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Tusk für europäische Lösung bei Importstopp für Getreide aus Russland

VILNIUS (dpa-AFX) -Polens Regierungschef Donald Tusk hat sich in der Debatte über ein mögliches Einfuhrverbot für Getreide aus Russland und Belarus für eine gesamteuropäische Lösung ausgesprochen. "Ich bin davon überzeugt, dass eine gemeinsame europäische Entscheidung viel wirksamer sein wird als Entscheidungen einzelner Länder", sagte er am Montag der Agentur BNS zufolge bei einem Besuch in Litauen. "Ich möchte, dass wir als EU gemeinsam über Sanktionen gegen russische und belarussische Agrarprodukte entscheiden."

Nach Ansicht von Tusk seien schärfere Sanktionen nicht nur angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine wichtig, sondern auch zum Schutz der Agrarmärkte Polens, Litauens und ganz Europas. "Diese Märkte stehen aufgrund des Krieges unter großem Druck, und eine der Hauptaufgaben besteht zweifellos darin, die Möglichkeit von Exporten aus Russland und Belarus in Drittländer zu blockieren", sagte der polnische Ministerpräsident nach einem Treffen mit seiner litauischen Amtskollegin Ingrida Simonyte.

Lettland hatte als erstes EU-Land kürzlich einen Importstopp für Getreide und andere Agrar- und Futtermittelerzeugnisse aus Russland und Belarus verhängt. Auch in Litauen gibt es entsprechende Diskussionen und Forderungen, vor allem von protestierenden Bauern. Das Landwirtschaftsministerium in Vilnius hatte aber zunächst eine schärfere Kontrolle von Getreideimporten angekündigt.