Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.399,65
    +202,91 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.034,25
    +34,81 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.777,76
    +229,23 (+0,66%)
     
  • Gold

    1.832,00
    +16,30 (+0,90%)
     
  • EUR/USD

    1,2167
    +0,0098 (+0,82%)
     
  • BTC-EUR

    47.382,27
    -784,08 (-1,63%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.480,07
    +44,28 (+3,08%)
     
  • Öl (Brent)

    64,82
    +0,11 (+0,17%)
     
  • MDAX

    32.665,02
    +364,65 (+1,13%)
     
  • TecDAX

    3.427,58
    +42,51 (+1,26%)
     
  • SDAX

    16.042,00
    +171,69 (+1,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.357,82
    +26,45 (+0,09%)
     
  • FTSE 100

    7.129,71
    +53,54 (+0,76%)
     
  • CAC 40

    6.385,51
    +28,42 (+0,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.752,24
    +119,39 (+0,88%)
     

Tüv Nord berichtet über Corona-Geschäftsjahr und Thema Medizintechnik

·Lesedauer: 1 Min.

HANNOVER/HAMBURG (dpa-AFX) - Der Tüv Nord zieht am Dienstag als eine der drei großen Tüv-Gruppen in Deutschland seine Bilanz zum Corona-Jahr 2020. Der Prüfkonzern mit Hauptsitz in Hannover hatte bereits nach dem Beginn der ersten Pandemiewelle im vergangenen Frühling angekündigt, neben seinem Kerngeschäft nun auch Schwerpunkte bei der Untersuchung von Schutzausrüstung, in der Medizintechnik sowie bei digitalen Zertifizierungen zu setzen. Hierzu und zu den allgemeinen Zahlen werden Einzelheiten von Vorstandschef Dirk Stenkamp erwartet.

Als Mund-Nasen-Schutz noch nicht ausreichend verfügbar war, hatte der Tüv Nord etwa die stark steigenden Lieferungen aus Asien genauer in den Blick genommen. Generell sollten medizinische Hilfsgüter und Geräte im vergangenen Jahr in der Qualitätskontrolle und Zulassung wichtiger werden. In anderen Bereichen sank aber die Nachfrage nach neuen Prüfaufträgen, weshalb Teile der Belegschaft in Kurzarbeit gehen mussten. Etliche Termine wollte der Konzern online allerdings weiter anbieten. "Viele Zertifizierungen und Labortests finden sicher über Tausende von Kilometern statt", hatte Stenkamp erklärt. Auch die Tüv-Stationen blieben geöffnet.

Das Unternehmen ist mit rund 11 300 Mitarbeitern neben dem Tüv Süd (München) und dem Tüv Rheinland (Köln) eine der großen Tüv-Organisationen. Derzeit gibt es einen Tarifstreit im Haus, die Gewerkschaft Verdi rief zu Warnstreiks unter anderem beim Tüv Nord in mehreren Bundesländern auf. Ihre Lohnforderung liege weit über dem, was der Tüv zuletzt angeboten habe, hieß es zur Begründung.