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Wegen Sparplänen: Betriebsrat sieht Ford-Europageschäft in Gefahr

KÖLN (dpa-AFX) -Nach dem Bekanntwerden von Kürzungsplänen bei Ford US3453708600 in Köln hat der Betriebsrat der Firma das Management zum Umdenken aufgefordert. Sollten zentrale Entwicklungstätigkeiten in die USA verlagert werden, wäre das Pkw-Segment von Ford in Europa insgesamt bedroht, sagte der Betriebsratschef der Ford-Werke, Benjamin Gruschka, am Samstag in der Domstadt. Aus seiner Sicht würden sich Autos in Europa schlechter verkaufen, wenn diese in den USA entwickelt würden, weil die Kundenbedürfnisse hierzulande anders seien. Wenn nicht mehr in Europa entwickelt würde, wäre das "der Anfang vom Ende insgesamt", warnte der Betriebsrat.

Unlängst war bekanntgeworden, dass Ford in Köln bis zu 3200 Stellen abbauen will. Dies hatte der Betriebsrat der Belegschaft mitgeteilt, nachdem den Arbeitnehmervertretern dies in einer internen Ausschusssitzung kommuniziert worden war. Das Management will das Vorhaben öffentlich nicht kommentieren.

Ford hat in Köln rund 14 000 Beschäftigte. In der Produktentwicklung arbeiten nach Betriebsratsangaben derzeit etwa 3800 Menschen, hier könnte im schlimmsten Fall ein Job-Kahlschlag von 2500 Stellen erfolgen. In der Verwaltung könnten 700 Stellen wegfallen.