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Der US-amerikanische „Höhle der Löwen“-Star Mark Cuban blamiert sich mit einem Krypto-Investment und verliert Tausende Dollar

·Lesedauer: 2 Min.
 Mar Cuban ist US-Milliardär und Juror bei "Shark Tank", dem Vorbild von der TV-Show "Die Höhle der Löwen".
Mar Cuban ist US-Milliardär und Juror bei "Shark Tank", dem Vorbild von der TV-Show "Die Höhle der Löwen".

Immer wieder kommt es bei Kryptowährungen zu starken Schwankungen, wie in den vergangenen Monaten auch bei der größten digitalen Währung Bitcoin zu beobachten war. Trotzdem investieren zahlreiche Kryptofans in das dezentrale Finanzsystem (Defi), das als Wall-Street für Blockchains und digitale Währungen gilt. Auch der Milliardär und „Shark Tank“-Juror (der US-amerikanischen Ausgabe von „Die Höhle der Löwen“) Mark Cuban ist begeisterter Kryptofan — und doch forderte er jetzt mehr Regulierung für Stable Coins, wie das „Handelsblatt“ berichtet.

Der Besitzer des NBA-Teams Dallas Mavericks, dessen Vermögen auf 4,4 Milliarden Dollar geschätzt wird, hat erst vorige Woche in einem Blog-Eintrag verkündet, dass er in das Kryptoprojekt Titan Finance investiert hat. Vergangenen Donnerstag ist der Stable Coin Titan jedoch kollabiert und von 64 Dollar auf unter einen Cent gesunken. Einige wichtige Investoren hatten gleichzeitig ihr Geld aus dem Projekt gezogen, da sie das instabile Fundament von Titan beunruhigte.

Stable Coins wie Iron und Titan sollten immer in etwa einem Dollar entsprechen. Da das nicht immer der Fall ist, fordert nun auch Cuban, dass „Regulierer definieren sollten, was ein Stable Coin ist und mit wie viel er besichert sein muss“. Besonders, da der Markt für Stable Coins in den letzten Monaten stark gewachsen ist und Ende Mai erstmals eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden Dollar erreicht hat. Das beunruhigt auch einige Politiker und US-Regulierer. Auf Twitter sorgte Cubans Forderung allerdings vielmehr für Spott.

https://twitter.com/crypt0snews/status/1405679227425329157

Durch den Kollaps von Titan hat Cuban rund 75.000 Dollar verloren. Der Verlust dürfte ihm jedoch nur wenig Sorgen bereiten, denn er hat schon früh in andere Kryptowährungen wie Bitcoin investiert. Insgesamt 60 Prozent seines Krypto-Portfolios besteht aus Bitcoin, 30 Prozent sind Ether und zehn Prozent machen kleinere Coins aus, darunter die Spaßwährung Dogecoin. Darüber hinaus beteiligte er sich am indischen Blockchain-Projekt Polygon und war an einer vier Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde für das Start-up NFT Genius beteiligt.

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