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Tesla Investor Day: Das ist Elon Musks neuer Masterplan

Seinen ersten Masterplan hatte Elon Musk 2006 vorgelegt, der zweite Masterplan folgte 2016. - Copyright: Nora Tam/South China Morning Post via Getty Images
Seinen ersten Masterplan hatte Elon Musk 2006 vorgelegt, der zweite Masterplan folgte 2016. - Copyright: Nora Tam/South China Morning Post via Getty Images

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Beim Tesla Investor Day in der Gigafactory in Austin hat CEO Elon Musk seinen Masterplan Teil 3 für die Zukunft des Elektroautoherstellers vorgestellt. Die Präsentation befasste sich ausführlich mit Visionen und enthielt einen Rückblick auf frühere Errungenschaften, enthielt jedoch nur wenige Einzelheiten zu neuen Tesla-Produkten oder -Dienstleistungen. Die Vorstellung lieferten dieses Jahr Ingenieure, eine Anspielung auf Teslas Versuch, die Tiefe seiner Chefetage über den CEO hinaus zu zeigen. Tom Zhu, der neue globale Produktionschef, verkündete auf der Bühne, Teslas globale Kapazität betrüge zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Musk stellte einen Grundriss für eine nachhaltige Versorgung der Erde mit Strom vor.

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Entgegen der Erwartungen verkündete der Tesla-Chef aber keinen Plan zur Herstellung eines kleinen, erschwinglichen Elektrofahrzeuges, das die Attraktivität der Marke steigern würde. Dafür kündigten Ingenieure an, die Montagekosten in zukünftigen Fahrzeuggenerationen um die Hälfte zu senken. Die Tesla-Aktien fielen im nachbörslichen Handel um mehr als fünf Prozent. [Mehr bei HandelsblattCNBCFinancial Review und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene: Für viele deutsche Firmen hätten die ersten beiden Monate des Jahres nicht ungünstiger laufen können. Die Zurückhaltung bei Investoren, fehlendes Kapital, brüchige Bewertungen und steigende Energiekosten werden bei Startups nun durch Insolvenzanmeldungen sichtbar. Wir haben für euch eine Liste der Tech-Firmen erstellt, die jüngst zum Amtsgericht mussten. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Die Salesforce-Aktien sind nach der Veröffentlichung der Zahlen des vierten Quartals im nachbörslichen Handel um mehr als 15 Prozent gestiegen. Der Umsatz des Cloud-Softwareanbieters stieg im Jahresvergleich um 14 Prozent auf fast 8,4 Milliarden US-Dollar und in den zwölf Monaten bis zum 31. Januar um 18 Prozent auf 31,4 Milliarden Dollar. Die operative Marge betrug im letzten Quartal 29,2 Prozent, gegenüber 22,7 Prozent im vorherigen Quartal. Salesforce hatte im Quartal einen freien Cashflow von rund 2,6 Milliarden Dollar, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. [Mehr bei BloombergCNBC und The Information]

Der Gründer der Amazon Smart Doorbell-Tochter Ring, Jamie Siminoff, tritt als CEO zurück. Siminoff wird durch Elizabeth Hamren ersetzt, die zuletzt COO von Discord war und zuvor Führungspositionen bei Meta und Microsoft innehatte. Siminoff beaufsichtigte 2018 die 839-Millionen-Dollar-Akquisition von Ring durch Amazon. Ring ist Teil der Geräteeinheit von Amazon, die während der jüngsten Entlassungen des Unternehmens von tiefen Einschnitten betroffen war. [Mehr bei CNBC und The Information]

Zeitgleich mit der Einführung der ChatGPT-API hat OpenAI die Whisper-API in Umlauf gebracht. Dabei handelt es sich um eine gehostete Version des Open-Source-Sprache-zu-Text-Modells Whisper. Das automatisches Spracherkennungssystem liefert laut OpenAI eine „robuste“ Transkription in mehreren Sprachen sowie Übersetzungen ins Englische. Unzählige Organisationen haben inzwischen hochleistungsfähige Spracherkennungssysteme entwickelt, die den Kern von Software und Diensten von Technologieunternehmen wie GoogleAmazon oder Meta bilden. [Mehr bei Techcrunch]

Tiktok hat bekannt gegeben, dass es ein automatisches 60-Minuten-Bildschirmzeitlimit für alle Benutzer unter 18 Jahren einführen wird. Wenn dieses erreicht ist, werden Teenager aufgefordert, einen Passcode einzugeben, um weiterhin Videos in der Social-Media-App anzusehen. Teenager können die Funktion deaktivieren, die App werde sie aber auffordern, ein Limit festzulegen, wenn sie mehr als 100 Minuten an einem Tag mit Tiktok verbringen. [Mehr bei Axios und The Guardian]

EntlassungenWaymo hat eine zweite Entlassungsrunde bekannt gegeben. Zusammen mit den Kürzungen im Januar hat die Alphabet-Tochter für selbstfahrende Technologie damit acht Prozent der Belegschaft, oder 209 Mitarbeitern, gekündigt. Das Softwareberatungsunternehmen Thoughtworks mit Hauptsitz in Chicago hat vier Prozent seiner weltweiten Belegschaft – etwa 500 Mitarbeiter – entlassen. Thoughtworks beschäftigt Mitarbeiter in 18 Ländern auf fünf Kontinenten. [Mehr bei Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Das Münchener Start-up Yfood verkauft einen Minderheitsanteil an den Branchenriesen Nestlé. Jetzt distanzieren sich Kunden und Werbepartner. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion