Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.335,68
    +49,11 (+0,37%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.527,79
    +16,85 (+0,48%)
     
  • Dow Jones 30

    29.910,37
    +37,90 (+0,13%)
     
  • Gold

    1.788,10
    -23,10 (-1,28%)
     
  • EUR/USD

    1,1970
    +0,0057 (+0,48%)
     
  • BTC-EUR

    14.876,62
    +166,98 (+1,14%)
     
  • CMC Crypto 200

    333,27
    -4,23 (-1,25%)
     
  • Öl (Brent)

    45,53
    -0,18 (-0,39%)
     
  • MDAX

    29.374,63
    +228,52 (+0,78%)
     
  • TecDAX

    3.128,52
    +43,04 (+1,39%)
     
  • SDAX

    13.835,35
    +136,47 (+1,00%)
     
  • Nikkei 225

    26.644,71
    +107,40 (+0,40%)
     
  • FTSE 100

    6.367,58
    +4,65 (+0,07%)
     
  • CAC 40

    5.598,18
    +31,39 (+0,56%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.205,85
    +111,44 (+0,92%)
     

US-WAHL/ROUNDUP: Weiter enges Rennen in entscheidenden Bundesstaaten

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Bei der US-Präsidentschaftswahl lagen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden in entscheidenden Bundesstaaten eng beieinander. Es sah zunächst aber nicht nach einem überwältigenden Sieg für den in Umfragen vorne gelegenen Demokraten Biden aus. Am Dienstagabend (Ortszeit) richteten sich viele Blicke auf den eher industriell geprägten Staat Ohio im Mittleren Westen und auf erste Zahlen aus dem sonst verlässlich republikanisch wählenden Texas.

Erste Countys dort meldeten Ergebnisse, wonach Biden im Vergleich zur Demokratin Hillary Clinton vor vier Jahren deutlich Boden gutmachte - allerdings war unklar, ob es reicht, den damaligen Rückstand von rund neun Prozentpunkten komplett auszugleichen.

In Ohio lag Biden zunächst auch basierend auf einer Mischung aus Briefwahlstimmen und Stimmen vom Wahltag knapp vorne. Sollte sich dieser Trend bestätigen, wäre das für ihn auch ein gutes Zeichen für Staaten wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Diese drei hatten Trump 2016 seinen knappen Wahlsieg beschert, alle sind von einer eher weißen Arbeiterbevölkerung geprägt.

In Florida, North Carolina und Georgia zeichneten sich dagegen Vorteile für Trump ab. Der Republikaner ist auf alle drei Staaten dringend angewiesen, Biden hätte weitere Wege zum Sieg.

Wegen der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr schwierig, den Auszählungsstand während der Wahlnacht einzuschätzen. Viele Biden-Anhänger hatten erklärt, per Briefwahl abstimmen zu wollen. Wähler von Präsident Trump wollten eher am Wahltag ihr Votum abgeben. Die Bundesstaaten haben unterschiedliche Methoden dafür, wann sie welche Stimmen auszählen, so dass große Umschwünge im Laufe der Wahlnacht möglich sind.