Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    37.961,80
    -509,40 (-1,32%)
     
  • Dow Jones 30

    37.752,11
    -46,86 (-0,12%)
     
  • Bitcoin EUR

    57.402,30
    -1.612,47 (-2,73%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.709,46
    -155,79 (-0,98%)
     
  • S&P 500

    5.024,89
    -26,52 (-0,53%)
     

Warnstreiks bei Müllentsorgungsbetrieben und im Dortmunder Nahverkehr

DÜSSELDORF (dpa-AFX) -Die Gewerkschaft Verdi setzt die Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen mit Aktionen in kommunalen Müllentsorgungsbetrieben und im Dortmunder Nahverkehr an diesem Donnerstag fort. Von Donnerstag bis Samstag sind laut Verdi NRW Warnstreiks im Bereich der Müllentsorgung in einer ganzen Reihe von Städten mit den Schwerpunkten Ruhrgebiet und Rheinland geplant.

Außerdem wird am Donnerstag laut der Gewerkschaft das Nahverkehrsunternehmen DSW21 in Dortmund bestreikt. "Die Streikmaßnahmen werden den ÖPNV mit Bussen und Bahnen in Dortmund komplett stilllegen", erklärte das Unternehmen. Für Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs in Dortmund bedeutet das, dass sämtliche Stadtbahn- und Buslinien nicht fahren. Dies gelte von Betriebsbeginn um 3.30 Uhr an bis Betriebsende gegen 1.30 Uhr am Freitag.

Am Mittwoch beteiligten sich nach Angaben von Verdi etwa 10 000 Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen an den Warnstreiks in kommunalen Kitas und sozialen Einrichtungen. Die Gewerkschaft hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, dass es zu Einschränkungen und zu Schließungen kommen könne. Die Stadt Köln teilte nach Rückmeldungen der meisten kommunalen Kitas mit, dass 124 geschlossen blieben, 70 teilgeöffnet und neun komplett geöffnet waren.

Hintergrund der Warnstreiks ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst, bei dem es um die Beschäftigten von Bund und Kommunen geht. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit rund 2,5 Millionen Beschäftigten 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Bei der zweiten Verhandlungsrunde hatte es trotz eines Arbeitgeberangebotes keine Annäherung der Tarifparteien gegeben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für Ende März angesetzt.