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Oranje-Star sieht Rot nach Elfer-Drama

Fünfzehn Gelbe Karten bei einem WM-Spiel - aber nicht einmal Rot?

Der spanische Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz stellte beim Halbfinal-Einzug von Argentinien einen Rekord auf - und kam trotz etlicher Verwarnungen über 120 lange Minuten hinweg ohne Platzverweis aus. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Erst nach dem Kracher, den Argentinien im Elfmeterschießen gegen die Niederlande für sich entschied, zückte er doch noch den roten Karton. Was viele Zuschauer schon gar nicht mehr mitbekamen: Der Oranje-Star Denzel Dumfries kassierte nach dem finalen Elfmeter einen Platzverweis.

Lahoz verteilt späten Platzverweis gegen Dumfries

Der Außenverteidiger von Inter Mailand hatte zunächst Gelb gesehen, als er sich während des Shootouts lautstark beschwert hatte. Nach dem Ende der hochdramatischen Partie legte er sich mit dem Trainerteam des Gegners an - und Lahoz entschied auf Gelb-Rot.

Insgesamt hatte der Schiedsrichter, bekannt für seine kontroverse Regelauslegung, ganze 48 Fouls geahndet. (DATEN: WM-Spielplan 2022)

Übrigens: Geht es nach dem deutschen Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich, hätte Lahoz schon den Argentinier Leandro Paredes in der 89. Spielminute vom Platz stellen müssen.

Ittrich: Hätte schon vorher zwei Platzverweise geben müssen

„Paredes hat zwei Ursachen gesetzt: Einmal die Rudelbildung und einmal das Schießen des Balles zur Auswechselbank. Das ist Gelb-Rot“, sagte Ittrich bei MagentaTV.

Und auch der Niederländer Virigl van Dijk hätte seiner Meinung nach vom Platz gestellt werden müssen: „Dann kommt van Dijk aus 80 Metern angerannt und stößt ihn einfach um. Da ist es irrelevant, ob er es mit der Brust macht oder mit den Händen oder dem Ellenbogen. Das ist in meinen Augen eine Tätlichkeit, also hätte es hier eine Gelb-Rote Karte und eine Rote Karte geben müssen. Da ist ihm das Spiel entglitten und das merkt ein Schiedsrichter.“