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WDH/Hohe Kosten und China-Lockdown belasten Siemens Healthineers

(Tippfehler im 2. Satz bereinigte)

ERLANGEN (dpa-AFX) - Höhere Kosten in der Beschaffung und der Logistik sowie die Lockdowns in China haben zu einem Gewinnrückgang bei dem Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers <DE000SHL1006> im dritten Quartal geführt. Dazu lieferte das bislang florierende Geschäft mit Antigen-Schnelltests zur Erkennung von Covid-19 erwartungsgemäß geringere Beiträge, wie das Unternehmen am Mittwoch in Erlangen mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis sank in den Monaten April bis Juni um knapp ein Fünftel auf 765 Millionen Euro. Nach Steuern verblieben 364 Millionen Euro und damit acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz stieg um 3,7 Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie Währungseffekte, sanken die Erlöse um 5,7 Prozent. Dies lag an den geringeren Verkäufen von Schnelltests, die im vergangenen Jahr noch geboomt hatten. Rechnet man diesen Faktor heraus, ergibt sich ein leichtes Plus von 0,9 Prozent. Insgesamt hatten Analysten sich von dem Quartal mehr erhofft. Die Jahresprognose bekräftigte Siemens Healthineers.

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