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Udo Jürgens spendet dem Kanzler Trost: Hauptstadtgeflüster

(Bloomberg) -- Arne Delfs über leichte Momente in schweren Zeiten. — Abonnieren Sie unseren Newsletter Fünf Themen des Tages und erhalten Sie sonntags das Hauptstadtgeflüster direkt in Ihre Mailbox.

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Ein Geburtstagslied im Helikopter

“Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an”, trällerte einst Udo Jürgens. Olaf Scholz dürfte diese Zeile durchaus als Aufmunterung verstanden haben, als der Bundeskanzler in der Nacht zum Freitag in seinen eigenen 66. Geburtstag hineinfeierte.

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Um Mitternacht saß Scholz da gerade im Hubschrauber, auf dem Rückflug von einem Abendessen der G7-Staats- und Regierungschefs im italienischen Apulien. Prompt stimmten die anderen mitfliegenden Mächtigen ein Happy Birthday-Lied für ihren “Olaf” an. Nach der Landung feierte Scholz dann noch ein bisschen mit seiner mitgereisten Ehefrau Britta Ernst und seinen engsten Mitarbeitern.

Am nächsten Morgen brachten US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ihrem Geburtstagskind dann noch ein Ständchen. In seiner Familie sei das nun einmal Tradition, sagte Biden, der Scholz mit einem “Happy Birthday, Man” begrüßte.

Doch auch diese kurzen Momente der Lockerheit konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Weltlage ernst und die Stimmung unter den G7-Chefs entsprechend angespannt war. Zumal einige von ihnen zu Hause zusätzlich politisch unter Druck stehen.

Womit wir wieder beim Bundeskanzler wären, dessen Sozialdemokraten gerade eine herbe Niederlage bei der Europawahl einstecken mussten. Nach einer turbulenten SPD-Fraktionssitzung Mitte der Woche kursierten bereits Spekulationen über ein Ende von Scholz und seiner ungeliebten Ampel-Koalition.

Doch auch hier könnte der Kanzler aus dem Udo-Jürgens-Schlager Hoffnung schöpfen. “Mit 66 ist noch lange nicht Schluss”, heißt es dort in der letzten Strophe.

Lesen Sie auch eine Auswahl unserer Top-Artikel dieser Woche: Munich Re mag Immobilien, Rüstung auf Hochtouren, erst der Vorgeschmack, mehr Workation, und Einigung.

Munich Re mag Immobilien

Die Munich Re will bei ihren Anlagen noch stärker auf alternative Assets setzen. Dazu zählen unter anderem Private Credit, Wälder, Rohstoffe oder auch Immobilien. Dabei hatte der Rückversicherer mit letzteren nicht unbedingt viel Freude. Um 7% musste die Munich Re die Bewertung ihres Immobilien-Portfolios in 2023 angesichts der Marktverwerfungen nach unten korrigieren, wie Vorstand Nicholas Gartside jetzt in einem Interview mit Bloomberg verriet.

Rüstung auf Hochtouren

Goldene Zeiten für die Militärtechnik: Der Bremer Hersteller OHB darf sich Kreisen zufolge auf einen Auftrag über drei Satelliten für die Bundeswehr freuen. Und der Industrie winken angesichts der russischen Aggression weitere Großaufträge. In München werkelt unterdessen ARX Robotics an selbstfahrenden Kettenfahrzeugen für das Gefechtsfeld. Eine Anschubfinanzierung von 9 Millionen Euro hat das Unternehmen gerade erhalten.

Erst der Vorgeschmack

Die Allianz-Fondstochter Pimco erwartet in den USA weitere Regionalbank-Pleiten angesichts des Umstands, dass sich in deren Büchern eine “sehr hohe” Konzentration notleidender Gewerbeimmobilien-Kredite befinde. “Die eigentliche Welle der Not beginnt gerade erst”, sagte ein Manager von Pacific Investment Management. Viele Banken hätten Kreditengagements in ihren Büchern, die sie eigentlich gern abstoßen würden.

Mehr Workation

Die BayernLB legt bei Workation nach. Das Institut hat die Anzahl der erlaubten Homeoffice-Tage im Ausland erhöht und sich damit an die Spitze der großen Landesbanken gesetzt. Beschäftigte in Vollzeit können nun bis zu 30 Workation-Tage pro Jahr erhalten, verglichen mit zuvor 20. Damit ist die BayernLB so großzügig wie keine andere große Landesbanken. Daneben hat auch die Commerzbank ihr Regelwerk rund um Workation angepasst: Die Zahl der Länder, in denen Beschäftigte befristet mobil arbeiten können, wurde von 8 auf 24 ausgeweitet.

Einigung

In ihrem Bestreben, Finanzhilfen für die Ukraine aus den beschlagnahmten Geldern Russlands zu finanzieren, haben sich die G7-Staaten informierten Kreisen zufolge auf eine Kreditstruktur geeinigt. Wie zu hören ist, sollen die G7-Staaten Darlehen an die Ukraine vergeben, die dann mittels der Zinseinnahmen auf Gelder Russlands zurückgezahlt werden. Bis Jahresende wolle man der Ukraine so neue Hilfen im Wert von rund 50 Milliarden Dollar zukommen lassen.

Polit-TV und -Radio am Sonntag

  • Interview der Woche im Deutschlandfunk

  • Bericht aus Berlin mit Stephan Weil, SPD, Ministerpräsident Niedersachsen

  • Der Presseclub fragt: Rechtsdrall in Europa - wohin steuert die EU?

  • Caren Miosga macht Pause. Nächste Sendung am 25. August

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