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US-Anleihen legen zu

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Freitag nach Bekanntwerden der Corona-Infektion des US-Präsidenten Donald Trump deutlich zugelegt. Im weiteren Verlauf stabilisierten sie sich leicht, der Jobbericht gab dann erneut Auftrieb. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) stieg zuletzt um 0,16 Prozent auf 139,76 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Anleihen bewegte sich mit 0,66 Prozent deutlich unter dem Vortagesniveau.

Marktbeobachter waren der Ansicht, dass neue Daten vom Arbeitsmarkt nicht den Rückenwind für die New Yorker Finanzmärkte geliefert haben, den sie gebraucht hätten, nachdem der US-Präsident positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Der Jobbericht vor den Wahlen im November sei "die ganze Woche heiß erwartet worden, doch die Reaktion lässt vermuten, dass er nicht geliefert hat", hieß es von Craig Erlam, Marktanalyst beim Handelshaus Oanda.

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im September weiter von seinem schweren Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die Arbeitslosigkeit ging deutlich zurück, die Beschäftigung stieg weiter. Auch die Löhne legten etwas zu. Unter dem Strich deutet der monatliche Arbeitsmarktbericht der Regierung jedoch auf ein abnehmendes Erholungstempo hin.