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Wachstum von 0,1% - Institute korrigieren Prognose deutlich nach unten

Fünf führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr geändert. Im Herbst waren sie noch von einem Wachstum von 1,3 Prozent ausgegangen. Jetzt wird das Wachstum nur noch auf magere 0,1 Prozent geschätzt.

Auch die deutsche Regierung erwartet ein Wachstum von nicht mehr als 0,2 Prozent.

Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen.

Stefan Kooths vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel sagte: "Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe Konjunktur geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich also konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber nicht allzu groß ausfallen."

Hohe Inflation und Energiekosten

Deutschland, Europas größte Volkswirtschaft, hat mit hoher Inflation zu kämpfen. Die Energiekosten sind seit der russischen Invasion in der Ukraine sprunghaft gestiegen. Die Kaufkraft ist zurückgegangen.

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Deutschland erholt sich "langsamer als wir gehofft haben", sagte der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck, bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts der Regierung. "Die Wirtschaft ist in unruhigem Fahrwasser."

Zusätzlich belasten der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und die übermäßige Bürokratie die deutsche Wirtschaft.

2025 soll es wieder bergauf gehen – Experten sagen ein Wachstum von 1,4 Prozent voraus.