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Tesla bietet demnächst kreative Hupen an

Jennifer Caprarella
Freie Autorin

Für diejenigen, die bei Elektroautos vor allem Motor- und Fahrgeräusche vermissen, hat Tesla sich etwas ganz besonders ausgedacht. Wenn es nach dem Fahrzeughersteller geht, werden die Straßen bald mit den Klängen von klappernden Kokosnüssen und meckernden Ziegen erhallen.

Sieht dieses Auto so aus, als würde es beim Fahren klackern wie die Schalen einer Kokosnuss? Tja, so kann man sich täuschen (Bild: Smith Collection/Gado/Getty Images)

Wäre Anfang Oktober nicht so weit vom 1. April entfernt wie nur möglich, und würden wir den schrägen Humor von Elon Musk nicht mittlerweile ein wenig kennen, müsste man das für einen Scherz halten: Der Tesla-Chef kündigte via Twitter an, dass die von seinem Unternehmen hergestellten Fahrzeuge bald mit individuellen Fahrgeräuschen und Hupen ausgestatten würden. Darunter das Klackern von Kokosnuss-Schalen und “natürlich”, wie Musk hinzufügt, auch das Meckern einer Ziege und Furzgeräusche.

Individuell anpassbare Hupen und Fahrgeräusche (darunter natürlich Kokosnüsse) sind demnächst bei Teslas verfügbar. Pupsgeräusche und Ziegen auch (zusätzlich, versteht sich).

Wenn man bedenkt, dass einige vorherige Tesla-Modelle bereits über einen “Furz-Modus” verfügten - eine App, bei der man mittels einer Art digitalem Furzkissen unanständige Geräusche von jedem beliebigen Sitz ertönen lassen konnte - ist davon auszugehen, dass Elon Musk diese Ankündigung ernst meint.

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Während sich über die Kokosnuss-Geräusche vor allem Fans von Monty Python freuen dürften - in dem Kultfilm “Ritter der Kokosnuss” besitzen weder König Arthur noch sein Gefolge Pferde und ahmen deren Hufgeklapper stattdessen mit Kokosnussschalen nach - richtet sich die Furz-Hupe an alle Freunde des gepflegten Flatulenzhumors.

Der Hinweis “individuell anpassbar” deutet darauf hin, dass man seine Hupe nach Lust und Laune auf die Ziegen-Variante umstellen kann, jedoch auf Wunsch auch weiterhin auf ein herkömmliches Hupen zurückgreifen kann.

Humorvolle Neuerung mit ernstem Hintergrund

Hintergrund der zunächst absurd anmutenden Neuerung ist, dass sich künstlich erzeugte Fahrgeräusche positiv auf die Verkehrssicherheit der Teslas auswirken sollen. Elektroautos sind im Gegensatz zu Verbrennern äußerst leise und werden rein akkustisch häufig nicht wahrgenommen.

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Per EU-Verordnung müssen Hybrid- und E-Autos seit dem Sommer auch bei niedrigen Geschwindigkeiten durch ein Dauer-Schallzeichen hörbar sein. Dabei dürfen sie weder so klingen wie Benziner oder Dieselfahrzeuge noch Musikstücke verwenden.

Teslas Monty-Python-Variante scheint hingegen alle Auflagen zu erfüllen.

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