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Unklare Ursache: Schiffe mit russischem Diesel liegen vor Brasilien und laufen nicht in Häfen ein

Sunny Liger, ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrender Tanker mit einer Ladung russischen Dieselkraftstoffs im Jahr 2022. - Copyright: PAUL MARTENS/ANP/AFP via Getty Images
Sunny Liger, ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrender Tanker mit einer Ladung russischen Dieselkraftstoffs im Jahr 2022. - Copyright: PAUL MARTENS/ANP/AFP via Getty Images

„Bloomberg" berichtete am Mittwoch, dass Schiffe mit mehr als 3,7 Millionen Barrel russischem Dieselkraftstoff in den Gewässern vor dem fünftgrößten Land der Welt schmachten, wie aus Angaben von Kpler hervorgeht.

Die Gründe dafür sowie die Anzahl der wartenden Schiffe sind nicht bekannt, doch der Überschuss betont die zunehmenden Engpässe bei russischen Energielieferungen im Zuge der eskalierenden Sanktionen der USA und des Vereinigten Königreichs, seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.

Bloomberg zufolge decken 3,7 Millionen Barrel etwa zwei Wochen Importe für das lateinamerikanische Land ab. Da weitere Sanktionen gegen die russische Wirtschaft in Kraft treten, werden die Ölexporte und weitere Ausfuhren von Energierohstoffen von vielen Käufern gemieden – darunter auch von langjährigen Kunden wie Indien, das in den letzten Monaten seine Rohölimporte aus den USA erhöht hat.

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Die Verzögerungen und Ablehnungen der Energielieferungen führten zu Aussagen Russlands über das durch die sekundären Sanktionen verursachte Abwürgen seiner Ölexporte. Dies lässt sich insbesondere auf die Handelshemmnisse zurückführen, die auf die Geschäfte von Unternehmen außerhalb der USA oder der EU mit Russland abzielen.

Es sind weiterhin 2,8 Millionen Barrel Diesel auf dem Weg nach Brasilien. Ein Großteil davon überquert den Atlantik. Laut „Bloomberg" würden die Händler sie allerdings nicht ausliefern, wenn sie die Güter nicht entladen könnten.

Auch verlassen weitere Schiffe die russischen Häfen in Richtung Brasilien – ihre Route deutet jedoch darauf hin, dass sie in naher Zukunft im lateinamerikanischen Land noch nicht ankommen werden, so „Bloomberg". Außerdem führte Brasilien im März dieselartige Kraftstoffe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait ein.

Read the original article on Business Insider