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Weniger Corona-Schub: Dermapharm verfehlt Ziele - 2023 Ergebnisrückgang erwartet

GRÜNWALD (dpa-AFX) -Der Arzneimittelhersteller Dermapharm DE000A2GS5D8 hat 2022 seine eigenen Ziele leicht verfehlt. Der Umsatz kletterte zwar vorläufigen Berechnungen zufolge um rund neun Prozent im Vorjahresvergleich auf knapp 1,03 Milliarden Euro und das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) stieg um 2,5 Prozent auf 360 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit lag Dermapharm jedoch jeweils etwas unter dem unteren Ende der Prognosespannen. Der Vorstand hatte Anfang Januar noch das Erreichen des unteren Endes der eigenen Ziele in Aussicht gestellt und das mit einer zuletzt schwächeren Entwicklung der Impfstoff-Erlöse begründet. Zugleich belasteten steigende Kosten und angespannte Lieferketten. Die vollständigen Zahlen will der Konzern am 28. März präsentieren.

Das Unternehmen hatte in der Pandemie durch die Auftragsproduktion von Corona-Impfstoffen für den Hersteller Biontech aus Mainz eine Sonderkonjunktur erlebt. Dieser Rückenwind lässt wie überall in der Branche auch bei Dermapharm nach. Gleichwohl soll der Umsatz in diesem Jahr auf 1,08 bis 1,11 Milliarden Euro steigen. Dabei setzt der Konzern auch auf seinen jüngsten Zukauf, den französischen Arznei- und Nahrungsergänzungsmittelhersteller Arkopharma. Das bereinigte operative Ergebnis dürfte hingegen 2023 auf 300 bis 310 Millionen Euro sinken, hieß es von Dermapharm weiter.