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WHO-Ausschuss zu Mpox berät über Aufhebung von Gesundheitsnotstand

GENF (dpa-AFX) -Der Ausbruch der Viruserkrankung Mpox in mehr als 100 Ländern ist weitgehend unter Kontrolle. Deshalb haben Fachleute am Mittwoch in Genf erörtert, ob die Lage noch die Deklaration als internationaler Gesundheitsnotstand rechtfertigt. Sie gehören dem Notfallausschuss Mpox (früher: Affenpocken) an, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Juni 2022 erstmals einberufen hatte. Der Ausschuss berät die WHO. Alles deutete zunächst darauf hin, dass das Ergebnis der Beratungen frühestens am Donnerstag veröffentlicht wird. Erst vergangenen Freitag hatte die WHO den Gesundheitsnotstand wegen der Corona-Pandemie nach mehr als drei Jahren aufgehoben.

Der Gesundheitsnotstand ist die höchste Alarmstufe, die die WHO verhängen kann. Aber weder ihre Ausrufung noch die Aufhebung haben konkrete Konsequenzen. Die WHO-Entscheidung soll Regierungen alarmieren, damit sie nötige Schutzmaßnahmen in die Wege leiten. Ob sie dem folgen und was sie anordnen, entscheiden Regierungen selbst. Offiziell heißt der Gesundheitsnotstand "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC - public health emergency of international concern).

Die Ausbreitung von Mpox im vergangenen Jahr führte zu großen Befürchtungen über eine neue weltweite Gesundheitsbedrohung. Die Krankheit war bis dahin nur aus wenigen afrikanischen Ländern bekannt. Dann häuften sich im Frühjahr plötzlich Nachweise in zahlreichen Ländern. Seit Anfang 2022 wurden der WHO bis 9. Mai 2023 gut 87 000 Fälle von Mpox-Infektionen sowie 140 Todesfälle aus 111 Ländern gemeldet. Weil es vielerorts wenig Testmöglichkeiten gibt und nicht alle Betroffenen sich melden, dürfte die weltweite Verbreitung schon früher begonnen haben und die wahren Infektionszahlen höher liegen. Mpox werden durch engen Körperkontakt übertragen und führen unter anderem zu Bläschen und Pusteln auf der Haut.