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Werner oder Sané: Ändert Löw jetzt seine Offensive?

·Lesedauer: 3 Min.
Werner oder Sané: Ändert Löw jetzt seine Offensive?
Werner oder Sané: Ändert Löw jetzt seine Offensive?

Um 19.14 Uhr ist die deutsche Nationalmannschaft am Freitagabend in ihrem Teamhotel am Englischen Garten in München eingetroffen. Fest im Blick: Ein Sieg am Samstag im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Portugal!

Als erster stieg Joachim Löw aus dem vorderen der beiden hellblauen Teambusse. Die rund 30 Fans riefen seinen Namen mit einem langgezogenen "Jooogi". Löw lächelte, grüßte und ging mit festen Schritten ins Teamhotel. (Löw macht DFB-Team heiß auf den Showdown)

Kurz darauf kündigte der scheidende Bundestrainer auf der Pressekonferenz Änderungen in der Startelf an: "Taktisch müssen wir was anderes ins Spiel bringen, das heißt auch mehr Offensivkraft", sagte der 61 Jahre alte Freiburger vor dem Kracher gegen Cristiano Ronaldos Portugiesen. (Effenberg nennt größtes DFB-Problem)

Und weiter: "Vor allem aus den gefährlichen Räumen ist die Mannschaft gegen Frankreich immer wieder rausgedrängt worden und hat dem Gegner so Zeit gegeben, sich neu zu ordnen. Defensiv hat es nicht viel auszusetzen gegeben, daher wird es da nicht viele Änderungen geben."

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Löw kündigt also Offensiv-Veränderungen an! Wer könnte nun davon profitieren?

Werner drängt es in die Startelf

Die Leistung von Chelseas Final-Held Kai Havertz sowie den beiden Bayern-Stars Thomas Müller und Serge Gnabry war bei der 0:1-Auftaktpleite gegen Frankreich insgesamt durchwachsen. Löw denkt deshalb ernsthaft über Veränderungen nach. Während vor allem Müller und auch Gnabry so gut wie gesetzt sind, muss nun Havertz um seinen Startplatz zittern. Der Ex-Leverkusener enttäuschte beim Auftakt gegen Frankreich.

Ersetzen könnte ihn ausgerechnet Chelsea-Teamkollege Timo Werner. Der Angreifer ist nach SPORT1-Informationen optimistisch, dass er nach fünf Joker-Einsätzen in Serie gegen Portugal endlich wieder in der Startelf steht.

Auffällig: Im Training am Donnerstagvormittag in Herzogenaurach nahm Marcus Sorg Werner zur Seite, sprach lange mit dem Stürmer und zeigte ihm Laufwege an. Ob der Co-Trainer von Löw Werner für die Portugal-Startelf heißgemacht hat?

Lange Zeit war der Ex-Leipziger in der Nationalmannschaft gesetzt, in den vergangenen fünf Länderspielen kam er allerdings nur von der Bank. Beim 0:1-Auftakt gegen Frankreich wurde Werner zur 73. Minute eingewechselt, konnte dem Spiel aber nicht mehr die erhofften Impulse geben. "Es ist im Moment so, dass ich hinten dran bin", sagte der 25-Jährige bereits vor dem Turnierstart.

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In den WM-Quali-Spielen war Werner "ein wenig überrascht", wie er vor kurzem im exklusiven SPORT1-Interview verraten hat, "dass ich so wenig gespielt habe, weil ich davor fast immer über 90 Minuten gespielt habe".

Werner als Joker ohne Mehrwert

Die Joker-Rolle liegt ihm definitiv nicht. 52 Pflichtspiel-Einsätze hat der Angreifer in der vergangenen Saison für die "Blues" absolviert. Acht Mal kam er dabei von der Bank. Die ernüchternde Bilanz: Kein Tor.

In seinen 40 Länderspiel-Einsätzen seit März 2017 wurde der gebürtige Stuttgarter zwölf Mal eingewechselt und erzielte immerhin in drei Spielen je einen Treffer. Zuletzt beim 7:1-Testsieg vor dem EM-Start in Düsseldorf gegen Lettland.

Werners durchwachsene Joker-Bilanz bei RB Leipzig: In 159 Einsätzen kam er 16 Mal von der Bank und erzielte in vier Spielen sechs Treffer. In zwölf Joker-Einsätzen blieb er demnach erfolglos.

Werner in der Startelf ist also deutlicher effektiver als Werner von der Bank. Gegen Portugal könnte er von Beginn an auflaufen.

Gündogan macht sich für Sané stark

Als weitere ernsthafte Option gilt Leroy Sané. Der Dribbelkönig, für dessen Einsatz sich Kumpel Ilkay Gündogan nach dem Frankreich-Spiel starkgemacht hat, hatte seinen Platz kurz vor dem Turnier an Havertz verloren. Nicht wenige sind der Meinung, dass der Bayern-Star mit einer einzigen Aktion ein Spiel entscheiden kann.

"Uns fehlte gegen Frankreich die Risikobereitschaft", sagt Löw. "Das muss gegen Portugal besser werden. Wir müssen vorne noch zwingender und durchschlagskräftiger werden."

Werner oder Sané – einer von beiden könnte diesmal von Beginn an den Turbo zünden...

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