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Tesla im ersten Quartal - Ein Absatzrekord, Bitcoin und gestiegene Margen sorgen für Gewinnsprung

Elias Holdenried
·Lesedauer: 2 Min.
Tesla verdient sein Geld nicht nur mit dem Verkauf von E-Autos.
Tesla verdient sein Geld nicht nur mit dem Verkauf von E-Autos.

Bereits Anfang April hatte Tesla eine neue Rekordzahl an ausgelieferten Autos bekannt gegeben. Insgesamt konnten die Kalifornier im ersten Quartal diesen Jahres 184.877 Neuwagen an die Frau, beziehungsweise den Mann bringen. Vor allem die hohe Nachfrage in China und das erfolgreich gestartete Einstiegs-SUV Model Y haben maßgeblich zu dem neuen Absatzrekord beigetragen. Jetzt hat Tesla auch das finanzielle Ergebnis für die ersten drei Monate von 2021 kommuniziert.

Sinkende Kosten und höhere Margen

Der Umsatz lag im ersten Quartal bei 10,4 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum betrug er rund sechs Milliarden Dollar. Allerdings ist der Umsatz gegenüber dem vierten Quartal 2020 um etwa 300 Millionen Dollar gesunken. Dafür kann Tesla einen ordentlichen Gewinnsprung verzeichnen - In den Monaten Januar, Februar und März wurde insgesamt ein Gewinn von 438 Millionen Dollar erwirtschaftet, was im Vergleich zum vorherigen Quartal eine Steigerung von 168 Millionen Dollar, beziehungsweise satten 62,2 Prozent darstellt. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im ersten Viertel des Jahres bei 93 Cent. Experten gingen im Voraus von einer deutlich niedrigeren Gewinnsteigerung von 23 auf 79 Cent aus.

Bitcoin-Einnahmen sorgen für Gewinn

Laut dem Unternehmen sind die Produktionskosten je Auto gesunken, was im Endeffekt zu einer höheren Marge von 26,5 Prozent geführt hat. Der Gewinn stammt aber nicht nur aus dem Kerngeschäft. Der Autobauer hatte im vergangenen Februar kommuniziert, dass er insgesamt 1,5 Millionen Dollar in Bitcoin investiert habe. Elon Musk verkündete damals sogar auf Twitter, dass die Kryptowährung zukünftig als Zahlungsmittel beim Kauf eines neuen Tesla akzeptiert werde, was mitunter zu einem deutlichen Kursanstieg führte. Rund einen Monat später veräußerten die Kalifornier Bitcoin im Wert von 272 Millionen Dollar, was schon allein in einem Gewinn von 101 Millionen Dollar resultierte.

Die Aktie profitiert nicht von den Zahlen

Teslas Aktie konnte von der Verkündung der guten Geschäftszahlen nicht profitieren und sank nachbörslich sogar um 2,5 Prozent. Dies könnte immer noch eine Spätfolge davon sein, dass die Kalifornier in letzter Zeit mehrfach negative Schlagzeilen machten. Auf der Auto Shanghai protestierte beispielsweise eine chinesische Kundin lautstark auf dem Stand des Autobauers, weil die Bremsen ihres Teslas nicht richtig funktioniert hätten. In Texas prallte vergangene Woche ein von Teslas Autopiloten gesteuertes Model S gegen einen Baum. Beide Insassen kamen dabei ums Leben. Beim Bau seines ersten europäischen Werkes, einem der wichtigsten Projekte diesen Jahres, lässt sich der Elektroauto-Pionier öffentlich nicht aus der Ruhe bringen. Obwohl bereits über Bauschwierigkeiten und Personalmangel berichtet wurde, hält Tesla an dem Fertigstellungstermin für die "Gigafactory" im brandenburgischen Grünheide fest. Ab dem ersten Juli soll dort das SUV Model Y vom Band laufen.