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Verkehrsunternehmen warnen vor Kürzungen im Nahverkehr

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen warnt vor einer Kürzung von Leistungen bei Bussen und Bahnen im Nahverkehr, wenn es keine weiteren staatlichen Hilfen gibt. Hintergrund ist eine Kritik des Bundesrechnungshofs. Der Unions-Chefhaushälter Eckhardt Rehberg knüpfte einen neuen ÖPNV-Rettungsschirm des Bundes in Höhe von einer Milliarde Euro an Bedingungen.

"Ohne die Fortführung des Rettungsschirmes wäre die Branche bald gezwungen, die Leistungen spürbar zu kürzen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Oliver Wolff, am Dienstag.

Das Bundeskabinett hatte Mitte Mai eine weitere Milliardenhilfe für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf den Weg gebracht. Im vergangenen Jahr hatte der Bund bereits 2,5 Milliarden Euro zusätzlich für den Nahverkehr bereitgestellt. Die Länder hatten angekündigt, weitere 2,5 Milliarden Euro aus eigenen Mitteln zu tragen, in diesem Jahr wollen sie eine Milliarde Euro dazugeben. Hintergrund der Hilfen sind hohe Einnahmeverluste im Nahverkehr in der Corona-Krise.

Der VDV erklärte, die prognostizierten Schäden lägen für die Jahre 2020 und 2021 bei insgesamt rund 7 Milliarden Euro. Während der Bund die 2,5 Milliarden Euro für den Rettungsschirm schnell zur Verfügung gestellt habe und damit der Großteil der Verluste in dem Jahr ausgeglichen worden sei, werde sich dieses Verhältnis 2021 umkehren. "Nun werden die Länder den überwiegenden Anteil aus eigenen Mitteln beisteuern."