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Tesla-Mitarbeiter in Grünheide haben am Freitag Homeoffice – Sprecher betont: „Hat nichts mit den Protesten zu tun“

Das E-Werk der Tesla-Fabrik in Grünheide.  - Copyright: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul
Das E-Werk der Tesla-Fabrik in Grünheide. - Copyright: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul

Wer bei Tesla in der Berliner Gemeinde Grünheide arbeitet, hat am Freitag Homeoffice: Laut einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur (DPA) wird das E-Auto-Unternehmen am Freitag seine Mitarbeiter von zuhause arbeiten lassen.

Diese Entscheidung wurde den Berichten der DPA zufolge von einem Sprecher des Elektroautoherstellers bestätigt. Dieser habe darauf hingewiesen, dass der freie Brückentag nach Himmelfahrt bereits im Januar angekündigt worden sei – und somit nichts mit den Protesten zu tun habe. Die DPA zitierte den Sprecher mit den Worten: "Dass am Brückentag also nicht produziert wird, hat nichts mit den Protesten zu tun." Man habe jedoch beschlossen, "dass die übrige Belegschaft im Homeoffice arbeitet".

Die Produktion könnte gleich vier Tage stillstehen

Laut einer Berichterstattung des "Handelsblatts" werde die Produktion in Teslas einzigem europäischen Werk gleich vier Tage lang stillstehen. Dass soll aus einer E-Mail an die Belegschaft hervorgegangen sein. Tesla soll daraufhin gemeldet haben, dass in dem Werk „sonntags generell nicht produziert“ werde und „samstags nur gelegentlich“. Auch ein tagelanger Produktionsausfall an einem Feiertag in Deutschland sei laut Tesla "nichts Ungewöhnliches", wie DPA meldet.

Die Proteste gegen Tesla in Grünheide sollen gleich mehrere Tage gehen

In Grünheide wird ab Mittwoch mit einem mehrtägigen Protest gegen die Erweiterung von Tesla gerechnet: Laut DPA soll eine beträchtliche Anzahl von Aktivisten zu den Protesten gegen die Fabrikerweiterung von Tesla erwartet werden, wie von einem Sprecher der Bündnisinitiative „Tesla den Hahn abdrehen“ angegeben wurde. Gemeinsam mit "Disrupt", einem Zusammenschluss verschiedener antikapitalistischer Klimaschutzbewegungen, seien mehrere Aktionstage zum Thema Wasser geplant.

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Die Proteste würden auch eine geplante Demonstration am Mittwoch in Potsdam umfassen sowie weitere Aktionen, über die einige Aktivisten Stillschweigen vereinbart hätten. Eine Kundgebung vor dem Tesla-Werk sei für Freitag geplant.

Am Samstag werde die Demonstration am Werksgelände voraussichtlich einer der Hauptpunkte der Aktionstage sein, so die DPA. Es seien durchgehend Workshops und Vorträge zu verschiedenen Themen wie Klimaschutz und Mobilität geplant. Die Organisation der Aktionstage erfolgt durch verschiedene Initiativen.

Ein Polizeisprecher habe sich dahingehend geäußert, dass man von einem größeren Einsatz ausgehe und Verkehrseinschränkungen erwartet würden. Es sei jedoch momentan nicht mit Ausschreitungen seitens der Protestierenden zu rechnen. Der Sprecher betonte, dass die Polizei sich auf einen friedlichen Verlauf einstelle.

S.J.F.