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Dieser Student hielt seine Abschlussrede dank Ayahuasca: Als er Bitcoin lobte und Lieder sang, wurde er ausgebuht

Chris Pan - Copyright: Courtesy of OSU
Chris Pan - Copyright: Courtesy of OSU

Eine Eröffnungsrede an der Ohio State University (OSU) am Wochenende nahm einen wilden Umweg: Der Redner Christopher Pan lobte die Vorteile von Bitcoin – was zu allgemeinem Raunen und Buhrufen der im Stadion versammelten College-Studierenden führte. Gegenüber Business Insider (BI) berichtet Pan, er sei überrascht und bestürzt darüber, dass seine gut gemeinte Rede in einem "Bitcoin-Rabbit Hole" unterging. Mit wütenden Kritikern kommuniziere er in den sozialen Medien, um aus der Erfahrung zu lernen.

Während seiner Ausführungen am Sonntag bezeichnete der OSU-Absolvent Pan, Gründer der Schmuckmarke My Intent, die Kryptowährung als "eine sehr missverstandene Anlageklasse". Sogleich verfiel das Publikum in Buhrufe, wie ein auf Reddit gepostetes Video zeigt. Buhrufe waren sogar auf dem Livestream der Hochschule zu hören.

Bitcoin-Vortrag im Drogenrausch

Pan zeigte eine Folie, auf der der Wert von Bitcoin mit dem eines Hauses verglichen wurde. Dann führte er auf der Bühne einen Zaubertrick vor: Er wandte sich an den Präsidenten der Universität und verwandelte einen Vierteldollar in einen goldenen physischen Bitcoin. Anschließend forderte er das Publikum zum Mitsingen auf und sang "What's Going On?" der Band 4 Non Blondes und "This Little Light of Mine"

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Um sich für die Bitcoin-Bemerkungen zu entschuldigen, versprach er während der Rede den Zuhörenden kostenlose My-Intent-Armbänder.

Vor dem Event schrieb Pan auf LinkedIn, er habe Ayahuasca eingenommen, um sich auf seinen Auftritt vorzubereiten. Im Gespräch mit Business Insider erläutert er, den halluzinogenen Sud seit 2019 einzunehmen, um lebenslanges Mobbing zu verarbeiten. Die OSU betreibe sogar ein psychedelisches Forschungszentrum, so Pan.

Die Spott-Erfahrungen in- und außerhalb des Stadions seien schmerzhaft gewesen, sagte er gegenüber BI. "Haben euch jemals 70.000 Menschen ausgebuht? Das tat verdammt weh", klagte Pan. "Ich habe noch nie so viel Hass in meinem Leben erlebt."

Bitcoin habe er nur erwähnt, um die Bedeutung von Investitionen zu unterstreichen. Er selbst sei vor drei Monaten in die Kryptowährung eingestiegen. Immerhin jubelten ihm die Bitcoin-Befürworter online auf Twitter zu. Pan sagte, er glaube, der Hass komme von einer "lauten Minderheit"

"Ich kam mit einem großen Herzen", sagte er. "Ich kam mit dem Wunsch, dieser Gemeinschaft wirklich das Beste zu geben, was ich kann." Nach der Rede sagte Pan, er kommuniziere mit den verärgerten Kommentatorinnen und Kommentatoren online weiter.

Er arbeite an einem Brief an Schüler und Eltern, um eine Lösung zu finden. "Stehe ich zu der Rede? Hundertprozentig, denn es ist meine Wahrheit", sagte er. "Hätte ich es anders gemacht, wenn ich gewusst hätte, was ich jetzt weiß? Ja. Ich hätte sie so umgestaltet, dass sie mehr einer traditionellen Erfahrung entspricht."

Lest den Originalbeitrag auf Business Insider.