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ZEW-Präsident Wambach: Lieferketten sicherer machen

·Lesedauer: 1 Min.

MANNHEIM (dpa-AFX) - Um sich besser für Krisen wie den Ukraine-Krieg oder die Corona-Pandemie zu rüsten, sollten Firmen nach Ansicht von ZEW-Präsident Achim Wambach Lieferketten leichter durch mehrere Optionen sichern können. "Für den Staat sollte aus meiner Sicht eine der Lektionen sein: Man muss es den Unternehmen leichter machen zu diversifizieren", sagte Wambach der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag). "Wenn dann ein Lieferant ausfällt, kann der andere einspringen."

Dazu seien Handelsverträge mit Regionen wie Afrika und Südamerika nötig, sagte der Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim. "Es wäre gut, wenn unsere Technologien dahin kommen und der Wohlstand dort wächst. Wenn man es mit Absatzmärkten kombiniert, ist das eine klassische Win-win-Situation."

Denkbar sei zudem eine Art "Stresstest für Unternehmen", sagte Wambach. "Etwa mit den Fragestellungen: Wenn der Handel mit China um einen hohen Prozentsatz zurückgeht oder bestimmte Rohstoffe aus China nicht mehr kommen - wie verletzlich ist das Unternehmen? Hat es schon Vorkehrungen ergriffen, oder liegen da Pläne in der Schublade?"/fjm/DP/jha

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