – der muss aktiv darüber nachdenken, wie er sein Vermögen schützt. Dort wird man dann viel schneller die sinnvollen Alternativen entdecken. Aber auch in Staaten wie Russland oder China gibt es Bitcoin Use Cases für sogenannte High Networth Individuals, also sehr reiche Personen. Für solche Personen könnte es sich jetzt schon lohnen, einen Teil ihres Geldes in Bitcoin zu speichern, um Enteignungen vorzubeugen. Für Bürger von Industriestaaten dürften die Vorteile von BTC allerdings trotzdem nicht groß genug für eine breite Adaption sein. I'd go deeper yet and say Bitcoin competes with nation-states, not central banks. Nation-states are the real gate-keepers of the existing financial system. Central banks exist to act in their interest. https://t.co/2Ok2nz85LL — Hasu (@hasufl) March 24, 2019 Ich würde noch tiefer gehen und sagen, dass Bitcoin mit Nationalstaaten konkurriert, nicht mit Zentralbanken. Nationalstaaten sind die wahren Gatekeeper des bestehenden Finanzsystems. Zentralbanken existieren, um in ihrem Interesse zu handeln. BTC-ECHO: Auch nicht langfristig? Hasu: Wenn wir sehr langfristig denken, dann schon. Derzeit ist die Volatilität der größte Kostenfaktor für Bitcoin-Investoren und verlangsamt so die Adaption. Bitcoin ist noch ziemlich klein im Vergleich zu anderen Währungen, der größte Teil seines Werts stammt aus Spekulationen. Und das sorgt dafür, dass der Kurs relativ volatil ist. Der jetzige Kurs enthält ja nicht nur die derzeitige Adaption, sondern auch die Erwartungen des Markts für zukünftige Adaption und das unterliegt zu einem großen Maße dem Optimismus oder Pessimismus der Spekulanten. Je größer Bitcoin wird, desto mehr ändert sich das Verhältnis von aktueller Größe zu verbleibendem Wachstumspotential. Dadurch wird Bitcoin immer weniger volatil. Sobald Bitcoin dagegen wertstabil ist, muss ich mir keine Gedanken über reale Vermögensverluste bei Kursschwankungen machen. Dann zeigen sich die Vorteile gegenüber dem klassischen Geldsystem [Zensurresistenz, Permissionlessness ] und ich bin viel eher bereit, Bitcoin zu halten. Langfristig könnte sich Bitcoin wie so eine Art Pacman seine Mitbewerber nach und nach einverleiben. Erst kleinere, schwache Währungen wie die Türkische Lira, aber mit wachsender Größe könnte Bitcoin auch mit dem Euro, dem US-Dollar oder dem Japanischen Yen konkurrieren. „Bitcoin ist eine völlig neue Art von Geld.“ BTC-ECHO: Auf deinem Blog schreibst du auch über die sogenannte Cashless Society [ein Phänomen, welches auf das Verschwinden des Bargelds aus der Gesellschaft abstellt]. Inwiefern könnte Bitcoin eine Art Absicherung gegen die bargeldlose Gesellschaft sein? Hasu: Ich habe den Eindruck, dass heute Effizienz immer wichtiger wird – und damit nimmt die Bedeutung von Mittelsmännern zu. Die Nachteile werden dabei gerne verdrängt. In jeder digitalen Transaktion mit einem Mittelsmann muss uns klar sein, dass dieser Daten über uns aufzeichnet und auswertet, Transaktionen blockieren oder sogar Konten einfrieren kann. Die bargeldlose Gesellschaft wird – vereinfacht gesagt – vor allem von drei mächtigen Gruppen gewünscht: Zahlungsdienstleister wie Visa oder MasterCard verdienen an jeder Transaktion eine kleine Gebühr. Werbe-Giganten wie Google und Facebook wollen die zusätzlichen Daten, um unsere Aufmerksamkeit noch gezielter verkaufen zu können. Und Staaten und Geheimdienste träumen von nahtloser Überwachung, um Verbrechen zu verhindern, bevor sie geschehen. Das sind also mächtige Lobby-Gruppen, die mit vereinter Stimme sprechen können, während Bargeld nur dem Einzelnen nützt. Um zur Ursprungsfrage zurückzukommen: Die Effizienz von digitalen Zahlungen ist ja etwas Tolles. Allerdings muss uns klar sein, was wir damit an Souveränität aufgeben. Daher ist es interessant, zu erforschen, wie man beide Vorteile erhalten kann. Hier kommt meiner Meinung nach Bitcoin ins Spiel, weil es eine völlig neue Art von Geld ist. Bitcoin ist keine Revolution, sondern eher eine Evolution von Geld. Mit digitaler Zahlung und Bargeld vereint er zwei Arten von Geld, die vorher als unvereinbar galten. Auch die Rai-Steine dienten auf den Yap-Inseln des Ulithi-Atolls als Geldmittel. Wert übertrugen die Einwohner, indem sie die Besitzverhältnisse in ein Kassenbuch eintrugen – das erinnert an Bitcoin. BTC-ECHO: Wer meint, Bitcoin verstanden zu haben, ist meist überzeugt, dass die Währung auch in 20 Jahren noch existiert. Gibt es deiner Meinung nach gute Gründe, das Gegenteil anzunehmen? Was sind aus deiner Sicht die größten Risiken für Bitcoin? Hasu: Das war tatsächlich die Methode, die ich anfangs angewandt habe. Ich habe versucht, mir Gründe auszumalen, wieso Bitcoin scheitern könnte – und sie dann entkräftet. Und ehrlich gesagt, ich finde das ziemlich schwer. Anfangs habe ich deutlich mehr Gründe gesehen, die haben aber mit der Zeit ihre Wirkung verloren. Viele sehen das Risiko, dass Bitcoin verboten wird. Aber selbst dann könnte man Bitcoin noch benutzen [Radiowellen, Blockstream, Peer-to-Peer-Plattformen wie bisq oder LocalBitcoins würden auch bei Verboten Handel ermöglichen]. Außerdem wären Verbote ziemlich kostspielig. Denn bei Bitcoin gibt es keinen zentralen Angriffspunkt. Ein zweiter Punkt ist die Skalierung. Alle dezentralen Systeme skalieren langsam, da nimmt sich Bitcoin nicht aus. Bitcoin skaliert, so gut es geht – aber eben langsamer als zentralisierte Projekte. Trotzdem würde ich sagen, dass Bitcoin diejenige Blockchain ist, die von allen am leichtesten skalierbar ist. Nirgendwo sonst kann man mit so wenig Bytes so viel Wert transportieren wie bei Bitcoin. Das macht die Blockchain „leicht“ und sorgt für eine potenziell schnellere Skalierbarkeit als bei Projekten wie Ethereum. Ein dritter Punkt wäre Proof of Work. Bitcoin benutzt Proof of Work, um Änderungen im zentralen Ledger künstlich teuer zu machen, sodass nur ehrliche Miner sich dies leisten können [und für ihre Ehrlichkeit in Form von BTC-Ausschüttungen belohnt werden, Anm. d. Red.]. Dies ist ein zentraler Aspekt, ohne den Bitcoin nicht funktioniert, und somit in den Augen von Bitcoin-Nutzern natürlich keine Verschwendung (sie selbst bezahlen ja für die verbrauchte Elektrizität). Das wird allerdings noch von vielen Skeptikern missverstanden und ist somit politisch gesehen ein Angriffspunkt. „Ob ich meinen Kaffee mit BTC bezahle, hat mit Bitcoin nicht viel zu tun.“ BTC-ECHO: Häufig spricht man von der sprichwörtlichen Tasse Kaffee. Glaubst du, in zehn Jahren kaufen wir Kaffee mit Bitcoin? Hasu: Ich finde die Debatte ehrlich gesagt etwas mühselig. Denn hier geht es um den Teil des Zahlungsverkehrs, der es am wenigsten nötig hat, Konkurrenz zu bekommen. Es gibt unglaublich viele Lösungen, Kaffee zu bezahlen. Da sind wir bereits viel näher am Optimum. Bitcoin kann da kaum angreifen oder eine bessere Alternative schaffen. Bitcoin konkurriert mit den niederen Ebenen [Basisgeld, man spricht von M1]. Eine neue Fiatwährung kann man nicht so leicht anbieten wie ein neues Zahlungssystem für Kaffee. Ob ich meinen Kaffee mit BTC bezahle, hat mit Bitcoin nicht viel zu tun. Das wäre eine tragische Verschwendung von Potenzial. Irgendwann kann das kommen; vorher darauf zu optimieren, wäre aber der völlig falsche Weg.   Source: BTC-ECHO Der Beitrag „Bitcoin ist eine Evolution des Geldes“: Cryptocurrency Researcher Hasu im Interview erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Gruppen-Chaos: Neue WhatsApp-Funktion macht Hoffnung
    Yahoo Finanzenvor 18 Tagen

    Gruppen-Chaos: Neue WhatsApp-Funktion macht Hoffnung

    Welcher WhatsApp-Nutzer kennt das Problem nicht? Die Gruppen werden mehr und mehr – und das Nachrichten-Aufkommen steigt dadurch ins Unermessliche. Doch es gibt Licht am Ende des Gruppen-Tunnels. Nach Informationen von WABetainfo arbeitet WhatsApp an einem Feature, das helfen kann, die Gruppen-Flut zu stoppen. Zukünftig sollen die Nutzer einstellen können, ob sie überhaupt ungefragt zu einer Gruppe hinzugefügt werden können. Zu finden ist dieses Feature im Einstellungen-Menüpunkt Account. ...

  • Fünf US-Tech-Unternehmen erzielen mehr Einkommen als das Schweizer BIP
    Yahoo Finanzenvor 18 Tagen

    Fünf US-Tech-Unternehmen erzielen mehr Einkommen als das Schweizer BIP

    Die fünf größten Tech-Unternehmen aus den USA sind zusammen wertvoller als das gesamte Schweizer Bruttoinlandsprodukt (BIP), das ergab eine aktuelle Auswertung der Seite Visualcapitalist.

  • Handelsblattvor 19 Tagen

    Fast könnte man sagen: Zuckerbergs Werbe-Tour durch Deutschland war ein Erfolg

    Der Facebook-Chef kämpft mit dem Imageschaden durch Datenskandale. In Berlin suchte er diese Woche Unterstützer. Doch die Skepsis blieb groß.

  • Premiere: PayPal investiert in Blockchain-Unternehmen
    BTC Echovor 19 Tagen

    Premiere: PayPal investiert in Blockchain-Unternehmen

    PayPal investiert in Cambridge Blockchain. Wie aus einer Ankündigung bekannt wird, beteiligt sich der Online-Zahlungsdienstleister in einer ersten Investitionsrunde. Cambridge Blockchain plant, Blockchain-Lösungen im Bereich digitaler Identität anzubieten. PayPal beteiligt sich in einer ersten Finanzierungsrunde an Cambridge Blockchain. Wie man einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens für Identitätslösungen auf der Blockchain entnimmt, will das Unternehmen gemeinsam mit dem Zahlungsdienstleister den zukunftsträchtigen Markt von Identität auf der Blockchain in Angriff nehmen. So äußerte sich Matthew Commons, CEO von Cambridge Blockchain: Unser Service erlaubt es, digitale Identität zu formen, während Nutzer die Kontrolle über ihre Identitätsdaten behalten. Wir freuen uns über das Vertrauensvotum von PayPal und wir freuen uns auf ihren Support und ihre Führung. Wie man der Mitteilung weiter entnehmen kann, will das Unternehmen die Vorzüge der Blockchain-Technologie mit einer Off-Chain-Lösung für Identitätsdaten kombinieren. So soll für Nutzer die Möglichkeit entstehen, selbstverwaltet über die eigenen Daten zu verfügen. Insgesamt konnte das Unternehmen bisher circa 3,5 Millionen US-Dollar einsammeln. Neben PayPal beteiligten sich das Omidyar Network sowie dessen Tochterunternehmen Flourish. Blockchain und Identität: Ein weites Feld Wie wir unter anderem hier erläutern, handelt es sich bei der Fusion von Blockchain und Identitätsdaten um fruchtbaren Boden. Die etablierte Zentralisierung von Identitätsdaten durch Google, Facebook, Amazon und Konsorten verlegt die Macht über Identitätsdaten in die Hände von einzelnen Playern. Den Nutzern selbst hingegen fällt dabei zunehmend weniger Macht darüber zu, was mit ihren Daten passiert. So führte etwa der Fall Cambridge Analytica dazu, dass Nutzerdaten von Facebook zur Manipulation verwendet werden konnten. Die Datenanalysefirma Cambridge Analytica kaufte einen Teil der Daten von Facebook auf, um sogenanntes Mikro-Targeting zu betreiben. Dabei versorgen sie etwa Facebook-Nutzer mit bestimmten Informationen, um deren Verhalten bei anstehenden Wahlen zu beeinflussen. Wie wir hier berichteten, hatte diese Praxis offenbar erheblichen Anteil an der aktuellen Präsidentschaft der Vereinigten Staaten: Donald Trump.   Source: BTC-ECHO Der Beitrag Premiere: PayPal investiert in Blockchain-Unternehmen erschien zuerst auf BTC-ECHO.

  • Handelsblattvor 19 Tagen

    Diese Onlinehändler schlagen auch Amazon

    Eine Umfrage zu Kundenzufriedenheit zeigt: Es sind nicht nur die Onlinekonzerne, die Konsumenten überzeugen. Auch Spezialisten haben ihre erfolgreiche Nische.

  • Wie ein Antik-Händler eine Messie-Bude in ein Vermögen verwandelte
    Yahoo Finanzenvor 20 Tagen

    Wie ein Antik-Händler eine Messie-Bude in ein Vermögen verwandelte

    Völlig zugemüllt und in erbärmlichem Zustand war das Haus, das der Antiquitätenhändler Alexander Archbold für nur 15.000 Dollar zu seinem eigenen machte. Wenn er es wieder verkauft, wird es voraussichtlich ein Vielfaches dieser Summer wert sein. Doch Geld verdient der Hauskäufer auch noch über einen anderen Kanal.

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