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Dieser Unternehmer will das "Tinder für Vielflieger" entwickeln — aber die App soll mehr können als nur matchen

·Lesedauer: 2 Min.
Danilo Di Dio reist selbst gerne. So kam ihm die Idee für die Vielflieger-App.
Danilo Di Dio reist selbst gerne. So kam ihm die Idee für die Vielflieger-App.

Ein Flughafen kann ein romantischer Ort sein, nicht nur Hollywood-Liebesfilmen zufolge, die dort gerne spielen. Der italienische Unternehmer Danilo Di Dio entwickelt gerade eine App, die eine Mischung aus Tinder und LinkedIn für Vielflieger sein will. "FlyMatch" heißt die App, die dem Gründer zufolge im Januar nächsten Jahres für Android und iOS erscheinen soll.

Geboren ist die Idee zur App aus Danilo Di Dios "Wanderlust", wie er uns im Gespräch erzählt: "Als ich mit meinem besten Freund gereist bin und wir einige Stunden Aufenthalt am Flughafen in Mailand hatten, saßen wir bei einem Italiener, dem Rossopomodoro. Wir hatten noch fast fünf Stunden Zeit bis zu unserem Weiterflug. Und ich sagte zu ihm: Wie cool wäre es, wenn wir jetzt eine App hätten, die uns erzählt, wer auch mit uns an das gleiche Ziel fliegt!"

Das war vor etwa drei Jahren. Seitdem arbeitet Danilo Di Dio nach Feierabend und am Wochenende zusammen mit einem kleinen Entwickler-Team an "FlyMatch". Tagsüber arbeitet er als IT-Berater in einer Agentur. "Ich wäre glücklich, wenn die App den Menschen das Reisen erleichtern könnte", formuliert er seine Vision.

Fünf Tage vor Abflug können die Nutzer anfangen zu swipen

Die App soll so funktionieren: Ähnlich wie bei der Dating-App Tinder besteht das Profil der Nutzer aus dem Vornamen, dem Alter und drei Fotos. Wenn eine Reise bevorsteht, können die Nutzer Flugdatum, Reiseziel und Transit-Flughäfen angeben. Fünf Tage vor Beginn der Reise bekommen die Nutzer all diejenigen angezeigt, die zu diesem Zeitpunkt auch Aufenthalt an den Transit-Flughäfen haben. Man kann dann nach links oder rechts wischen, was einem Match oder keinem Match entspricht.

Danilo Di Dio sieht seine App nicht als reine Dating-App. Er sagt, er lasse sich von dem Credo "Sharing is caring" (zu Deutsch: Teilen bedeutet Fürsorge) leiten und habe die Erfahrung gemacht, dass Reisende daran wachsen, ihre Tipps und Empfehlungen ihrer Reiseziele miteinander zu teilen. Er sieht aber auch einen Nutzen im beruflichen Kontext, so könne die App auch dabei helfen, geschäftliche Kontakte zu knüpfen.

Neben der Match-Funktion soll die App auch Informationen zum Reiseziel anzeigen

Im ersten Schritt soll die App mit der klassischen Match-Funktion erscheinen. Danilo Di Dio sieht seine App im zweiten Schritt, der etwas später live gehen soll, zusätzlich als Lieferant für Informationen, Nachrichten, Wetter, Gastronomie-Empfehlungen und der Sicherheitslage für den jeweiligen Zielort. Diese Funktion will er voraussichtlich für Premium-Nutzer in der App freischalten.

Seine Hoffnung ist, dass die App zum "Gamechanger" wird und die Art und Weise, wie wir reisen, verändert. Seiner Meinung nach hat die Corona-Pandemie schon ein Stück dazu beigetragen: Durch die verschiedenen Einreise- und Quarantänebestimmungen seien die Menschen abhängig von einer aktuellen Informationsquelle – die "FlyMatch" künftig als App sein soll.

So ähnlich soll die App aussehen, wenn sie Anfang kommenden Jahres erscheint.
So ähnlich soll die App aussehen, wenn sie Anfang kommenden Jahres erscheint.
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