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US-Anleihen geben im frühen Handel weiter nach

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Donnerstag im frühen Handel gesunken. Sie haben damit an die Kursverluste vom Vortag angeknüpft. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel um 0,24 Prozent auf 117,78 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf 3,06 Prozent.

Zum Handelsauftakt hat die angekündigte Zinswende in der Eurozone die Renditen von europäischen Staatsanleihen kräftig steigen lassen und die Renditen von US-Anleihen mit nach oben gezogen. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt, im Juli den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte anheben zu wollen. Die EZB folgt damit nach langem Zögern der US-Notenbank Fed, die ihre Zinswende bereits im März vollzogen hatte.

Enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt konnte den Kursen am US-Anleihemarkt keinen Auftrieb verleihen. Zum Handelsauftakt am US-Rentenmarkt war bekannt geworden, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen waren.

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