Zehn Dinge, die eine Innenarchitektin mit 25 Jahren Erfahrung niemals in ihrer eigenen Wohnung haben würde
Cheyenne Lentz
Business Insider hat Manuela Hamilford, Gründerin und Chefdesignerin von Hamilford Design, gebeten, uns mitzuteilen, welche Gegenstände sie nicht in ihrem Haus haben würde.
Hier ist, was die High-End-Designerin, die sich auf luxuriöse Inneneinrichtungen spezialisiert hat und seit über 25 Jahren in der Branche tätig ist, in ihrem eigenen Raum vermeidet.
1. Lichterketten mit Papierschirmen sind nicht originell
Obwohl Lampen mit Papierschirmen preiswert sind, würde Hamilford sie niemals in ihrem Raum haben wollen. Sie seien uninspirierend und nicht originell genug.
Stattdessen empfiehlt sie, in Statement-Beleuchtung zu investieren. Pendelleuchten können den gewünschten dramatischen Look erzeugen - achtet nur darauf, dass ihr sie möglichst in ungerader Anzahl verwendet, um einen besseren Eindruck zu erzielen.
2. Weiße Wände sind mit der Zeit schwer zu pflegen
"Weiße Wände sind schwierig instand zu halten und altern nicht gut", so Hamilford.
Verwendet stattdessen Strukturtapeten und interessante Wandverkleidungen wie Holzpaneele. Wenn ihr nicht in jedem Zimmer alles auf einmal machen könnt, beginnt mit einem kleineren Raum, zum Beispiel einem halben Bad.
3. In den Räumen der Designerin findet ihr keine Akzentwände
"Akzentwände können einen Raum chaotisch wirken lassen und dazu führen, dass der Raum unausgewogen ist", so Hamilford. "Außerdem lenken sie den Blick von subtilen Details und kleinen Akzenten ab, die man selbst gesetzt hat."
Nach Ansicht der Designerin ist es unerlässlich, einen Raum auf ein einziges Schema festzulegen, um Kohäsion zu schaffen. Wenn ihr eine Akzentwand einrichten müsst, wählt eine Wand mit einem besonderen architektonischen Merkmal, das ihr hervorheben möchtet, wie einen Kamin oder ein großes Fenster.
4. Mit Juwelen akzentuiertes Dekor kann geschmacklos wirken
Hamilford sagt, dass sie Dekorationen mit Kristallen, Glitzer und Diamanten vermeidet. Viele dieser Gegenstände versuchen, edel zu wirken, bewirken aber das Gegenteil.
"Auch wenn euer inneres 14-jähriges Ich vielleicht zu allem, was glänzt, hinzieht, solltet ihr euch von den kristallbesetzten Kissen fernhalten", so die Designerin.
5. Ihr werdet in Hamilfords Wohnung keine freiliegenden Kabel oder Schnüre finden
Laut Hamilford sollten Kabel und Leitungen möglichst hinter den Wänden verlegt werden. Wenn das nicht möglich ist, solltet ihr versuchen, die Kabel zu befestigen oder zu verbergen.
"Man kann eine Kabelabdeckung verwenden, wenn man sich entscheidet, den Raum zu verlegen, aber die Verlegung von Kabeln und Geräten sollte im Voraus geplant werden", sagte sie.
6. Esszimmerbänke sehen zwar schön aus, sind aber nicht bequem
Das Aussehen ist zwar wichtig, aber Praktikabilität und Komfort sind bei der Gestaltung wichtig, vor allem in einem Esszimmer. Deshalb vermeidet sie Esszimmerbänke ohne Rückenlehne, weil sie unbequem sind. Stattdessen empfiehlt sie Sitzbänke oder Sitzgruppen, die gemütlicher, aber immer noch stilvoll sind.
7. Zusammenpassende Schlafzimmersets können langweilig und gezwungen wirken
Hamilford vermeidet in ihrer Wohnung zusammenpassende Schlafzimmersets - insbesondere solche aus Holz. Solche Sets können gezwungen und langweilig wirken, als wären sie ohne viel Nachdenken aus einem Katalog ausgewählt worden. "Wenn sie zu sehr aufeinander abgestimmt sind und viel Platz einnehmen, vermittelt das den Eindruck, dass der Hausbesitzer keinen persönlichen Geschmack hat", sagte sie.
Ein paar zusammenpassende Stücke sind in Ordnung, aber man sollte über Stücke nachdenken, die harmonisch zusammenarbeiten können. Ein Raum sollte etwas über eure Persönlichkeit aussagen und sich vielschichtig und organisch anfühlen.
8. Hamilford empfiehlt, sich von Slogandrucken und massenproduzierten Wandbildern fernzuhalten
"Kitschige Sprüche sind keine Kunstwerke, sie sind nicht inspirierend, sie sind Massenware und kitschig", sagt sie. Sie ist auch kein Fan von Stockfotos oder massenproduzierten Kunstwerken.
Für einen schicken Ersatz empfiehlt sie, Secondhand-Läden oder Kunstmessen zu besuchen, um etwas Einzigartiges zu finden, das euch und euer Zuhause repräsentiert.
9. Teppiche in falscher Größe können die Ästhetik eines Raums sofort zerstören
Teppiche sind ein wichtiges Element, das einen Raum gliedern und verschiedene Bereiche schaffen kann, so Hamilford. Deshalb sollten sie weder zu klein noch zu groß sein.
Achtet bei der Auswahl eines Teppichs darauf, dass eure Möbel ganz oder teilweise auf den Teppich passen. Wenn einige Stücke frei stehen, müsst ihr die Größe erhöhen. Ist der Teppich hingegen zu groß, kann es sein, dass der Raum ungemütlich wirkt. "Das ist, als würde man einen schlecht sitzenden Anzug tragen. Es sieht einfach nicht gut aus."
10. Die Designerin vermeidet deckenbündige Leuchten in ihrer Wohnung
Flächenbündige Deckenleuchten sind ein Tabu, besonders in einem Esszimmer.
Wenn euer Raum etwas Größeres vertragen kann, sollten ihr stattdessen eine auffällige Leuchte über dem Esstisch anbringen, so die Designerin. So könnt ihr einen Akzent setzen und den Raum ausfüllen.