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TV-Investor Georg Kofler kündigt Börsengang an

·Lesedauer: 2 Min.
Georg Kofler hofft auf einen erfolgreichen Börsengang für sein Social-Media-Unternehmen
Georg Kofler hofft auf einen erfolgreichen Börsengang für sein Social-Media-Unternehmen

Von hochfliegenden Börsenplänen für seine Social Chain AG sprach Georg Kofler schon länger. Einen IPO seines Unternehmens hatte er ursprünglich schon für Mitte 2020 angekündigt. Nun soll es im zweiten Halbjahr 2021 soweit sein, verspricht der Investor im OMR Podcast.

Die Social Chain Group setzt auf den Verkauf von Konsumgütern mithilfe von Influencern. An der Börse ist das Unternehmen zwar offiziell schon, da Social Chain das Listing seiner Tochterfirma Lumaland übernommen hat. Doch bisher fehlte es an Liquidität und Handelsvolumen der Aktie. Deshalb will Kofler jetzt einen regulären IPO hinlegen: Zwischen 300 und 350 Millionen Euro soll der Börsenwert seiner Firma danach betragen, wie Kofler im Podcast angibt. Für das aktuelle Jahr rechne er mit einem Unternehmensumsatz in einer ähnlichen Größenordnung: 320 Millionen soll Social Chain 2021 mit all seinen Marken erwirtschaften.

Georg Kofler ist vielen auch als TV-Juror in der Show „Die Höhle der Löwen“ bekannt. In seiner Gruppe bündelt er nicht nur seine Investments aus der Sendung, auch Mehrheitsbeteiligungen an Food-Startups wie Koro und Planty of Meat.

Betrugsvorwürfe und FDP-Großspende

Zuletzt gab es einige Medienberichte um den früheren Prosieben-Chefs. Im März wurde bekannt, dass die Münchner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Unternehmer aufgenommen hat wegen des Verdachts auf Betrug, wie das Manager Magazin zuerst berichtete. Kofler bestreitet die Vorwürfe weiterhin.

Der Investor soll 2019 bei einem Abendessen mit Geldgebern für ein Investment in eine E-Commerce-Firma geworben haben, die damals von seinem Sohn Philipp geleitet wurde. In diesem Zusammenhang soll er auch eine Fusion zwischen dem Unternehmen und seiner Social Chain in Aussicht gestellt haben, die jedoch nie zustande kam. Das E-Commerce-Unternehmen ist mittlerweile pleite, einer der Geldgeber hat deshalb Anzeige erstattet.

Auch als politischer Großspender macht Kofler immer wieder Schlagzeilen: Vor wenigen Wochen überwies er 750.000 Euro an die FDP. Damit wolle er die Freien Demokraten unterstützen und gleichzeitig eine Regierungsbeteiligung der Grünen verhindern, so Kofler gegenüber dem Handelsblatt.

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