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Weniger Aufträge für deutsche Elektro- und Digitalindustrie

FRANKFURT (dpa-AFX) -In der deutschen Elektro- und Digitalindustrie wächst nach einem Auftragsrückgang im September die Skepsis. Mit Blick auf die nächsten sechs Monate gehen inzwischen nur noch 11 Prozent der Branchenunternehmen von wachsenden Geschäften aus, wie der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. 41 Prozent stellen sich auf Rückgänge ein, 48 Prozent erwarten gleichbleibende Aktivitäten.

Im September verzeichnete die Branche 5,3 Prozent weniger neue Aufträge als ein Jahr zuvor. Nachdem das Statistische Bundesamt die August-Daten nachträglich deutlich nach unten korrigiert habe, sei dies der dritte Bestellrückgang in Folge, ordnete ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann ein. Die Inlandsaufträge gaben im September binnen Jahresfrist um 4,5 Prozent nach, Kunden aus dem Ausland orderten 5,9 Prozent weniger.

Von Januar bis einschließlich September des laufenden Jahres lagen die Auftragseingänge in der Branche mit gut 900 000 Beschäftigten um 1,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Erlöse summierten sich nach ZVEI-Angaben in den neun Monaten zusammen nominal - also nicht preisbereinigt - auf 179,4 Milliarden Euro und übertrafen damit den Wert des Vorjahreszeitraums um 9,4 Prozent.