Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.118,13
    +205,54 (+1,59%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.533,17
    +96,88 (+2,82%)
     
  • Dow Jones 30

    31.500,68
    +823,32 (+2,68%)
     
  • Gold

    1.828,10
    -1,70 (-0,09%)
     
  • EUR/USD

    1,0559
    +0,0034 (+0,33%)
     
  • BTC-EUR

    20.323,83
    +176,99 (+0,88%)
     
  • CMC Crypto 200

    462,12
    +8,22 (+1,81%)
     
  • Öl (Brent)

    107,06
    +2,79 (+2,68%)
     
  • MDAX

    26.952,04
    +452,36 (+1,71%)
     
  • TecDAX

    2.919,32
    +79,02 (+2,78%)
     
  • SDAX

    12.175,86
    +160,38 (+1,33%)
     
  • Nikkei 225

    26.491,97
    +320,72 (+1,23%)
     
  • FTSE 100

    7.208,81
    +188,36 (+2,68%)
     
  • CAC 40

    6.073,35
    +190,02 (+3,23%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.607,62
    +375,43 (+3,34%)
     

US-Anleihen: Deutliche Kursverluste - Zehnjahreszins auf langjährigem Hoch

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Zinsen am US-Anleihemarkt sind am Montag weiter kräftig gestiegen. Zuletzt lag die Rendite für Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren bei 3,41 Prozent, was den höchsten Stand seit über elf Jahren bedeutet. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) sackte im Gegenzug um 1,4 Prozent auf 115,17 Punkte ab.

Auftrieb bekommen die Zinsen seit Wochen von der Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Sie kämpft gegen die Inflation, die zuletzt auf einen 40-jährigen Höchststand gestiegen ist. Am Mittwoch dürfte deshalb der US-Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben werden. Zum zweiten Mal hintereinander wird mit einem größeren Schritt von 0,5 Prozentpunkten gerechnet. Vereinzelt schließen Bankanalysten auch einen noch größeren Schritt etwa um 0,75 Punkte nicht aus.

"Die jüngste Kombination aus Zinswendesignal seitens der EZB und neuerlichem Anstieg der US-Inflation stürzt die Rentenmärkte in immer neue Turbulenzen", schrieb Anleiheexperte Elmar Völker von der Landesbank LBBW. Die aktuelle US-Zehnjahresrendite "markiert einen neuerlichen Höhepunkt der wiederholten Ausverkaufswellen".

Völker warnte davor, die psychologische Wirkung dieser Entwicklung zu unterschätzen. Denn erstmals seit Jahrzehnten liege die US-Benchmarkrendite über dem Höchststand des vorherigen Zinszyklus. "Die Folge fallender Zinshochpunkte, die ein wesentliches Merkmal des jahrzehntelangen Zinsabwärtstrends darstellte, ist nunmehr durchbrochen - mithin wachsen auch die Anzeichen überdeutlich, dass der langfristige Zinsabwärtstrend selbst Geschichte ist."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.