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US-Notenbank belässt Leitzins unverändert nahe Null – und senkt die Wachstumsprognose für dieses Jahr

·Lesedauer: 2 Min.
Fed-Chef Jerome Powell
Fed-Chef Jerome Powell

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hält an ihrer sehr lockeren Geldpolitik fest. Der Leitzins bleibt weiter in der niedrigen Spanne von 0,0 bis 0,25 Prozent, wie die Zentralbank am Mittwoch mitteilte. Das aktuelle Zinsniveau unterdessen sei angemessen, bis am Arbeitsmarkt Vollbeschäftigung herrsche und das Inflationsziel von rund zwei Prozent erreicht worden sei, betonte die Fed nach einer Sitzung des zuständigen Geldmarktausschusses.

Auch die Käufe von Wertpapieren in Höhe von 120 Milliarden US-Dollar (102 Milliarden Euro) pro Monat durch die Fed werden demnach fortgesetzt. Der im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise beschlossene Ankauf von Wertpapieren soll die Liquidität der Finanzmärkte verbessern und die Bereitstellung von Krediten für Haushalte und Firmen erleichtern. Die Zentralbank signalisierte zugleich, dass die Käufe demnächst zurückgefahren werden könnten.

Bereits Ende Juli hatte die Fed mit Blick auf das Anleihenprogramm erklärt, die US-Wirtschaft habe Fortschritte bei Zielen der Vollbeschäftigung und der Inflationsentwicklung erzielt. Dies wurde jetzt bekräftigt. Und die Fed stellte in Aussicht, dass eine Drosselung des Rückkauftempos «bald» gerechtfertigt sein könnte, wenn sich die Entwicklung wie erwartet fortsetze. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte jüngst eine leichte Drosselung ihres Programms zum Ankauf von Anleihen angekündigt.

Außerdem senkte die Fed ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr ab. Im Juni war die Zentralbank noch von einem Plus von 7 Prozent ausgegangen, nun erwartet sie ein Wachstum von 5,9 Prozent, wie die am Mittwoch veröffentlichten Prognosen zeigen. Die rasante Erholung der US-Wirtschaft von der Corona-Krise hatte sich zuletzt wegen der raschen Ausbreitung der Delta-Variante etwas verlangsamt. Für 2022 rechnet die Notenbank nun mit einem Wachstum von 3,8 Prozent nach der Juni-Prognose von 3,3 Prozent.

dpa/rwi

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